Kölle Alarm
Karl Küpper veralberte im Karneval noch 1937 den „deutschen Gruß“. Nun will die AfD das Gedenken an den Karnevalisten für ihre Zwecke kapern. Geht das gut?
Karl Küpper veralberte im Karneval noch 1937 den „deutschen Gruß“. Nun will die AfD das Gedenken an den Karnevalisten für ihre Zwecke kapern. Geht das gut?
Laut Veranstaltern waren trotz Sturmwarnungen wieder mehr als eine Million Menschen unterwegs beim Rosenmontagsumzug, dem „Zoch“.
Die Kölner Mundartmusikszene ist im Karneval schwer gefragt. Doch die bekanntesten Bands wie Bläck Fööss und Höhner sind in die Jahre gekommen – und versuchen sich zu erneuern. Nur wie?
„Fööß“, „Ärm“ oder „Lück“ – Kölsch hat viele Facetten. Anlässlich des Karnevals können Sie Ihr Wissen rund um den rheinischen Dialekt auffrischen.
Nach einem Witz über Doppelnamen hatte eine empörte Frau den Auftritt von Bernd Stelter unterbrochen. Der WDR hat nun mitgeteilt, dass Teile der Szene nicht im Fernsehen zu sehen sein werden.
Bei der Aufzeichnung einer Karnevalssitzung in Köln ist es zu einem Eklat gekommen: Als sich Kabarettist Bernd Stelter über Doppelnamen lustig macht, fühlt sich eine Zuschauerin angegriffen – und stürmt die Bühne.
Späti, Kiosk, Trinkhalle – wie sie auch heißen, überall in Deutschland beglücken sie Menschen. Mit eiskaltem Bier, mit Süßigkeiten zum Mischen, mit noch unverdrängten Urgesteinen der Stadt. Vier Autoren schwärmen.
Angst zu haben, ist in Deutschland ein zentraler politischer Faktor. In der Sendung von Sandra Maischberger ging es um Politiker wie Jens Spahn: Nutzen sie das Unsicherheitsgefühl aus?
Drei Kanzler und eine Kanzlerin, knapp 10.000 Artikel – und schätzungsweise zwei Millionen gerauchter Zigaretten: Nach vierzig Jahren geht der Leiter des F.A.Z.-Hauptstadtbüros, Günter Bannas, in den Ruhestand und hinterlässt im politischen Berlin wehmütige Gesichter.
Es besteht kein dringender Verdacht mehr, dass ein 44 Jahre alter Mann im Kölner Straßenkarneval einen Polizisten absichtlich vor eine Straßenbahn geschubst hat. Ein Richter hatte vorher Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung erlassen.
Karneval gleiche einem allgemeinen Besäufnis, hat Kölns Oberbürgermeisterin gesagt. Doch es geht für so manchen Karnevalsbesucher auch ohne Alkohol.
1600 Polizisten waren an Weiberfastnacht allein in Köln unterwegs. Es gab Streitigkeiten, wenige Festnahmen und Unfälle im Rheinland. Insgesamt ist die Polizei aber zufrieden.
Die Narren sind los - aber vielleicht nicht ganz so wild wie sonst: Köln streitet über Alkohol-Exzesse, dazu kommt noch die MeToo-Debatte.
Der Kölner Karneval ist aus Sicht von Oberbürgermeisterin Reker nicht mehr als ein allgemeines Trink-Gelage. Viele Kölner sehen das anders.
Dreck, Streit, Schnapsleichen und Urin: Nach den schlechten Erfahrungen vom Karnevalsauftakt im November, äußert Kölns Oberbürgmeisterin Reker nun Bedenken gegenüber anstehenden „tollen Tagen“ in ihrer Stadt – und fordert Konsequenzen.
140 Jahre war sie verschollen, jetzt erlebt sie ihre große Auferstehung: Anthony Pilavachi hat Charles Gounods Oper „Cinq-Mars“ in Leipzig in Szene gesetzt.
Auf dem Parteitag der AfD in Köln haben sich die Fronten weiter verhärtet: Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell hat sich von der Linie der Bundespartei scharf distanziert.
Kurz sieht es am Morgen aus, als könnte alles ins Chaos kippen. Doch dann nimmt die Demonstration gegen den AfD-Parteitag in Köln fast schon Volksfestcharakter an.
Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet sind nach Köln gereist, um den AfD-Parteitag abzusichern. Am Samstagmorgen scheint die Schätzung von 50.000 Gegendemonstranten noch übertrieben.
Was dem Menschen behagt, das schmeckt der Kirche nicht: Während des Karnevals in Köln wappnen sich die Gotteshäuser mit Bauzäunen gegen urinierende und randalierende Besucher.
Der Karneval steht vor der Tür. Im neuen „Tatort“ aus Köln zeigen sich die Anwärterinnen auf die Rolle des „Tanzmariechens“ aber eher von ihrer dunklen Seite. Ist es hinter den Kulissen tatsächlich so gefährlich?
Man muss den Karneval nicht mögen. Aber man muss ihn auch nicht so plump angreifen wie das der „Tatort“ aus Köln unternimmt. Da kriegt man wirklich einen Affen.
Von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag wird die Polizei ihr Personal gehörig aufstocken. Sperren, Kontrollpunkte und Verbote von Lastwagen sollen den Straßenkarneval sicher machen.
Die Polizei hat Flüchtlingshelfern in Köln davon abgeraten, Ausflüge in den Karneval zu organisieren. Begründung: zu gefährlich. Nach Protesten zog die Polizei das Schreiben zurück. Die Helfer ziehen daraus ihre eigenen Schlüsse.
Die Terroranschläge des vergangenen Jahres haben für verschärfte Sicherheitskonzepte gesorgt. Auch während des Karnevals in Köln will die Polizei nun wieder Fahrzeugsperren einsetzen.
Die Integration der „Heimatlosen“ nach dem Zweiten Weltkrieg ist gelungen. Aber sie hatte ihren Preis.
Der S-Max ist Sinnbild des Sportskameraden unter den Minivans. In seiner jüngsten Version hat er an Agilität etwas eingebüßt. Sechs von sieben Insassen werden das vermutlich begrüßen.
Die Zahl der Anzeigen wegen Sexualdelikten im Kölner Karneval hat deutlich zugenommen. Insgesamt ist die Polizei aber zufrieden mit ihrer neuen Strategie – es waren so viele Beamte im Einsatz wie nie.
Shafi, 22 Jahre alt und Flüchtling aus Afghanistan, will es mal ausprobieren: Er stürzt sich in den Kölner Karneval. Viele seiner Freunde trauen sich noch nicht in die Menschenmengen.
In ihrer Heimat kann ein Leben schon zerstört und die Familie entehrt sein, wenn nur ein Foto von ihnen gemacht wird. Auf dem Kölner Karneval erleben sie jetzt Knutschorgien auf offener Straße oder landen in Schwulenbars. Mit einer Gruppe Flüchtlinge unterwegs im närrischen Treiben.
Über 200 Anzeigen gingen nach Donnerstag bei der Kölner Polizei ein. 22 davon betreffen Sexualdelikte. Die hohe Zahl führt der Kölner Polizeidirektor auf eine neue Anzeigebereitschaft zurück.
In ihrer Heimat kann ein Leben schon zerstört und die Familie entehrt sein, wenn nur ein Foto von ihnen gemacht wird. Auf dem Kölner Karneval erleben sie jetzt Knutschorgien oder landen in Schwulenbars. Mit Flüchtlingen unterwegs im närrischen Treiben.
Die Zahl der sexuellen Übergriffe in Köln ist an Weiberfastnacht deutlich gestiegen – laut Polizei hat das vor allem einen Grund.
Die Silvesternacht als „Angstszenario“ und „Mythos“? In einem Interview setzt eine Literaturwissenschaftlerin Assoziationsketten in Gang, als wäre „Köln“ ein literarisches Phänomen. Sie geht in eine selbstgestellte Falle.
Die Weiberfastnacht wird unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gefeiert - und mit einer kräftigen Portion Trotz. Die Mainzer lassen sich auch von einer Handgranaten-Attrappe nicht stören. In Köln ist die Stimmung auch am Hauptbahnhof ausgelassen.
So mancher Mythos und noch mehr Anekdoten ranken sich um den Kölner Karnevalsgruß „Alaaf“. Doch woher stammt er wirklich?