Eltern müssen für ungenutzten Kita-Platz zahlen
Das Kind fühlt sich in der Kita unwohl und geht nicht mehr hin? Die Eltern müssen trotzdem zahlen, entscheidet das höchste deutsche Gericht – allerdings gibt es dafür Grenzen.
Das Kind fühlt sich in der Kita unwohl und geht nicht mehr hin? Die Eltern müssen trotzdem zahlen, entscheidet das höchste deutsche Gericht – allerdings gibt es dafür Grenzen.
Wie sich die Aussagen gleichen: Der SPD-Herzenswunsch nach Gebührenfreiheit in den Kindertagesstätten und ein verdrängtes Wahlversprechen von Volker Bouffier.
Seit 2011 sind in Frankfurt mehr als 10.000 neue Kita-Plätze entstanden. Wie das möglich ist und welche Konzepte dahinterstehen, zeigen drei Kitas.
Aus Rücksicht auf Muslime servieren Kitas in Frankfurt insgesamt weniger Schweinefleisch. Die meint, Schwein gehöre zu einer ausgewogenen Ernährung. Das Bildungsdezernat versichert: Es gibt keine Direktive.
An städtischen Kindergärten kommt Schweinefleisch immer seltener auf den Speiseplan.
Vor fünf Jahren wurde die Frankfurter Lehrerkooperative zahlungsunfähig. Jetzt hat der Insolvenzverwalter seinen Abschlussbericht vorgelegt. Er liest sich wie ein Wirtschaftskrimi.
Die Kommunalwahlen stehen an und die Parteien schärfen ihr Profil. Die SPD möchte die Gebühren für Kitas schrittweise abschaffen. Für die Grünen ist der Gesetzesentwurf nicht mehr als „Wahlkampfgetöse“.
Eine Stadt in Dänemark verordnet ihren Kitas und Schulen, Schweinefleisch auf den Speiseplänen anzubieten – zur Rettung der dänischen Esskultur. Der Vorschlag eines Rechtspopulisten im Stadtrat entfachte den „Frikadellenkrieg“.
Mit einem Buzzer, der auch Stefan Raab gefallen hätte, ist das Internetportal „Kindernetfrankfurt“ freigeschaltet worden. Nun können Eltern online nach Kitas suchen und einen Platz vormerken lassen - und sparen Zeit und Nerven.
Bei der möglichen Vergeudung von öffentlichen Geldern versteht der Bund der Steuerzahler keinen Spaß. Acht Fälle aus den hessischen Kommunen werden im neuen „Schwarzbuch“ aufgelistet.
Neue Streiks in Kindertagesstätten sind voraussichtlich vom Tisch: Im Kita-Tarifkonflikt haben Gewerkschaften und Arbeitgeber offenbar eine Einigung erzielt. Jetzt muss noch die Gewerkschaftsbasis zustimmen.
Lange haben Eltern auf dieses Angebot gewartet: Mit kindernetfrankfurt.de will die Stadt es leichter machen, einen Betreuungsplatz zu finden.
Unter dem Motto „Dostluk - Freundschaft“ ist die erste deutsch-türkische Kindertagesstätte in ganz Hessen eröffnet worden. Auf der Eröffnungsfeier sorgte das für Stolz - aber auch für Erstaunen.
Das Kinderförderungsgesetz war der Aufreger im Wahljahr 2013. Mittlerweile ist das Kifög in der Praxis angekommen. Die Betreuung kleiner Kinder bleibt aber eine politische Dauerbaustelle.
Mit dem Kitaausbau hat die Politik bei den Eltern Ansprüche geschaffen. Kinderbetreuung sei zuerst Aufgabe des Staates, heißt es. Kann die Politik das leisten?
Eigentlich wollte Familienministerin Schwesig für das Betreuungsgeld vorgesehene Mittel für Kitas ausgeben. Finanzminister Schäuble lehnt das ab. Denn an anderer Stelle wird es dringender gebraucht, sagt er.
In Hessen hat sich die Betreuung in den Kitas und Krippen leicht verbessert. Statt im Schnitt 4,1 Krippenkinder kümmern sich die Erzieher nur noch um 3,8 Kinder. Trotzdem steht Hessen ziemlich schlecht da.
Die Zahl der Erzieher in deutschen Kindertagesstätten hat zugenommen - aber nicht ausreichend. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es große Unterschiede.
Kinder sollen sich in Kitas in Mainz und Wiesbaden gegenseitig sexuell belästigt haben. Nimmt diese Art des Missbrauchs zu? Oder ist die Gesellschaft sensibler gewonnen?
Der Nachwuchs verbringt viel Zeit in Kitas und Ganztagsschulen. Wenn Erzieher, Schulen und Vereine nicht gegensteuern, sitzen Kinder zu lange still, warnt eine Studie. Das könnte gravierende Folgen haben.
Erst ein Fall in Pfungstadt, nun Roßdorf: Ein 29-Jähriger wird verdächtigt, in einer Kita in Roßdorf Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Polizei hat den Mann festgenommen.
In einer katholischen Kindertagesstätte in Pfungstadt sollen zwei Mädchen sexuell belästigt worden sein. Unter Verdacht steht ein 20 Jahre alter Mann aus Oberhessen. Das Bistum Mainz reagiert bestürzt.
Der Staat müsse die ganztägige Kinderbetreuung viel stärker ausbauen, findet Arbeitgeber-Präsident Dulger. Er beklagt „eine völlig verkrampfte Haltung im Umgang mit Müttern“.
Wie soll es mit dem Betreuungsgeld weitergehen? Familienministerin Schwesig will das Geld in die Kitas stecken. Die Union sieht das ganz anders.
Von einer 24-Stunden-Kita profitieren weder die Kinder noch die Eltern, sondern nur die Unternehmer. Deshalb sollten sie das Geld dafür bereitstellen.
Der Plan der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, in Kitas auch eine 24-Stunden-Betreuung anzubieten, stößt weitgehend auf Zustimmung – allerdings mit Einschränkungen.
Darmstadt will seine Kitas modernisieren. Die Gebäude aus den siebziger Jahren sollen renoviert und die Küchen ausgebaut werden.
Familienministerin Schwesig möchte mehr Betreuungsangebote für Randzeiten schaffen und investiert dafür 100 Millionen Euro. Ihr Ziel: Künftig sollen Kinder in den Kitas sogar übernachten können.
Zehntausend neue Einwohner in nur fünf Jahren: Die Stadt muss angesichts ihres Wachstums in die Kinderbetreuung investieren. Jetzt hat der Sozialdezernent einen Plan vorgelegt.
Nach wochenlangem Streik haben die Schlichter für die Kitas einen Tarif-Vorschlag vorgelegt. Die Gewerkschaft Verdi aber will ihre Mitglieder entscheiden lassen. Und schließt neue Streiks nicht aus.
In der Mainzer Kita „Maria Königin“ sollen Kinder anderen Kindern Fürchterliches angetan haben. Das Kita-Personal wurde fristlos entlassen, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Im Herbst soll es weitergehen.
Noch ist offen, wie es in einer Mainzer Kita über Monate hinweg zu sexuellen und gewalttätigen Übergriffen unter Kindern kommen konnte. Doch eines steht bereits fest: Jugendämter und Bistum müssen mehr kontrollieren.
Das verstärkte Auftreten von Masern durch ungeimpfte Kinder hat nun auch auf politischer Ebene Konsequenzen: Die Koalition will den Druck erhöhen, sich impfen zu lassen.
Auch im Rhein-Main-Gebiet hat das Improvisieren am Montag ein Ende. Viele Eltern können ihre in Eigenregie betriebenen Kitas wieder schließen.
Gute Nachricht für Eltern: Ab kommender Woche werden die Kitas nicht mehr bestreikt. Schlechte Nachricht für Erzieher und Arbeitgeber: Geklärt ist noch nichts. Nach gescheiterten Verhandlungen folgt nun die Schlichtung.
Die Nerven vieler Eltern liegen blank. Seit drei Wochen streiken nun schon die Erzieher der kommunalen Kitas. Jetzt könnte Frankfurts frühere Oberbürgermeistern als Vermittlerin auftreten.