Corona an Frankfurter Schulen
Bei älteren Schülern, vor allem an Berufsschulen, gibt es mehr Corona-Infektionen als bei jüngeren. An einem Frankfurter Gymnasium sind die Fälle nicht eindeutig auf den Unterricht zurück zu führen.
Bei älteren Schülern, vor allem an Berufsschulen, gibt es mehr Corona-Infektionen als bei jüngeren. An einem Frankfurter Gymnasium sind die Fälle nicht eindeutig auf den Unterricht zurück zu führen.
Kinder infizieren sich mit Corona, das Gesundheitsamt geht aber nicht ans Telefon: Kita-Leiter müssen häufig selbst entscheiden, ob sie Quarantäne verhängen. Sie fühlen sich alleingelassen.
In der Konferenz über neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wollen die Bundesländer vor allem eins: einen kompletten Lockdown verhindern. Unsere Korrespondenten haben sich umgehört.
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) kritisiert die von der Bundesregierung geplanten neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Er verlangt so viel „normales Leben“ wie möglich. Karl Lauterbach (SPD) fordert hingegen Kontrollen in Privatwohnungen.
Die Kanzlerin wirbt laut einem Bericht bei den Ministerpräsidenten für einen begrenzten Lockdown. Offenbar will auch Nordrhein-Westfalen dazu ein Konzept vorlegen. Baden-Württembergs Innenminister plädiert für härtere Maßnahmen.
Angesichts der steigenden Zahl der Corona-Fälle in Hessen verschärfen Schulen und Kindertagesstätten ihre Regeln. Derweil melden hessische Krankenhäuser steigende Patientenzahlen.
In Berlin-Neukölln gerät die Pandemie außer Kontrolle. Die Kooperationsbereitschaft der Infizierten sinkt. Schulen und Kitas stehen vor gewaltigen Problemen. Droht das bald auch an anderen Orten?
Kitas haben sich laut einer Studie vom RKI nicht als Treiber der Pandemie erwiesen. Gut so, findet Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Denn sie seien „systemrelevant“ – und bleiben damit vorerst geöffnet.
Welche Rechte haben unsere Jüngsten in der Pandemiezeit? Mehr, als viele Erwachsene wissen, erklärt Rechtsexpertin Friederike Wapler. Sie hat einige Ideen, wie ein gelungenes Zusammenspiel von Kindern, Eltern und Schulen aussehen könnte.
Masken und Abstandsgebote zum Schutz gegen das Coronavirus werden die Menschen noch lange begleiten. Das werde sich auch mit einem Impfstoff zunächst nicht ändern, schreibt das Robert Koch-Institut.
Ein Kita-Kind kommt mit Atemstillstand ins Krankenhaus und stirbt. Der Verdacht richtet sich gegen eine Erzieherin. In dem erschütternden Fall in Viersen geht die Staatsanwaltschaft von Mord aus.
Im Frankfurter Gesundheitsamt kümmert sich ein kleines Team um Corona-Fälle an Schulen und in Kitas. Die Tests an der Ernst-Reuter-Schule im Frankfurter Norden zeigen, dass das aufwendig ist: Denn jeder Fall ist anders.
Die DDR mit ihren flächendeckenden Krippen und Kindergärten diente auch der Bundesrepublik als Vorbild. Doch mit Erziehung oder Emanzipation hatte das wenig zu tun.
Die Anforderungen für Brennpunktschulen sind in den vergangenen Jahren dramatisch gewachsen. Waren es früher zwei bis drei Kinder eines Jahrgangs, die kaum oder schlecht Deutsch sprachen, sind es heute nahezu alle.
In Kitas und Behörden wird schon gestreikt. Am Dienstag folgt der Nahverkehr. Das wirkt, als würde Verdi ausblenden, was in der Welt los ist.
An diesem Dienstag beginnen die ersten Warnstreiks: Verdi hat Arbeitsniederlegungen in Unna, Gütersloh und Augsburg angekündigt. Kein Bereich ist davon ausgenommen. Vor allem sind Eltern kleiner Kinder wieder betroffen.
Die Fronten im Tarifstreit im öffentlichen Dienst sind verhärtet. Die einen wollen den verdienten Lohn für die Coronahelden, die anderen verweisen auf leere Kassen. Doch auf dem Spiel steht mehr als nur Geld.
Die Suche nach einem Kita-Platz in Frankfurt gleicht einem Wettbewerb: Es wird gebacken und vorbeigeschaut. Viele Eltern hoffen, sich so einen Betreuungsplatz zu ergattern. Dabei sind die Erfolgskriterien andere.
Eine Million Euro, die für Kindertagesstätten der Arbeiterwohlfahrt bestimmt waren, hat die Stadt Frankfurt schon einbehalten. Jetzt aber sollen die Zuschüsse wieder fließen. Andernfalls drohe die Insolvenz.
Rund 675.000 Kita-Kinder leben in Familien, in denen vorrangig eine Fremdsprache gesprochen wird. Die FDP fordert mehr Mittel für die Sprachförderung.
Für Berliner Kitas wurde eine Handreichung zu Gender-Identität erstellt. Mit der berechtigten Forderung nach Aufklärung hat das aber kaum noch etwas zu tun, stattdessen werden Kinder irritiert, befremdet und überfordert. Ein Gastbeitrag.
Hanau geht es wie vielen Städten und Gemeinden: Erzieherinnen und männliche Kollegen fehlen. Nun lässt sich die Stadt im Main-Kinzig-Kreis einiges einfallen. Und nimmt sich Frankfurt und Offenbach zum Vorbild.
Eine Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass für drei Viertel der Kita-Kinder nicht genügend Fachpersonal zur Verfügung steht. Auch der Einsatz fachfremder Aushilfen behindert die frühkindliche Bildung.
Die Corona-Infektionszahlen steigen, die Bundesregierung ist besorgt. Gesundheitsminister Spahn will deshalb im Falle neuer Beschränkungen Prioritäten setzen: Schule, Kita und Einzelhandel will er möglichst offen halten.
Merkel und die Kultusminister sind sich nach einem informellen Austausch einig: Selbst bei steigenden Infektionszahlen sollen Schulen und Kitas nicht wieder am längsten geschlossen bleiben.
In Wiesbaden läuft ein ungewöhnliches Bauprojekt. Aldi lässt einen Erweiterungsbau errichten, der im Erdgeschoss einen Drogeriemarkt und in zwei Obergeschossen darüber eine Kindertagesstätte aufnehmen soll.
Die Familienministerin hat sich zudem für kostenlose Corona-Tests für Erzieher ausgesprochen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet verteidigt derweil die Maskenpflicht für ältere Kinder in den Klassenzimmern seines Bundeslandes.
In Hessen beginnt das neue Kindergartenjahr. Mitte August könnten so viele Kinder wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in die Kitas gehen. Viele Kommunen sehen sich gerüstet – doch Gewerkschaften haben Zweifel.
Der Münchner Kinderarzt und Epidemiologe Johannes Hübner plädiert dafür, die Schulen nach den Sommerferien wieder regulär zu öffnen. Für die Zeit nach den Ferien brauche es gute Konzepte, sagt er.
Zu strikte Pandemie-Regeln schaden nach Ansicht von „Familien in der Krise“ den Kindern. Die Initiative fordert mehr Normalität nach den Ferien. Und ein Schnupfen dürfe keinen Kita-Ausschluss bedeuten.
Welche Rolle spielen Kinder bei der Verbreitung des Coronavirus? Eine der bundesweit größten Studien bei Kita-Kindern in Düsseldorf bringt ein überraschendes Ergebnis. Aber eine klare Antwort ist daraus nicht abzuleiten.
Schon eine Schnupfennase kann Kitas in Hessen jetzt reichen, ein Kind heimzuschicken. Der Kinderarzt Ralf Moebus sieht das kritisch. Er hat einen besseren Vorschlag.
Über Monate hinweg wurde ihr Sohn von seinem Therapeuten im Kindergarten sexuell missbraucht – manchmal, während direkt nebenan der Morgenkreis stattfand. Ein Gespräch mit der Mutter eines Missbrauchsopfers.
Viele Kitas sind vom Regelbetrieb noch weit entfernt: Betreuungszeiten wurden gekürzt, bei leichten Schniefnasen werden Kinder sofort nach Hause geschickt. Jetzt melden sich die Unternehmen: So könne es nicht weitergehen.
Dreimal wöchentlich kommen Kinder einer Frankfurter Kita in einen Schrebergarten, um barfuß im Schlamm zu spielen, Kräuter anzubauen oder Blumen zu gießen. Doch damit könnte es bald vorbei sein.
Seit Montag laufen die Kitas in Hessen wieder im Regelbetrieb. Kinder, die Erkältungssymptome zeigen, sollen nach Hause geschickt werden. Doch was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, stellt viele Familien vor große Probleme.