Ein donnerndes Helau auf die Reformation
Die Evangelische Kirche erinnert an Martin Luther. An besonderen Ideen darf es bei der 500-Jahr-Feier im nächsten Jahr nicht fehlen.
Die Evangelische Kirche erinnert an Martin Luther. An besonderen Ideen darf es bei der 500-Jahr-Feier im nächsten Jahr nicht fehlen.
Wer fest im Glauben ist, braucht keine Lebensrichtlinie von Politik und Medien: Auf dem westdeutschen Land ist die Religion so tief verwurzelt, dass sie ganz ohne Ideologien des 20. Jahrhunderts die Identität der Menschen prägen kann.
Im Gegensatz zur Ende der 1960er Jahre aufkommenden „neuen“ Frauenbewegung, die für radikale Veränderungen gesellschaftlicher Normen kämpfte, blieben in der unmittelbaren Nachkriegszeit die „alten“ Frauenverbände tradierten Vorstellungen verhaftet.
Als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler nutzte er die schärfsten Mittel des Theaters gegen Politik und Kirche: Der italienische Literaturnobelpreisträger Dario Fo ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Schulfreund Martin war früher mal Messdiener. Er weiß, wann man während einer Messe „Amen“ sagt und nestelt mit der Hostie nicht unsicher herum. Warum das sogar zum Geschäftsmodell werden könnte.
Die große Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger wird achtzig. Ein Besuch bei einer bemerkenswert unsentimentalen, nüchternen Frau.
Der Kreml hat eine orthodoxe Kathedrale in Paris bauen lassen. Während Marine Le Pen das gefällt, sehen Kritiker in der Kirche ein klares Zeichen russischen Machtanspruchs, auch wenn Putin seinen geplanten Besuch in Frankreich abgesagt hat.
Hillary Clinton versucht verzweifelt, die Herzen der Afroamerikaner zu gewinnen. Begeistert sind schwarze Wähler aber nur von Michelle Obama. Die First Lady kann die Menschen von der Präsidentschaftskandidatin der Demokraten überzeugen.
Noch ein Gesprächsbuch: Wenn Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der oberste katholische Glaubenshüter, Auskunft zu Fragen der Gegenwart gibt, hat das Gewicht – und Potential zur Verstörung.
Bruder Eugenio ist Mönch – und homosexuell. Er wünscht sich, dass jeder Christ lieben kann, wen er will. Die katholische Kirche müsse offener werden und das Zölibat für Priester abschaffen.
Frankreichs Schulministerin bezeichnet den Gender-kritischen Papst Franziskus als Opfer von Desinformation. Dabei legt sie selbst die besten Beispiel vor, wie man Verwirrung stiftet.
Einst wollte ein Politiker das Steuerrecht so vereinfachen, dass die Steuererklärung auf einen Bierdeckel gepasst hätte. Nun geht die evangelische Kirche in Hessen und Nassau einen ähnlichen Weg
Die Europäische Union konnte vom traditionellen Expansionsdrang Europas nicht lassen. Daher leidet sie auch ohne den Brexit an den Folgen ihrer kurzsichtigen wirtschaftlichen und politischen Überdehnung.
Mit einem Staatsakt wurde in Washington von Präsident Obama das spektakuläre Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur eingeweiht.
Am Montagabend hat der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. In seiner Dankesrede ging er der Frage nach: Wenn der Islam eine religiöse Macht ist - was sind dann wir?
Die Restaurierung der Spanischen Treppe ist endlich vorbei. Das Wahrzeichen Roms kann nun wieder in alter Pracht glänzen. Doch das hat seinen Preis.
Chinas Katholiken leiden unter der Spaltung ihrer Kirche und der verordneten Sinisierung ihres Glaubens. Aber auch die Urbanisierung macht ihnen zu schaffen.
Im australischen Ballarat missbrauchten Priester und Lehrer jahrelang reihenweise Kinder. Bis heute weigern sich viele Bürger, der Wahrheit ins Auge zu sehen.
Evangelikale für Trump, Katholiken für Clinton, Mormonen genervt von beiden: Die politischen Präferenzen der Religionsgemeinschaften sind in Amerika ein großes Thema. Doch der Glaube ist nicht entscheidend dafür, wer für wen stimmt.
In einer Schweinfurter Schneiderei werden Hosen gekürzt und Kontakte geknüpft. In dem umweltbewussten Betrieb begegnen sich die Kulturen.
In einer Kirche in Rheinland-Pfalz können keine Gottesdienste mehr stattfinden. Nicht, weil die Gläubigen fehlen. Sondern weil Unmassen an Fliegen das Gotteshaus bevölkern.
Unter freiem Himmel schmeckt das Bier noch mal so gut. Doch was für die einen urban und hip ist, ist für die Anwohner die Lärmhölle.
Am östlichen Rand Berlins, in Marzahn-Hellersdorf, hat die AfD bei der Wahl in Berlin teils kräftig abgeräumt. Ein Besuch am Tag nach der Wahl in einem Bezirk, der zwischen Hoffen und Bangen schwebt.
Flotte Rhythmen, etwas zum Mitklatschen: Eine Gesangbuch-Reform soll der evangelischen Kirche aus der Krise helfen. Bisher aber hat man mit Sakralpop noch nie neue und jüngere Gläubige gewonnen.
Georg Bätzing ist im Limburger Dom in sein Amt als neuer Bischof der Diözese eingeführt worden. Er hofft auf eine Versöhnung mit Tebartz-van Elst. Ein Treffen ist in absehbarer Zeit geplant.
Mehrere Roma ziehen das Campen im Gutleutviertel der Rückkehr nach Rumänien vor. Einige Anwohner versuchen sie zu vertreiben - auch vor Reizgas scheint mancher keinen Halt zu machen.
Moskau lärmt und glitzert, fasziniert und ermüdet. Im Stadtteil Chamowniki geht es vergleichsweise ruhig zu. Nicht nur das macht ihn zur begehrten Lage.
Der Kurs der russisch-orthodoxen Kirche hat keine Zukunft. Dafür stimmt die junge Generation ihn optimistisch: Eine Begegnung mit dem Priester Alexej Uminski.
Die Hauptstadt ist keine schöne Stadt. Aber sie ist echt. Stetig entwickelt sie sich weiter. Die vielen Flüchtlinge haben sie sichtlich auf die Probe gestellt. Eindrücke aus Berlin vor der Wahl.
Nach einem Fehlalarm über eine Geiselnahme in einer Kirche hat die französische Polizei am Samstag ihren Sicherheitseinsatz in der Pariser Innenstadt schnell wieder beendet. Es gebe keine Anzeichen für eine Gefährdung, teilten die Behörden mit.
Zwei Bonner Ausstellungen folgen dem Rhein durch die Geschichte. Sie zeigen ihn selbst als unerschöpflichen Mitschöpfer von Klöstern, Kunstwerken und Industriekathedralen.
„Auf derselben geistigen Ebene wie die Kaczynski-Partei in Polen“: Im FAZ.NET-Gespräch geht der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hart mit Horst Seehofers CSU ins Gericht. Merkel sei nicht die Vorsitzende einer „Kapitulantenpartei“.
Benedikt XVI., der zurückgetretene Papst, gibt dem Journalisten Peter Seewald noch einmal Auskunft über sein Pontifikat, die Gründe für den Rückzug, seine Begeisterung für Adenauer - und wie er sich auf seine letzte Begegnung vorbereitet.
Ein Gespräch mit Georg Bätzing über seine Aufgaben als neuer Bischof in Limburg, über die Konflikte im Bistum und den Dialog zwischen den Religionen.
In einem neuen Buch geht Benedikt XVI. hart mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Dabei ist hierzulande über Jahrzehnte gegen seinen Willen niemand Bischof geworden.
Der frühere Papst Benedikt gibt in einem neuen Buch Auskunft über sein Leben und Wirken. In den „letzten Gesprächen“ zeigt er sich auch selbstkritisch. Hart geht der deutsche Vorgänger von Franziskus mit der Kirche in seiner Heimat ins Gericht.