Propaganda für die Interessen des Staates
Der Zar war gerecht, und an der Revolution hatten Bankiers, Reformer und die Presse Schuld. Das lehrt der vom Patriarchen gesegnete Geschichtspark in Moskau und sechzehn weiteren Städten.
Der Zar war gerecht, und an der Revolution hatten Bankiers, Reformer und die Presse Schuld. Das lehrt der vom Patriarchen gesegnete Geschichtspark in Moskau und sechzehn weiteren Städten.
Es scheint zum Betonbrutalismus nur zwei Haltungen zu geben: wütende Gegner und hemmungslose Liebhaber. Nun bricht das Deutsche Architekturmuseum eine Lanze für das harte Grau.
Der Regisseur Kirill Serebrennikow steht in Russland unter Hausarrest. Jetzt deutet alles darauf hin, dass die russische Filiale der Korruptionsbekämpfer von Transparency International daran nicht unschuldig ist.
Vielleicht werden die Kapverden eines Tages die zweiten Kanaren sein. Noch aber ist es längst nicht so weit. Denn die Archaik Afrikas und das heiße Herz der Vulkane haben eigene Pläne mit dem atlantischen Archipel.
Was das Reformationsjubiläum 2017 war – und was aus ihm werden muss.
Der Anschlag im texanischen Sutherland Springs hat tiefe Wunden gerissen. So tief, dass der dortige Pastor seine Kirche nun abreißen lassen will. Er hat eine andere Idee für den Tatort.
Eine konfessionslose Frau hatte geklagt, weil sie eine Stelle in einem evangelischen Hilfswerk wegen ihrer Weltanschauung nicht bekommen hat. Ein Gutachter des Europäischen Gerichtshofs springt ihr nun bei.
Amerikas Vizepräsident Pence besucht die Kirche in Sutherland Springs und spendet den Überlebenden Trost. Berichten zufolge soll es ein Video von dem Anschlag mit 26 Opfern geben.
Aus Selbstschutz war das Thema Holocaust in den Familien tabu. Begegnungen in der jüdischen Gemeinde in Zagreb. Zeitzeugen und Rabbiner Prelević im Gespräch.
Immer mehr wird über den Kirchenschützen von Texas bekannt – und über gravierende Versäumnisse sowie mögliche Warnzeichen schon Jahre vor der Tat. Im Juni 2012 war er offenbar aus einer Psychiatrie geflohen.
Devin Patrick Kelley soll früher schon eine Frau vergewaltigt, einem Kleinkind den Schädel zertrümmert und einen Hund misshandelt haben. Waffen durfte er trotzdem kaufen. Weggefährten überrascht nicht, dass er jetzt 26 Menschen erschossen hat.
Viele Kirchenangehörige beäugen die Finanzmärkte misstrauisch. Doch ohne diese wird es schwer, die eigenen Aufgaben zu finanzieren.
Auf den Spuren der Wikinger fahren Kreuzfahrttouristen nach Westen und entdecken die große, weite Welt noch mal – in vielen Kleinigkeiten
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Südkorea gesagt, dass schärfere Waffengesetze vielleicht dazu geführt hätten, dass in Texas viel mehr Menschen gestorben wären: „Dann hätte es vielleicht hunderte Tote gegeben.“
Seine Heiligkeit halten einer theologischen Prüfung nicht stand: Nach einem kritischen Brief tritt ein Berater der amerikanischen Bischofskonferenz zurück. Verträgt der Papst keinen Widerspruch?
Was muss noch passieren, damit sich Amerika endlich von seinem lockeren Waffengesetz verabschiedet? Die Vergangenheit zeigt: Verweise auf verwirrte Einzeltäter reichen längst nicht mehr aus.
Einige Weihnachtsmärkte in Hessen beginnen in diesem Jahr schon vor dem Totensonntag. Die evangelische Kirche hält das für falsch – und macht einen Alternativvorschlag.
In Texas wird ein häuslicher Konflikt zur nationalen Tragödie. Drei der fünf verheerendsten Schusswaffen-Massaker in Amerikas Geschichte haben sich damit den den vergangenen 1,5 Jahren ereignet. Dem Präsidenten fällt dazu nur Altbekanntes ein.
Ein Mann erschießt in einer Kirche in Texas 26 Menschen und löst weltweit Entsetzen aus. Am Tag danach gibt es erste Hinweise auf ein Motiv.
Mehrere deutsche Bischöfe sprechen sich gegen Geldanlagen des kirchlichen Vermögens aus. Das Bistum Hildesheim stellt dafür sogar explizite Regeln auf. Den evangelischen und katholischen Versorgungskassen ist das egal.
26 Menschen sterben bei dem Amoklauf in einer texanischen Kirche. Der mutmaßliche Schütze war Mitglied der Luftwaffe und wegen Übergriffen auf seine Frau und sein Kind bereits einmal vor Gericht.
Nur fünf Wochen nach dem Massaker von Las Vegas erschießt ein junger Mann in Texas mindestens 26 Menschen in einer Kirche. Präsident Trump erkennt trotzdem keinen Zusammenhang mit dem amerikanischen Waffenrecht.
Donald Trump sieht nach dem Massaker von Texas kein Problem mit dem amerikanischen Waffenrecht – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Auch die katholische Bischöfe in Amerika beklagen ein Waffen-Problem.
Ein Mann hat am Sonntag in einer Baptistenkirche im amerikanischen Bundesstaat Texas mindestens 26 Menschen erschossen und zahlreiche weitere verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt.
Den Kanzler Kurt Georg Kiesinger erklären - das war für Uwe Johnson 1967 vor dem American Jewish Kongress unmöglich. Elfte Lektürewoche in Uwe Johnsons „Jahrestagen“.
Die eigensinnigsten Barockbauwerke finden sich ausgerechnet im ländlichen Böhmen. Zu verdanken sind sie Johann Blasius Santini-Aichel, einem Architekten aus Prag, der alles anders machte als seine Zeitgenossen.
Pater Jérémie predigt in Brüssel in einer verfallenden Kirche vor einer schrumpfenden Gemeinde. Bis ihm eine Idee kommt.
Der Münsteraner Kirchenhistoriker Georg Schreiber war seit 1920 Reichstagsabgeordneter für Westfalen-Nord und unterrichtete am 23. März 1933 Hitlers Reichsinnenminister Wilhelm Frick darüber, dass das Zentrum dem Ermächtigungsgesetz zustimmen werde. In einer jetzt von Rudolf Morsey edierten Aufzeichnung hielt Schreiber fest, dass er das Votum als „Zeichen einer Partnerschaft“ erläutert habe, „die Vertrauen gegen Vertrauen bekunde“.
500 Jahre nach dem Beginn der Reformation wollen Protestanten und Katholiken künftig stärker aufeinander zugehen – und folgen damit dem Aufruf der Kanzlerin. Beim Festakt in Wittenberg ist Angela Merkel vor allem ein Begriff wichtig.
Zum Reformationstag zeigt das ZDF Martin Luther nicht als coolen Superstar, sondern inmitten des erbitterten Kampfs um die Macht in Kirche und Staat: „Das Luther-Tribunal“.
Mit Gottesdiensten und Feierstunden haben Kirchen und Politik des Beginns der Reformation vor 500 Jahren gedacht. EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm würdigte den Beginn der Reformation als einen „Akt der Befreiung“.
Den Kirchen gelingt es unter modernen Bedingungen kaum noch, Menschen zu gewinnen. Es ist höchste Zeit für eine neue Form des Glaubens.
Martin Luther hat uns Freiheit und Fortschritt gebracht. Eine Lobrede auf den Rebell und Reformator. Ein Gastbeitrag.
Einen Überblick über das Angebot an Kirchenmusik zu gewinnen ist dieser Tage schwer: Zum Reformationstag, zum Totengedenken im November und zum Advent gibt es unzählige Konzerte. Ein Versuch.
Bevor er mit dem Papst aneinandergeriet, knöpfte sich Martin Luther die Scholastiker vor. Bis heute haben diese mittelalterlichen Philosophen ein denkbar schlechtes Image. Doch was lehrten und wollten sie wirklich?
Nehmt dies! Das ZDF deutet die Reformation als Befreiungsbewegung, die mehr als einen Urheber hatte. Und doch umgibt den Rockstar Luther eine Aura aus Kraft und Vorahnung.