Wilde Ritter aus dem Trödel
Er findet Dinge und macht daraus Kunst, die ebenso klug ist, wie sie Spaß macht: Thorsten Brinkmann in der Galerie Anita Beckers.
Er findet Dinge und macht daraus Kunst, die ebenso klug ist, wie sie Spaß macht: Thorsten Brinkmann in der Galerie Anita Beckers.
Dominique Ropion hat für die großen Luxushäuser so manchen Duftklassiker entworfen. Das ging immer schnell. Nur für drei ganz eigene Kreationen ließ er sich mehr als 20 Jahre Zeit, jetzt ist das Dufttrio erschienen.
Samuel Finzi spielt seit Jahren herausragende Rollen im Theater und Film. Jetzt hat er ein abenteuerliches Buch über seine Kindheit und Jugend im sozialistischen Bulgarien geschrieben. Ein Gespräch.
Vom Krabbenpuler zum Gastronom: Fischverkäufer Jürgen Gosch hat eine Inselbegabung.
Deutschen Autoherstellern laufen in China die Kunden davon. Das liegt an Unternehmern wie William Li: Sein Start-up Nio verkauft dort mehr Elektroautos als Mercedes und Co. Die Geschichte eines Aufsteigers.
Vom totalen Jazz ins totale Jetzt: Demian Lienhard erzählt in „Mr. Goebbels Jazz Band“ anhand einer Eskapade der NS-Propaganda virtuos vom ewigen Problem des Erzählens.
Was wir unwiderruflich verloren haben: Esther Kinsky erzählt in ihrem neuen Buch „Weiter Sehen“ von der Leere der ungarischen Provinz und der Faszination des Kinos .
Die Fragen stellen sich auf der Erde: „Maud Martha“ von Gwendolyn Brooks, ein Klassiker amerikanischer Literatur aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, erscheint nun endlich auch auf Deutsch.
Wenn es in Niederschlesien spukt und raunt, weiß man: Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat ein neues Buch geschrieben. „Empusion“ spielt mit dem „Zauberberg“ und wirft feministische Rätsel auf.
Gurus locken mit der Verheißung von Liebe und Erleuchtung. Was treibt Menschen dazu, ihnen zu glauben?
Wer zum Studieren nach Berlin zieht will meist „im Ring“ leben. Dabei geht es weniger um eine geografische Frage als um eine romantische Vorstellung vom Wohnen in der Großstadt. Unter Kommilitonen kann das für Streit sorgen.
Hier das schwerelose Mittelmeerleben, dort die bodenständige deutsche Vorstadt: Elisabeth Wellershaus begibt sich auf eine reflektierte Suche nach der eigenen Identität.
Ein deutlicher Rückgang war etwa bei der Immunisierungen gegen Masern und Kinderlähmung zu verzeichnen. Die Impfquote sei „besorgniserregend“.
Merkels Auszeichnung +++ Rauschgiftpolitik +++ Ökologische Geldanlage +++ Das gesellschaftliche Bild der Frau
Der Dirigent und Chorleiter Sir John Eliot Gardiner gehört seit einem halben Jahrhundert zu den führenden Interpreten der Musik von Monteverdi, Händel, Bach und Berlioz. An diesem Donnerstag wird er achtzig Jahre alt.
Die Techno Classica ist in voller Blüte wieder zurück. Fünf Tage war Essen die Welthauptstadt des klassischen Automobils, es gab viel zu sehen und zu entdecken und auch manches zu kaufen.
Den malerischen Nachlass der 1943 im KZ getöteten Charlotte Salomon wollte erst niemand außer dem Jüdischen Museum Amsterdam, heute dagegen kommen Leihanfragen aus aller Welt. Münchens Lenbachhaus würdigt die Künstlerin nun mit einer großen Ausstellung.
Er wollte niemals abstrakt malen, sondern immer eine ganze Welt erfassen: Arnold Stadler hat seine lange Liebesgeschichte mit dem amerikanischen Künstler Mark Tobey zu einem Buch gemacht.
So scharfsinnig und empfindsam erzählen Büchnerpreisträgerinnen: Emine Sevgi Özdamar liest im Staatstheater Mainz.
Die gute alte Idee vom Leben als Schriftsteller, Deniz Ohde hat sie verwirklicht. Ihr Debütroman „Streulicht“ wurde gefeiert. Jetzt kommt sie für zwei Festivalwochen nach Frankfurt zurück.
Psychoaktive Pilze, sogenannte Magic Mushrooms, sind als Rauschmittel beliebt. Jetzt kommen sie verstärkt in Medizin und Therapie ganz legal zum Einsatz. Unser Autor hat sie ausprobiert.
Wie soll das Tier gelebt haben, das wir essen? Oder lieber gar kein Tier mehr essen? Und was, wenn sich viele Menschen Fleisch nicht mehr leisten können? Gute Fragen und eine Diskussion, die nicht recht vom Fleck kommt.
Nach der Pariser Oper ist das Ballet de Lyon die zweitbeste Adresse in Frankreich. Jetzt erhält die Compagnie mit Cédric Andrieux einen neuen Direktor: eine Idealbesetzung.
Unten Berghotel, oben Sendeturm und überall von außerirdischer Schönheit: Das Haus auf dem Jeschken in Tschechien fasziniert seit 50 Jahren nicht nur Literaten
Adem Asil gewinnt die Mehrkampf-Europameisterschaft im Turnen. Für den Erfolg wechselt er das Land – und sogar seinen Namen. Seine Familie in Ägypten hat er seit fünf Jahren nicht mehr gesehen.
Kindheit, Muster: Clemens Meyer befragt Christa Wolf.
Mit Geduld und Gespür bringt Xabi Alonso Bayer Leverkusen auf Kurs. In der Bundesliga gibt es keinen Trainer, der sich besser auskennt, wenn es um große Titel geht. Das Beste soll nun noch kommen.
Bundeskanzler Konrad Adenauer holte „dat evangelische Kirchenmädche“ in sein Kabinett. Ihr Leben lang kämpfte Elisabeth Schwarzhaupt für die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Heute ist die Frankfurterin nahezu vergessen.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Früher gehörte die Beichte selbstverständlich zur Erstkommunion dazu. Heute wird sie zunehmend kritisch gesehen. Während die einen vor einer Überforderung der Kinder warnen, betonen andere den versöhnlichen Charakter.
Der Sohn eines Weltstars aus New York mischt freudig in der deutschen Schlagerszene mit: Ein Treffen mit Art Garfunkel Jr.
Ein englischer Kiosk sorgt sich um den Diebstahl von Butter. Absurd? Nicht bei diesen Preisen, findet unsere Kolumnistin.
Wer einmal als Zielscheibe gelebt hat, kennt seine eigene Ohnmacht: Der bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan hat gelernt, dass das Beschweigen des Grauens zu nichts führt.
Diktator Kim Jong-un könnte die Welt bald mit noch kürzerer Vorwarnzeit mit seinen Raketen terrorisieren. Dabei wäre er gut beraten, mehr für die normalen Nordkoreaner zu tun.
Der Kinder- und Jugendchor Cantus Juvenum Karlsruhe bringt künstlerische Hochleistungen und kämpft zugleich ums Überleben. Seine Situation ist Symptom für Deutschlands Bildungsmisere.
Jose Dalisay vermählt in seinem Roman „Last Call Manila“ ein soziales Porträt der Philippinen mit dem Krimi-Genre. Dabei wirft er einen Blick auf jene Menschen, die als Arbeitsheer in den reichen Ländern sonst unsichtbar bleiben.