Das Ende dänischer „Ghettos“
In Deutschland wäre das undenkbar. In Dänemark löst der Staat mit radikalen Maßnahmen Problemviertel auf. Aber verschwinden mit den Vierteln auch die Probleme?
In Deutschland wäre das undenkbar. In Dänemark löst der Staat mit radikalen Maßnahmen Problemviertel auf. Aber verschwinden mit den Vierteln auch die Probleme?
Fünfundvierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung bleibt Leonardo Sciascias Tatsachen-Roman „Die Affaire Moro“ eine aufwühlende Lektüre. Nun liegt das Buch in neuer, erhellender Übersetzung vor.
Sie machte sechs Jahrzehnte lang Musik und nahm mehr als 20 Alben auf – nun ist die brasilianische Musikerin Rita Lee gestorben.
Nach dem Sensationserfolg seines Debütromans „Shuggie Bain“ legt Douglas Stuart mit „Young Mungo“ rasch nach – und verlässt sich dabei auf das Prinzip der Steigerung. Geht das literarisch auf?
Anspruch der Deutungshoheit +++ Ausschluss prominenter Kritiker +++ Missglückte Metapher +++ Menschliche Schwäche +++ Nur ein Verlierer +++ Richtiges Gedicht
Auch wenn Häuser zerfallen und Bewohner fortziehen, können Künstler sich noch immer wohl fühlen: Ein Besuch in Maßlow in Mecklenburg-Vorpommern.
Aber vor der Zukunft des Mannes: Nicolaus Sombart in Neuausgaben und einer Biographie.
Wiedersehen mit Cla und Baran – in einer Dreiecksgeschichte: Angelika Overath schickt in „Unschärfen der Liebe“ ein unwahrscheinliches Paar auf eine Reise durch eine kriegsversehrte Landschaft.
Deutschland kann Song Contest: Das will die Hamburger Band Lord of the Lost am Samstag beweisen. Ein Besuch in ihrem Kiez.
Das Oberlandesgericht Frankfurt spricht Marvin E. schuldig: Er muss fast vier Jahre in Jugendhaft, weil er einen Anschlag geplant hat. Die Richter betonen seine Sehnsucht nach Aufmerksamkeit.
Er war der wandelbare Papst der französischen Intellektuellen: Zum Tod des katholischen Schriftstellers Philippe Sollers.
Und können wir das überhaupt? Ein Gespräch über das Russische zwischen der ukrainischen Schriftstellerin Yevgenia Belorusets und dem in Russland geborenen amerikanischen Lyriker Eugene Ostashevsky.
Provokation als Zwangshandlung: Boris Palmers Eingeständnis und seine angekündigte Auszeit nach dem jüngsten Skandal geben zu denken. Hilfe braucht vielleicht nicht nur er.
Marko Seibold aus Syke bei Bremen ist der Lieblingsgemüsegärtner der deutschen Spitzengastronomie, denn er züchtet Feldfrüchte und Wildkräuter, die noch den Geschmack vorindustrieller Landwirtschaftszeiten haben.
Der Mann, der die Krönungszeremonie leitet, ist über einen ungewöhnlichen Umweg Bischof geworden. Er teilt mit dem neuen Monarchen eine Erkenntnis: Eine alte Institution, die bestehen bleiben will, muss sich wandeln.
Dämonenaustreibung gilt in Deutschland als überholt, wenn nicht gefährlich. Manche Katholiken sind jedoch überzeugt, dass ein Zusammenspiel von Psychotherapie und religiösem Ritual verzweifelten Menschen helfen kann.
Kindheitstage im Konzentrationslager, ein Leben im Dienst der Kunst und der Repräsentation – und ein Outing: In „Zuschauer in der ersten Reihe“ erzählt Herzog Franz von Bayern aus seinem Leben.
Was treibt unsere Schriftstellerinnen an? An Julia Frieses Roman „MTTR“ kann man es leidvoll erkennen.
Ob Waldspaziergang oder Wanderung: der Stock darf dabei nicht fehlen. Er ist so viel mehr als ein Stück Holz. Das wissen nicht nur Kinder.
Melissa Ginsburg lässt die beste Freundin ermitteln
Susan Hills Romane um Inspector Simon Serailler bekommen eine zweite Chance auf dem deutschen Buchmarkt. Die Lektüre lohnt sich.
Gaudi, aber auch leise Töne: So intensive Fanpflege wie Andreas Gabalier leisten wenige. Die Menge in der Frankfurter Festhalle feiert ihn bis zuletzt.
Bei einem ihrer seltenen Auftritte spricht die Altkanzlerin von Versäumnissen als Folge der vielen Krisen, räumt aber keine persönlichen Fehler ein. Auf der Leipziger Buchmesse nennt sie einen konkreten Grund für die Entscheidung für russisches Erdgas.
Die Wahlrechtskommission hat ihre Reformempfehlungen vorgelegt. Sie spricht sich dafür aus, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken – und die Legislaturperiode zu verlängern. Ein Überblick.
Immer mehr Menschen beschreiten den Weg von den Armenvierteln und indigenen Dörfern an die Universitäten. Zu Besuch bei Studenten, die das Potential haben, ihr Land zu verändern.
Sie ist ziemlich uncool, und genau darin besteht ihre Stärke: Judith Hermanns Frankfurter Poetikvorlesungen sind als Buch unter dem „Wir hätten uns alles gesagt“ erschienen.
Auf der entlegenen und beschaulichen Insel Mangaia im Südpazifik gelten kleine Tiere als große Attraktion: Auf den Spuren der Pupu-Snails
Manche Menschen leiden an Ängsten, die sie sich einfach nicht erklären können. Der Schlüssel kann in solchen Fällen in der Familiengeschichte liegen: in einem Trauma, das frühere Generationen weitervererbt haben.
Zwang zur Parität? +++ Margarete Baroness von Wrangell +++ Beichte für Kinder +++ Der Fall Edmund Dillinger
In Frankfurt hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der Drogen aus den USA bestellt haben soll. Die Ermittler nahmen ihn fest, nachdem sie die Spur des abgefangenen Pakets weiterverfolgt hatten.
Etwa 20.000 deutsche „Kriegsbräute“ wanderten nach dem Zweiten Weltkrieg mit US-Soldaten in die Vereinigten Staaten aus – so auch Inge Thompson. Ihre Lebensgeschichte erzählt sie jetzt auf Tiktok, wo ihr Zehntausende Nutzer folgen.
Zwischen Boudoir und Konvent: Das Petit Palais Paris spürt der übersteigerten Vergottung Sarah Bernhardts im Jugendstil nach. Nur der Kampf gegen die Todesstrafe und für Dreyfus waren ihr heilig
Harry Belafonte war ein weltweit gerühmter Botschafter der Musik und der Menschenrechte. Jetzt ist der Sänger im Alter von 96 Jahren gestorben.
Vor vierzig Jahren präsentierte der „Stern“ angeblich von Adolf Hitler verfasste Tagebücher. Doch schon bald stellte sich heraus, dass Verlag und Redaktion einem Fälscher vertraut hatten. Ein Gastbeitrag.
Während der Pandemie haben viele Kinder keine Standardimpfungen erhalten. Auch in Europa könnten so längst als ausgerottet geltende Krankheiten wiederkehren.
Joe Biden will ein zweites Mal amerikanischer Präsident werden – mit dann 82 Jahren. Die Demokraten tragen das wohl mit. Aber nicht aus Begeisterung.