Vater, Mutter, Kind
Beim Streit über das Betreuungsgeld geht es um die alte Frage, wer Kinder besser erziehen kann: ihre Eltern oder der Staat.
Beim Streit über das Betreuungsgeld geht es um die alte Frage, wer Kinder besser erziehen kann: ihre Eltern oder der Staat.
Mit Tiepolo gegen den Terror der Tiefsinnigkeit: Zehn Jahre Ironiekrise sind genug, zehn Jahre „Ende der Spaßgesellschaft“ machen Lust auf einen neuen Anfang
Das soll ich einmal gewusst haben? Nichts ist so lehrreich wie das Lesen alter Schulbücher. Sie waren erste Pflichtlektüre - und sind das wichtigste Dokument des pädagogischen Zeitgeistes.
Seine Kinder hat er selten gesehen, von den Enkeln will er alles mitbekommen. Deutschlands ehemals ranghöchster Militär Wolfgang Schneiderhan spricht viel über die Familie und ein wenig über die Kundus- Affäre. Ein Besuch.
Von ihrem Vater bekam sie Milliarden, von der Mutter, einem Exmodel, das Aussehen. Wie lebt es sich so als Tamara Ecclestone? Ein Hausbesuch in London.
Carsten Maschmeyer ist einer der schillerndsten Männer der Republik. Im Interview spricht er über seinen Aufstieg von ganz unten, die Bedeutung von Beziehungen und darüber, warum Leistung allein sich nicht auszahlt.
Wenn Kinder in Computer-spielen versinken und endlos im Netz surfen, sind Eltern schnell alarmiert. Aber was weiß man eigentlich über Spielsucht im Internet? Zwei Bücher sondieren das Terrain.
Schade, dass der VW-Chef sein Ausnahmegehalt, das Deutschland so beschäftigt, nicht mal selbst erklärt. Doch Frank Plasberg hat für ihn Verteidiger gefunden, nicht nur in der FDP. Eine Talkrunde, die es sich mit dem Oben und Unten nicht zu einfach machte.
Eine Premiere: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande geben ein Interview. Und sie haben noch mehr vor, gemeinsam.
Hebammen mit Bachelor- und Erzieherinnen mit Master-Titel: Einige Ausbildungsberufe werden akademisiert. Ob sich das später auch auszahlen wird, ist noch ungewiss.
In Frankreich ist eine Debatte über mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und Pannen beim Einsatz gegen den Serienmörder von Toulouse entbrannt. Geheimdienstchef Squarcini sagte, der Täter „hat sich selbst radikalisiert“.
Kammerspiel als Belagerung: Dominique Schnizer zeigt in Mainz Ferdinand Bruckners „Die Krankheit der Jugend“.
Metaphysischer Witz und Aberwitz: Im Alter von 84 Jahren legt Ernst Augustin seinen vielleicht letzten Roman vor. „Robinsons blaues Haus“ ist ein Handbuch des Wohnens und des Lebens. Ein Besuch in München.
Ein Poetiker des Drehbuchs: Tonino Guerra arbeitete mit den großen Filmregisseuren des europäischen Kinos. Nun ist er im Alter von zweiundneunzig Jahren gestorben.
Kutscher statt Türsteher, Walzer statt Gehörschaden, keine Russendisco weit und breit: Im ehemaligen Ostblock erinnert man sich heute wieder der grossen Feiertraditionen des alten Europa, und tanzt wie im 19. Jahrhundert.
Er ist eine „Ikone“ des deutschen Eishockeys, absolvierte 987 Spiele für die Berliner Eisbären. Vor dem Play-Off-Viertelfinale gegen die Kölner Haie spricht Felski im F.A.Z.-Gespräch über Vereinstreue und den Wert von Erfahrung.
Niemand kennt sich mit Schimpansen so gut aus wie Jane Goodall. Aus der Sekretärin von einst ist eine angesehene Forscherin und Umweltschützerin geworden.
Die Johannesberger Ärztin Anke Diehlmann erlebt in ihrer Sprechstunde täglich, welche Folgen die Misshandlung von Kindern hat. In zwei Büchern zeichnet sie Fälle aus der eigenen Praxis auf.
In Oslo läuft das Verfahren gegen den Attentäter Anders Behring Breivik. Doch das Land sieht auf sich selbst und fragt: Was ist falsch gelaufen in Norwegen? Eine Herausforderung.
Viel zu viel Schnee und die ständige Angst vor der Arschlawine: Ein kleines, unbeugsames Dorf zwischen Lechtal und Zugspitze kämpft gegen sein Verschwinden.
Schnelldurchlauf in Bielefeld: Kempowskis Biographie wird uraufgeführt. Wer nicht viel über den Schriftsteller weiß, dem werden einschlägige Stellen geboten. Und wer ihn schon kennt? Erfährt nichts Neues.
Wer glaubt, dass Jugendliche unter den Erwartungen ihrer Eltern leiden, täuscht sich. In Wahrheit ist der Nachwuchs bereit, sich anzustrengen - und erwartet Ermunterung.
Sepp Maiers Film „We are the Champions“ lockt das Publikum scharenweise zum Berliner Festival und nimmt es mit auf eine Zeitreise. Es ist ein deutscher Familienfilm.
Die DDR-Vergangenheit verbindet Angela Merkel und Joachim Gauck. Und trennt sie auch. Denn beide wählten verschiedene Wege durch die Diktatur. Die Kanzlerin war braver als der Kandidat.
Er ist „der Kerl, der Harry Potter war“. Und wie geht es jetzt weiter? Daniel Radcliffe über das Aufwachsen am Filmset, die erste Liebe, Heiraten, Gedichte und zu viel Geld.
Vom ehemaligen Staatschef bekam er den Titel „Grand Warrior“ verliehen. Henry Wanyoike ist blind, Läufer und in Kenia eine Berühmtheit. Das nutzt er, um die Lage der Behinderten in seiner Heimat zu verbessern.
Ich übersetze ein Gedicht. Und schreie rum. Warum? Kann man Lyrik überhaupt übersetzen?
Homosexualität ist kein Schicksal, sondern eine Lust: Carolin Emcke erzählt in „Wie wir begehren“ davon, wie sie das entdeckte - und welche Rolle die Musik dabei spielte.
Auf welchen Namen wir wirklich getauft sind: Felicitas Hoppes neuer Roman ist der Triumphzug einer Phantasie, die sich über die Fesseln der Wirklichkeit und des eigenen Ich erhebt.
Gedehnte Traurigkeit und ein Solo für Michael Fassbender: Steve McQueens „Shame“ erzählt nicht von der Sexsucht. Dieser Film seziert sie.
Joan Didion hat auch mit achtundsiebzig Jahren keine Zeit für sentimentales Gewäsch. Wer die legendäre Autorin besucht, begegnet einer kleinen Frau mit einem Schweigen hart wie Stein.
Die Öffnung Burmas ist auch als Abwendung von China zu verstehen. Chinesen werden von vielen Burmesen nicht gemocht - unter anderem wegen ihres rüpelhaften Benehmens.
Joan Didion schreibt das Requiem einer Mutter, Olga Grjasnowa liefert ein fulminantes Debüt, Severin Perrig zeigt die Arbeitsplätze großer Dichter und gleich zwei Bücher nähern sich Franz Kafka.
Anna Wahlgren wird für ihre Erziehungsratgeber von Eltern wie ein Guru verehrt. Jetzt rechnet eine ihrer Töchter mit ihrer Kindheitshölle ab.