Meine Eltern, diese Monster
Er wusste, dass man Kinder nicht vor dem Leben schützen kann. Mit einigem Recht kann man ihn den bedeutendsten Bilderbuchautor unserer Zeit nennen. Zum Tod Maurice Sendaks.
Er wusste, dass man Kinder nicht vor dem Leben schützen kann. Mit einigem Recht kann man ihn den bedeutendsten Bilderbuchautor unserer Zeit nennen. Zum Tod Maurice Sendaks.
Er lebte für die Ästhetik der Richtigkeit: Otl Aicher zählt zu den einflussreichsten Designern der Nachkriegszeit. Seine Biographin Eva Moser korrigiert nun das Bild, das er selbst von sich schuf, mit der Wirklichkeit.
Wo Politik zum guten Ton gehört und Herta Müller ihre verspätete amerikanische Ehrenrunde beginnt: Das New Yorker PEN-Festival unterstützt literarische Offenheit.
Von der Hauptschule nach Harvard – Mehmet Daimagüler ist der Vorzeige-Migrant schlechthin. Doch sein Aufstieg war begleitet von Ängsten.
Sie steht für ein junges Griechenland, das der Krise trotzt: improvisationsfreudig, intellektuell, international. Beim Gespräch zeigt sich die Regisseurin Athinas Rachel Tsangari als eigensinnige Künstlerin und engagierte Bürgerin.
Sie sind die Söhne und die Töchter von Wehrmachtssoldaten. Als sie in den Niederlanden aufwuchsen, wussten sie nicht, wer ihre Väter waren. Alle anderen aber tuschelten: Drei erzählen von ihrem Schicksal.
Viele Wege führen in die Modewelt, es kann auch mal ein Umweg sein. Die junge Polin Natalia Grott-Mess und ihr Label „Grome Design“.
Am diesem Samstag wird vor einem Militärtribunal in Guantánamo die Anklageschrift gegen Chalid Scheich Mohammed verlesen. Er gilt als der Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten.
Im Prozess um die Ermordung Siegfried Bubacks will die einstige RAF-Terroristin Verena Becker sich jetzt zum ersten Mal äußern. Mit der Offenlegung ihrer Geschichte könnte sie uns endlich Zugang zu einem Sperrgebiet unserer Erinnerung geben.
Wer ist Chen Guangcheng? Das fragen sich jetzt viele Chinesen, die erst durch die spektakuläre Flucht des Bürgerrechtlers von ihm gehört haben. Sein Leben ist exemplarisch.
Die Reakitonen in der Türkei sind heftig. Ist der Roman „Allahs Töchter“ nun eine Hommage an die Wunder des Islams oder reine Blasphemie?
In den Niederlanden wird die Erinnerung an Krieg und Besatzung lebendig gehalten. Doch lastet ein Schweigen auf vielen Familien. Mit Gauck darf zum ersten Mal ein Deutscher die Rede am Befreiungstag halten.
Die wilde Debatte um den Nazi-Vorwurf hat sich beruhigt, aber eine Frage bleibt: Gibt es einen Kern in den Büchern von Christian Kracht? Eine Spurensuche.
Seit vier Jahren steht Sarkozys Herausforderer François Hollande an der Spitze des Regierungsbezirks Corrèze.Dort kämpft er mit Schuldenbergen - es ist das am höchsten verschuldete Département des Landes. Trotzdem findet er Geld, um iPads zu verschenken.
Hermann Hesse hielt Roman-Verfilmungen für eine „Barbarei“. Jo Baier hat die Erzählung „Die Heimkehr“ trotzdem adaptiert. Vieles gelingt gut. Trotzdem wird Hesse ausgebeutet.
Anna Wallhaus arbeitet mit Tierheimhunden. Sie sind nur in gute Hände abzugeben.
Die Lösung realer Verbrechen ist Aufgabe des Bremer Profilers Axel Petermann. Aber er liebt die Fiktion und arbeitet deshalb mit dem Frankfurter „Tatort“-Team zusammen.
Ein unverbrauchtes Gesicht: Ronald Zehrfeld ist als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert. Ein Gespräch über eine Kindheit in Ost-Berlin, Träume – und die Zukunft als „Schauspielette“.
Jaguar, Zebra, Nerz, Mandrill: In ihren Tagebuchaufzeichnungen erzählt Sarah Kirsch von Zugvögeln, Lindenblüten und sommerlichen Bädern im Fluss - und gibt en passant Einblick in ihre Poetologie.
Bernd Schroeder verabschiedet sich von der eigenen Kindheit, David Vann untersucht die Wildnis der menschlichen Psyche, J. D. Salinger erscheint neu übersetzt. Die F.A.Z.-Romanen der Woche.
Hochwürden, der Lehrer und das große Geheimnis des Knechts: Bernd Schroeder verabschiedet sich in seinem neuen Roman von seiner Kindheit.
Gegen die Apartheid: Der Südafrikaner Olivier setzt sich für mehr Bildung ein.
Mit vierzig Sprechern in die literarische Welt des James Joyce: Beim RBB beginnt die erste vollständige Lesung des Dubliner Jahrhundertromans „Ulysses“. Die Produktion hat eindeutig Suchtpotential.
Schlösser, Wasserburgen und andere historische Herrensitze gelten als die Traumimmobilien schlechthin. Doch ohne ein sinnvolles Nutzungskonzept sind sie nur ein Klotz am Bein.
Ein Elternpaar, zwei Sprachen. Kinder, die bilingual aufwachsen, haben viele Vorteile, immer vorausgesetzt, beide Sprachen werden in ihren Alltag eingebunden.
Als Journalist, Historiker und Biograph ist ihm ein wahres Werksgebirge gelungen. Klaus Harpprecht ist das Musterbeispiel einer Gelehrsamkeit, die ihr Publikum kennt und mag.
In einer Orangerie nahe Bamberg schreibt Paul Maar seine Kinderbücher. Wir haben ihn dort getroffen und gefragt, wie es nach dem neuen Film mit dem Sams weitergeht.
In „Mad Men“, einer der besten Fernsehserien des Planeten, spielt er einen Werbemann aus den Sixties als Inbegriff der Virilität jener Zeit. Ein Lunch mit Jon Hamm – und der Versuch, den Mann von seiner Rolle zu trennen.
Sollen Eltern, die ihr Kind nicht in eine Krippe geben, ein Betreuungsgeld vom Staat erhalten? Der Zeitgeist ist strikt dagegen und sucht das Heil in der Krippe. Aber jeder will Geld vom Staat.
Im New Yorker Fitnessstudio von John Sitaras trainieren Hochkaräter aus der Finanzwelt. Die Wirtschaftsgrößen steigen mit der Dynamik ihrer Karriere auf das Laufband.
Nicht nur in der Literatur spielt die Heimat wieder eine Rolle. Nicht die Hauptstadt, sondern die Provinz wird erkundet: über die Rückkehr eines lange gemiedenen Worts und eines Gefühls.
Wer im 89. Band einer Comicserie noch einmal ganz von vorn anfangen will, braucht eine gute Idee. Der Franzose Achdé, der seit einigen Jahren die Geschichten von Lucky Luke zeichnet, greift auf einen alten Trick zurück: Er führt uns die Kindheit seines Helden vor. Was sehr gut anfängt, hat dann aber einen entscheidenden Haken.
Ferdinand Alexander Porsche, Vater des legendären Porsche 911, ist tot. Er starb mit 76 Jahren. Nach seinem Ausscheiden bei Porsche wurde er mit „Porsche Design“ einer der erfolgreichsten deutschen Designer.
Für ihn war die Schrift der Weg zu Wahrheit, Kunst und Künstlerdasein: In zwei neuen Büchern erzählt Bora Cosic von seiner Kindheit und frühen Jahren in Belgrad.
Was ist Glück? Worin besteht es? Seit Jahrtausenden denken die Menschen über diese Frage nach. Seit einigen Jahren auch die Ökonomen. Früher hatte man Ideen, heute Formeln. Und alle streben sie nach einem: Zu erforschen, wie man am glücklichsten wird.