Der Graue Peter der Niederländer
Darf der Nikolaus dunkelhäutige Helfer haben? Die Niederländer ringen um einen alten Brauch. Und haben einen Kompromiss im Schornstein entdeckt.
Darf der Nikolaus dunkelhäutige Helfer haben? Die Niederländer ringen um einen alten Brauch. Und haben einen Kompromiss im Schornstein entdeckt.
Der Aufstieg von AfD und Pegida hängt eng mit Facebook zusammen. Die Mechanismen spielen Populisten in die Karten – auch Donald Trump hat davon profitiert. Das Netzwerk ist ein Rückzugsraum für Radikalisierung.
Lutz Bachmann wird auch in Dresden zur Persona non grata und darf keine Versammlungen mehr leiten. Die Stadt spürt die negativen Konsequenzen der Pegida-Bewegung.
Er ist das Gesicht von Pegida: Lutz Bachmann. Doch jetzt hat die Stadt Dresden ihm offenbar untersagt, Demonstrationen anzumelden und zu leiten. Der Pegida-Chef will das nicht hinnehmen.
Harald Fiedler, der Chef des Frankfurter DGB, und zwei seiner Mitstreiter sind mit einem Empfang verabschiedet worden. So ganz aufhören wird aber keiner von ihnen.
Amnesty International übt scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Merkel: Entgegen ihrer Ankündigung gehe die Regierung nicht entschlossen gegen Rassismus in Deutschland vor. Im Gegenteil.
Er hetzte gegen Einwanderer – und zog dann selbst ins Ausland. Auf Teneriffa ist Lutz Bachmann aber nicht willkommen: Das Regionalparlament hat ihn zur „persona non grata“ erklärt.
Skandale auf allen Ebenen: Der Fußball hat einen sozialen Abstieg hinter sich. Durch überzeugendes Engagement für die Gesellschaft kann er neue Relevanz gewinnen. Ein Bundesligaklub ist Vorbild.
Lutz Bachmann darf nach einem Gerichtsurteil zwei Bürgermeister nicht mehr als „Deppen“ bezeichnen. Die Verfahrenskosten von 5000 Euro soll er derweil vom Vereinskonto bezahlt haben.
Fremdenfeindlichkeit sei kein ostdeutsches Problem, sondern weit in Europa verbreitet, sagt Thüringens Ministerpräsident. Damit kritisiert er die Verurteilung Ostdeutschlands nach dem Selbstmord eines Flüchtlings in Schmölln.
Wallonien hält das Freihandelsabkommen mit Kanada auf. Doch die Südbelgier sind nicht allein. Die Kritik hat tiefere Gründe. Und hat auch mit Donald Trump zu tun.
Politiker warnen, man müsse die „Reichsbürger“ ernst nehmen. Die hätten Verbindungen zu Pegida und der AfD und seien inzwischen eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.
Der Lehramtsstudent Ali Can kämpft als „interkultureller Streetworker“ für ein friedliches Zusammenleben. Dafür spricht der ehemalige Asylbewerber auch mit Pegida-Anhängern.
Wer fest im Glauben ist, braucht keine Lebensrichtlinie von Politik und Medien: Auf dem westdeutschen Land ist die Religion so tief verwurzelt, dass sie ganz ohne Ideologien des 20. Jahrhunderts die Identität der Menschen prägen kann.
Das Gratis-Comic-Projekt „Moga Mobo“ hat wieder einen neuen Band erstellt: In „Comic Culture Clash“ nehmen vierzig Zeichner zu zwanzig aktuellen Streitfragen Stellung ein. Jeder hat dafür sechs Seiten Platz.
Bei der Feier zum zweiten Jahrestag der Pegida-Bewegung kommen deutlich weniger Teilnehmer auf die Straße als im Jahr zuvor. Selbst die Wortführer der Rechten formulieren keine Ziele mehr. Auch Frauke Petry bleibt zuhause.
Sonntags statt montags: Die Pegida-Anhänger begehen in Dresden das zweijährige Jubiläum der Gruppe. In einigem Abstand haben sich tausende Gegendemonstranten versammelt.
Innenminister de Maizière fordert nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Albakr schnelle Aufklärung. Er warnte jedoch auch vor falschen Gerüchten und Behinderung der Ermittlungsarbeit.
Hillary Clinton versucht verzweifelt, die Herzen der Afroamerikaner zu gewinnen. Begeistert sind schwarze Wähler aber nur von Michelle Obama. Die First Lady kann die Menschen von der Präsidentschaftskandidatin der Demokraten überzeugen.
Mit der Autobahn Kaliningrad–Dresden–Verona wird alles wieder gut: Man kann Pegida nicht abschaffen, aber dafür sorgen, dass die Aktivisten die ostgotische Tradition andernorts ausleben.
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über das ungarische Flüchtlingsreferendum und das Pegida-Gebrüll in Dresden. Die Rechnung der AfD geht in der Sendung nicht auf.
Man muss sich nicht mit dem Pegida-Bündnis einlassen. Doch wer demonstriert, übt ein elementares Grundrecht aus.
Die Pöbeleien während der Einheitsfeier in Dresden schrecken Sachsens Innenminister nicht ab. Der CDU-Politiker sucht weiter das Gespräch mit der Pegida-Bewegung. AfD-Vizechef Gauland zeigt viel Verständnis für Schmähungen der Kanzlerin als „Volksverräterin“.
Angeblich waren die Attentate in Dresden der Ausdruck einer ostdeutschen Hoffnungslosigkeit. Wie geht es aber Dresdner Muslimen?
Weil er den Pegida-Demonstranten in einer Durchsage „einen erfolgreichen Tag“ gewünscht hat, wird ein Polizist zum Gespräch ins Präsidium einbestellt. Trotz Pöbeleien gegen die Gäste der Einheitsfeier zieht die Dresdner Polizei eine positive Bilanz.
Flüchtlinge hat Bachmann als „Viehzeug“ und „Dreckspack“ bezeichnet. Das Landgericht Dresden hat dafür eine Geldstrafe verhängt. Jetzt wird bekannt, dass der Prozess Ende November neu aufgerollt werden soll.
Drei Vermummte sollen in der Nacht das Büro der CDU-Abgeordneten Bettina Kudla in Leipzig angegriffen haben. Sie hatte in der Flüchtlingsdebatte von „Umvolkung“ gesprochen.
Ein sächsischer Polizist hat am Tag der deutschen Einheit den Teilnehmern der Pegida-Demonstration per Megaphon einen „erfolgreichen Tag“ gewünscht. Die freuten sich sichtlich, seine Vorgesetzten weniger.
Bunt und fröhlich sollte die Feier zum Tag der Deutschen Einheit werden. Doch Anhänger von Pegida dominieren das Bild.
Mit einem Festakt in der Semperoper haben die Einheitsfeiern in Dresden ihren Höhepunkt erreicht. Auf der Straße werden Kanzlerin Merkel, Bundespräsident Gauck und andere Gäste rüde beschimpft. Es fließen Tränen.
Ein Tag bevor die Bundeskanzlerin in Dresden zur Einheitsfeier erwartet wird, kommt es am Rande zu Pöbeleien und Tumulten. Oberbürgermeister Hilbert wird beschimpft.
Mit dem Finger auf Sachsen zeigen, damit die eigenen Probleme kleiner erscheinen: Teile der Bevölkerung im Osten hätten sich radikalisiert, weil sie mit Anschlägen ein Gespräch erzwingen wollen, sagt die frühere Grünen-Politikerin Antje Hermenau im FAZ.NET-Gespräch.
Augen zu und durch: Zwei Jahre vor der WM in Russland löst die Fifa ihre Task Force auf. Für den weltweiten Kampf gegen den Rassismus hat der Verband sowieso nie die nötige Kraft besessen.
Der Kampf des Weltfußballverbandes gegen Rassismus begann mit einer fulminanter Rede von Kevin Prince-Boateng – und ist nun sanft entschlafen. Nicht nur mit Blick auf die WM 2018 in Russland ist das ein falsches Signal.
Showdown in Dresden: Pegida-Chef Lutz Bachmann und seine einstige Mitstreiterin Tatjana Festerling demonstrieren jetzt gemeinsam gegeneinander. Am 3. Oktober soll es noch kurioser werden.
Allein in diesem Jahr wurden in Chicago mehr als 3000 Menschen durch Schusswaffen verletzt oder gar getötet. Donald Trump und Hillary Clinton versuchen längst, die täglichen Horrormeldungen für sich zu nutzen, mit Sicherheit auch in ihrem ersten TV-Duell.