Berlins Senat stoppt Umbenennung der Mohrenstraße
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollten mit der Umbenennung der Haltestelle „Mohrenstraße“ ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Doch die Sache ist kompliziert.
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollten mit der Umbenennung der Haltestelle „Mohrenstraße“ ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Doch die Sache ist kompliziert.
Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus nehmen weiter zu, so der Verfassungsschutzbericht. Die Verfassungsschützer wollen Extremisten stärker online mit digitalen Agenten zu überwachen.
Die Spieler der amerikanischen Profi-Fußballiga MLS durften als erste Sportler in den Vereinigten Staaten nach der Corona-Pause wieder aufs Feld. Die Aufmerksamkeit nutzten sie für eine starke Anti-Rassimus-Geste. Die Liga aber kämpft mit Ungewissheiten.
Der aktuelle Verfassungsschutzbericht zeichnet ein klares Bild: Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus seien weiter die größte Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland, erklärt Innenminister Seehofer. „Wir müssen weiterhin wachsam und wehrhaft sein.“
Als Kind peruanischer Einwanderer hat Mario Belón Valdivia erlebt, wie sich Ausgrenzung anfühlt. Er findet, dass die Debatte um Alltagsrassismus zu einseitig geführt werde – und macht gleich mehrere Vorschläge.
Weil ein Sponsor Druck macht, denken die Washington Redskins über einen neuen Namen nach. Dabei schloss der Besitzer das mit scharfen Worten lange aus. Und auch Donald Trump mischt mit.
Heute gibt es in Amerika mehr Schulen mit fast nur weißen oder fast keinen weißen Schülern als vor 30 Jahren. Das liegt auch an den Entscheidungen weißer Eltern – auch solchen, die seit Wochen „Black Lives Matter“ rufen.
Ein schwarzer Vogelbeobachter hatte Ende Mai im Central Park eine weiße Frau aufgefordert, ihren Hund anzuleinen – woraufhin sie der Polizei meldete, dass er sie bedrohe. Jetzt wird die Frau wegen falscher Anschuldigungen angeklagt.
Für Integration und gegen Rassismus und Diskriminierung? Der „Fall Özil“ vor zwei Jahren war für den DFB der Reality-Check. Das Debakel wurde vollständig verdrängt – und ist bis heute nicht aufgearbeitet.
Horst Seehofer bleibt bei seiner Weigerung, eine Studie zu rassistischen Polizeikontrollen erstellen zu lassen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamten findet diese Haltung „einigermaßen peinlich“.
Vier Monate vor der Wahl befindet sich Donald Trump am Tiefpunkt. Statt Amerika zu versöhnen, spaltet er – selbst am traditionell unpolitischen Unabhängigkeitstag. Zu einer Korrektur ist er nicht bereit.
Horst Seehofer will zunächst keine Studie zu Rassismus in der Polizei in Auftrag geben. Daran gibt es Kritik aus der SPD. Das ficht den Minister nicht an.
Adidas befindet sich inmitten einer heiklen Diskussion um Diskriminierung. Die Personalchefin musste gehen. Aber manche Mitarbeiter fordern mehr.
Bundesinnenminister Seehofer behauptet, es gebe keinen Rassismus in der Polizei. Deshalb müsse das auch nicht untersucht werden. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Justizministerin widersprechen.
Nachrichten rund um die Uhr – und das seit 40 Jahren: Mike McCarthy ist Leiter von CNN International. Im Interview spricht er über die Berichte zu Corona und Rassismus, politische Neutralität, veränderte Sehgewohnheiten und herausragenden Journalismus.
Ist das Gemälde „Ziegelneger“ von Georg Herold im Frankfurter Städel rassistisch? Eine Besucherin plädiert für Abhängen.
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz empfiehlt Deutschland eine Studie zu „Racial Profiling“. Doch daran hat Bundesinnenminister Seehofer kein Interesse.
Nicht alle Formel-1-Fahrer schließen sich der Geste gegen Rassismus und Diskriminierung an: Charles Leclerc und Max Verstappen wollen lieber Taten sprechen lassen.
Muhammad Ali, Colin Kaepernick, Lewis Hamilton – was für ein Vergleich! Auch der Formel-1-Weltmeister wird kämpft gegen den Rassismus. Doch Hamilton unterscheidet sich im Vergleich zu Ali und Kaepernick.
Donald Trump setzt weiter auf rassistische Appelle und einen Kulturkampf um das Coronavirus. Auch am Nationalfeiertag wollte er vor allem diejenigen aufstacheln, die ihm ohnehin treu ergeben sind.
Die Silberpfeile von Mercedes fahren zum Start der Formel-1-Saison schwarz lackiert, um den Kampf gegen Rassismus zu unterstützen. Das riecht ein bisschen penetrant nach PR-Aktion. Aber sei’s drum. Vielleicht tut sich ja wirklich etwas – auch auf einem anderen Feld.
Statt versöhnende Töne anzuschlagen und das Land in der Krise zu einen, holt der amerikanische Präsident am traditionell unpolitischen Nationalfeiertag zu einem Rundumschlag gegen Linke und Medien aus. Zum Umgang mit der Corona-Krise lobt sich Trump selbst.
Die Berliner Verkehrsbetriebe benennen den U-Bahnhof wegen Rassismus-Kritik um – der Streit aber geht weiter.
Der Name des NFL-Klubs Washington Redskins ist seit längerer Zeit umstritten. In der Debatte um Rassismus fordert nun ein Sponsor das Team zu einer Umbenennung auf. Auch ein anderes Team überlegt.
Donald Trump wendet sich in seiner ersten Ansprache zum Unabhängigkeitstag mit scharfen Worten gegen die Black-Lives-Matter-Bewegung: „Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen“, droht der amerikanische Präsident.
Michael Kraske beschreibt kenntnisreich die ostdeutsche Gesellschaft. Dabei wird er jedoch den westdeutschen Blick nicht los und trifft damit den Nerv eines West-Publikums, dem der Osten bis heute fremd geblieben ist.
Künstliche Intelligenzen sollten die Ungerechtigkeit der analogen Welt beenden und eine neue digitale Objektivität errichten. In Wahrheit aber ist diese Objektivität sehr exklusiv, sie gilt für weiße Menschen. Für schwarze Menschen kann das gefährliche Folgen haben.
Unsichtbare Diskriminierung: Der „Afrozensus“ soll den Rassismus gegen Schwarze in Deutschland erstmals in Zahlen belegen. Erste Tendenzen klingen alarmierend.
Es ist wichtig, die brutalen Bilder des sterbenden George Floyd und unzähliger anderer, durch Polizeihand sterbender Afroamerikaner gesehen zu haben. Genauso wichtig ist es, andere Bilder zu sehen, jetzt und zukünftig.
Ungleichbehandlung im Alltag +++ Völkermord +++ Buchbesprechung „Für ein Europa der Bürger!“
Auch in den Dolomiten werden Rassismus-Vorwürfe laut. Die Betreiber einer Berghütte reagieren auf eine in Deutschland gestartete Petition – andere sagen, die Deutschen sollten erst einmal aufhören, Italiener als Mafiosi zu bezeichnen.
Karen Parkin verlässt nach Kritik an ihrem Umgang mit dem Thema Rassismus ihren Posten bei dem weltweit zweitgrößten Sportartikelhersteller. Abfällige Bemerkungen während einer Firmenveranstaltung sollen der Personalchefin zum Verhängnis geworden sein.
Was Ausgrenzung anrichtet und warum sie so beharrlich fortlebt, beschäftigt auch die Künstler. Sowohl das Frankfurter MMK als auch das MAK zeigen in aktuellen Ausstellungen, wie Sklaverei und Kolonialismus weiter wirken.
Mit einer neuen Lackierung will das Formel-1-Team von Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ein klares Zeichen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.
Amerikas Präsident meldet sich mit martialischen Aussagen zu Wort und verbreitet zeitweise einen rassistischen Slogan. Zum traurigen Rekord der Corona-Infektionen in seinem Land schweigt Trump hingegen.
Aminata Touré kommt aus einer Flüchtlingsfamilie. Sie ist erst 27 Jahre alt und schon Vizepräsidentin im Landtag von Schleswig-Holstein. Wie hat sie das geschafft?