Lobbyarbeit mit Kollateralnutzen
Das Kölner Urteil zur Beschneidung betrifft Juden und Muslime gleichermaßen. Doch für ihre religiöse Freiheit kämpfen sie getrennt.
Das Kölner Urteil zur Beschneidung betrifft Juden und Muslime gleichermaßen. Doch für ihre religiöse Freiheit kämpfen sie getrennt.
Nach Propagandavideos der Salafisten muss man im Internet nicht lange suchen. Hundertfach findet man vor allem jene, in denen gezeigt wird, wie junge Deutsche ...
Als „Löwen“ - so lassen die Salafisten in Deutschland wissen - wollten sie in die Schlacht ziehen: gegen die kuffar, die „Ungläubigen“, die bei Karl May in
Bonuspunkte fürs Paradies: Eine Dokumentation zeigt, mit welchen Mitteln radikale Salafisten Jugendliche von ihren Eltern entfremden.
Bis in die Rhetorik hinein spürt man den Stolz auch völlig unfanatischer Muslime auf die früheren Kämpfer des Islam. Was macht eigentlich Richard Löwenherz?
Der Papst lädt Daniel Barenboim, dessen Orchester und Berliner Prominenz in seine Sommerresidenz. Von einem symbolträchtigen Nachmittag mit technischen Pannen.
Die „Konferenz Europäischer Rabbiner“ warnt davor, künftig Beschneidungen in Deutschland als Straftat zu verfolgen. Damit drohe „ein fundamentales Problem für die Weiterexistenz der jüdischen Gemeinde in Deutschland“.
Ein Gericht hat die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen für strafbar erklärt. Bei Anne Will hätte ein leiser, zwischendurch gesprochener Satz eines Strafrechtsprofessors, Ansatz für eine gute Diskussion sein können. Aber niemand griff den Gedanken auf.
In Frankreich hat die Erforschung des Islam in Afrika eine lange Tradition. Zu den wichtigsten Stimmen gehört in diesem Zusammenhang seit Jahrzehnten der ...
Welche Rolle spielen Islam und Scharia in der Zukunft der Länder der Arabellion? In Tunesien und Ägypten wird über entsprechende Klauseln in der Verfassung diskutiert. Westlich orientierte Muslime beobachten das mit Sorge.
Das Verschweigen wie auch das rationalisierende Herunterspielen möglicher körperlicher und seelischer Schäden durch die Beschneidung der weiblichen Genitalien ist mittlerweile passé. Über die Problematik der Beschneidung von männlichen Säuglingen und Kindern wird aus Respekt vor religiösen oder kulturellen Tabus und aus Angst vor möglichen Konflikten bislang vorwiegend in Fachkreisen diskutiert. So kann es nicht bleiben.
Wesentlich neue Erkenntnisse sind von weiteren Gutachten zum bekenntnisorientierten Islamunterricht nicht zu erwarten. Die Argumente wurden alle ausgetauscht.
In Timbuktu wüten Fanatiker gegen die sufische Volksfrömmigkeit. Die Islamisten zerstören jahrhundertealte Kulturgüter, die sie als unislamisch ablehnen. Das erinnert an andere islamische Weltgegenden.
In Libyen sind vier über mehrere Wochen festgehaltene Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs freigelassen worden. Der Präsident des Den Haager Gerichts hatte sich persönlich um die Freilassung bemüht.
Erstmals hat ein deutscher Richter die Beschneidung verboten. Ist das ein Fortschritt? In der Integrationsdebatte tut sich ein neues Schlachtfeld auf.
Islamisten haben den Eingang der Sidi-Yahya-Moschee in Timbuktu zerstört. Das Bauwerk gehört zum Weltkulturerbe, wie andere Gebäude, die die Gruppe Ansar Dine bereits zerstört hat.
Der Krieg in Syrien greift nicht auf das kleine Nachbarland über. Aber der Konflikt vertieft die Brüche dort. Die schiitische Hizbullah hält sich bedeckt. Aber viele Politiker, die dem Damaszener Regime feindlich gegenüber stehen, bleiben lieber zu Hause.
Mit Feuer und Blut: Anderthalb Jahre nach dem Ausbruch des Arabischen Frühlings in Tunesien erlebt das Land eine Hetzkampagne und Übergriffe auf Kunst und Kultur.
Das Kölner Urteil, das die religiöse Beschneidung von Jungen als Körperverletzung wertet, stößt auf Kritik bei Juden und Muslimen, aber auch bei den großen Kirchen. Laut Bundestagspräsident Lammert (CDU) ist "das letzte Wort“ noch nicht gesprochen.
Eigentlich war er nur die zweite Wahl der Muslimbruder, nun ist Mohammed Mursi der neue Präsident Ägyptens. Bereits vor dem ersten Wahlgang hatte er bekundet, den Slogan „Der Islam ist die Lösung“ in die Praxis umsetzen zu wollen.
Saudi-Arabien unterstützt viele islamische Gruppierungen. Die ägyptischen Muslimbrüder aber werden manchen in dem wahhabitischen Land mittlerweile zu offen und „pluralistisch“: Grund ist ein Generationenwechsel bei den Muslimbrüdern.
Während Burma sich allmählich demokratisiert, werden Zehntausende Muslime im Land weiter diskriminiert. Ein Bericht über die Rohingya, das „vergessene Volk.“
Am Donnerstag und Freitag werden Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussplädoyers im Prozess gegen Anders Behring Breivik halten. Dabei geht es auch um die Schuldfähigkeit des Massenmörders.
Im Norden Nigerias nimmt der Terror der Islamisten von „Boko Haram“ zu. Doch nicht nur Islamisten stecken dahinter, behaupten Politiker.
Mehr als 50 Menschen wurden am Sonntag bei Anschlägen auf Kirchen in Nigeria getötet. Dazu hat sich nun die Terrororganisation Boko Haram bekannt. Bei Vergeltungsaktionen christlicher Jugendlicher starben mindestens 20 Menschen.
Buddhisten und Muslime in Burma sind in Kämpfe gegeneinander verwickelt. Gefährdet das langfristig die Öffnung und Demokratisierung im Land?
Die in Libyen festgenommenen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs sollen 45 Tage lang in Untersuchungshaft bleiben. Eine Delegation des Gerichts hat derweil Gespräche aufgenommen, um ihre Freilassung zu erreichen.
Vier Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs werden seit Donnerstag in Libyen festgehalten. Sie waren für ein Treffen mit Saif al Islam in das Land gereist. Er soll in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.
Der Prozess gegen den Attentäter von Oslo und Utøya führt zu einer Debatte über die Rolle der Rechtspsychiatrie: die Diagnose einer Psychose zum Tatzeitpunkt führt in Norwegen automatisch zu Straffreiheit.
Die hiesigen Muslime hören auf, nur ein Teil Deutschlands zu sein, und fangen an, zu Deutschland zu gehören, wenn ihre Deutschkenntnisse gut genug sind, um zu erahnen, was Wulff, Gauck oder Söder mit ihren jüngsten Einlassungen zum Thema gemeint haben könnten.
Die Äußerungen des Bundespräsidenten über den Islam in Deutschland stoßen bei den Grünen auf Kritik: Er könne Gaucks Differenzierung nicht nachvollziehen, sagte der Grünen-Vorsitzende Özdemir. Gauck hatte sich von dem Satz seines Vorgängers Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland.
In Syrien sollen in der Provinz Homs 15 Menschen getötet worden sein. Das Assad-Regime behauptet derweil, das Massaker von Hula sei nicht von Sicherheitskräften des Regimes verübt worden, sondern von „bewaffneten Terroristen“.
Im Kampf gegen Salafisten fordert Innenminister Boris Rhein (CDU) einen stärkeren Dialog mit Muslimen und bessere Aufklärung.
Die Absage eines ausverkauften Konzerts in Indonesien markiert den Höhepunkt einer schwierigen Tournee für Lady Gaga. In vielen asiatischen Ländern gehen Christen und Muslime gegen sie auf die Barrikaden.
Der niedersächsische Innenminister Schünemann will mit der „Grundrechtsverwirkung“ gegen militante Islamisten vorgehen. Damit kann die verfassungsfeindliche politische Betätigung von Einzelnen verhindert werden. Der F.A.S. sagte Schünemann, er wolle das Mittel gegen den Salafisten und früheren Gangsta-Rapper Denis Cuspert angewendet sehen.
Alexander Flores räumt souverän mit überzeichneten Bildern der muslimischen Religion auf. Flores beschreibt genau das, was man wissen sollte und meidet dabei Apologie und Polemik fast gleichermaßen.