Zwei Kinder an Silvester in Dänemark entführt
An Silvester sind in Dänemark zwei Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren entführt worden. Die Täter sollen in Autos mit deutschen Kennzeichen geflohen sein. Hintergrund könnte ein Sorgerechtsstreit sein.
An Silvester sind in Dänemark zwei Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren entführt worden. Die Täter sollen in Autos mit deutschen Kennzeichen geflohen sein. Hintergrund könnte ein Sorgerechtsstreit sein.
Gemessen an der Menge der feiernden Menschen, ist die Silvesternacht in der Rhein-Main-Region weitgehend friedlich geblieben. Das liegt wohl auch am konsequenten Vorgehen der Polizei.
Sie überfallen uns, verschwinden wieder, verheißen Glück: Erinnerungen. Zum Jahreswechsel sind wir ihnen besonders ausgeliefert. Aber wir sind nicht nur Hüter, sondern manchmal auch Herren unseres Gedächtnisses.
Die Polizei nimmt in Frankfurt in der Silvesternacht zahlreiche Personen fest. In den meisten Fällen hatten Personen Pyrotechnik in die Menschenmenge geschossen. Auch in anderen hessischen Städten gab es Zwischenfälle.
Deutschland und die Welt begrüßen das neue Jahr. In Berlin kommt es wegen illegaler Böller zu Festnahmen. In Koblenz und in der Oberpfalz kommen zwei 18-Jährige ums Leben. New York und London erstrahlen in prachtvollem Feuerwerk.
Nach den Ausschreitungen vor einem Jahr steht Berlin zu Silvester besonders im Fokus. Tausende Polizisten sollen eine Eskalation vermeiden. Schon vor dem Jahreswechsel brennen an mehreren Orten im Stadtgebiet Autos.
Mit Blick auf mögliche Ausschreitungen sichert die Bundesinnenministerin die „äußerste Wachsamkeit“ der Sicherheitsbehörden zu. In Berlin wurden Feuerwehrleute bereits vor Silvester mit Pyrotechnik beschossen.
Wie vor einem Jahr blicken alle bang auf das Silvesterfest und mögliche Ausschreitungen. Die Leitlinie sollte sein: Keine Gewalt dulden und keine Zurückhaltung bei der Benennung der Probleme.
Für viele Menschen gehört buntes Feuerwerk zum Jahreswechsel dazu. Doch nicht überall ist die Böllerei erlaubt. Umwelt- und Tierschützer rufen zudem aus anderen Gründen zum Verzicht auf.
Für die einen sind brennende Zündschnüre fester Bestandteil des Jahreswechsels, für die anderen ist es Geldverschwendung und schlecht für die Umwelt. Die Branche ist für dieses Jahr jedenfalls optimistisch.
Geht es aufs Jahresende zu, gewinnt die Diskussion übers Feuerwerk an Fahrt. Für die Branche kommt derweil an Silvester der größte Teil ihres Umsatzes zusammen. Der könnte ähnlich hoch wie im Jahr 2022 ausfallen.
In Deutschland werden auch in diesem Jahr wieder mehr als 100 Millionen Euro in Rauch aufgehen. Wie Unfälle beim Knallen vermieden werden können, erklärt Heiko Röder, Gründer der Firma Röder Feuerwerk.
Auch in diesem Jahr untersagt die Stadt Frankfurt das Zünden von Feuerwerkskörpern auf der Fußgängerbrücke über den Main. Personen könnten verletzt werden.
Ein 27 Jahre alter Mann hat mit illegaler Pyrotechnik in seiner Wohnung experimentiert. Es kam zu einer Explosion, bei der er schwer verletzt wurde.
Seit den Silvesterkrawallen Anfang des Jahres stehen Feuerwerke und die private Böllerei zunehmend in der Kritik. Eine Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen hält nicht viel von der Tradition.
Vom Marktplatz bis zum Mainufer darf von Freitag an in Rüsselsheim gefeiert werden: Sobald Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) das erste Bierfass angestochen hat.
Etwa 400 Demonstranten protestierten am Mittwochabend gegen die Räumung und den geplanten Abriss der Dondof-Druckerei in Frankfurt-Bockenheim. Friedlich blieb es nicht.
Feuer und Wasser: Seit Jahrzehnten lockt das Spektakel „Rhein in Flammen“ die Besucher nach Rüdesheim und Bingen. Wegen der Trockenheit gab es ein besonderes Sicherheitskonzept.
Der Park von Sceaux reicht zurück bis zu Colbert, dem allmächtigen Minister des Sonnenkönigs. Seit hundert Jahren wird die Anlage aufwendig saniert. Eine Ausstellung erzählt die Geschichte des Projekts.
Der Dax ist globaler Vorreiter beim Kursaufschwung. Zuletzt konnten Aktionäre nicht viel falsch machen.
In Anleihen zu investieren, bereitete 2022 keine Freude. Unternehmen buhlen mit attraktiven Konditionen um das Geld der Anleger. Doch die nächste Belastungsprobe steht an.
Die Polizei räumt den besetzten Ort Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier. Einige Aktivisten werfen Steine und Pyrotechnik. Greta Thunberg kündigt ihr Kommen an.
In Borna bei Leipzig sollen etwa 200 Randalierer mit Pyrotechnik das Rathaus und die Polizei angegriffen haben. Nun wird strafrechtlich ermittelt.
Wer waren die Täter? Sobald es um Gewalt und Migration geht, wird abgewiegelt. Besonders in Berlin. Das ist Gift für die Demokratie.
Viele der Tatverdächtigen aus der Silvesternacht sollen einen Migrationshintergrund haben. Nicht nur in der AfD wird darüber diskutiert, was daraus für Konsequenzen zu ziehen sind.
In vielen Städten haben Chaoten an Silvester Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte attackiert. Neu ist das Problem nicht. Wie es behoben werden kann, darüber besteht allerdings Uneinigkeit.
Wieder kommt es zu schweren Unfällen mit Feuerwerk. In Leipzig stirbt dabei ein Jugendlicher. Auch gezielte Angriffe auf Einsatzkräfte werden gemeldet. Als Reaktion verlangen Polizei-Gewerkschafter ein weitgehendes Böllerverbot in Deutschland.
Zum ersten Mal nach zwei Pandemie-Jahren konnten die Frankfurter wieder ohne Beschränkungen Silvester feiern. Am Mainufer herrschte großer Andrang. Polizei und Feuerwehr mussten zu etlichen Einsätzen ausrücken.
Nach zwei Jahren Pandemie gibt es jetzt wieder ein richtiges Feuerwerk. Ärzte und Umweltverbände warnen vor Feinstaub und überfüllten Krankenhäusern. Zu Recht?
Feuerwerk besitzt viele Dimensionen: Neben Chemie und Physik berührt es Psychologie, Kunst und Lebenssymbolik - besonders ein Land in Asien hat daraus eine beeindruckende Kultur entwickelt.
Clemens Kemper, Geschäftsführer der Feuerwerk-Agentur „Sternengalerie“, über das perfekte Wochenende.
Öffentliche Feuerwerke gibt es in keiner größeren hessischen Stadt, auch eigene Raketen darf man nicht überall abfeuern. An Bahnhöfen sind Waffen und Pyrotechnik verboten. Und in Frankfurt wird der Eiserne Steg zum sicheren Rückzugsort.
Wegen der Pandemie war es zuletzt kaum möglich, Silvester mit großen Partys und Feuerwerk zu feiern. Das ist in diesem Jahr anders. Die großen Kommunen in Hessen setzen auf Kontrollen, aber auch auf Appelle zum Verzicht.
Sicherheit geht vor: Wegen des Andrangs ist am Eisernen Steg kein Feuerwerk erlaubt. Die Corona-Einschränkungen zum Jahreswechsel hingegen sind vorbei.
In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden geht die Polizei gegen den Handel mit illegalen Böllern vor. Durchsucht wurden mehrere Objekte in der Grenzregion. In den Niederlanden gab es zwei Festnahmen.
Alle Jahre wieder diskutiert Deutschland über das Böllern. Dieses Jahr ist es wieder erlaubt – aber die Stimmen für ein Verbot werden lauter. Welche Erkenntnisse gibt es aus den vergangenen zwei Jahren?