Deutschlands teures Versprechen an die EU
Die künftigen Koalitionäre, Union und SPD wollen mehr Geld nach Brüssel überweisen. Anderenfalls drohen noch höhere Kürzungen bei den Strukturhilfen.
Die künftigen Koalitionäre, Union und SPD wollen mehr Geld nach Brüssel überweisen. Anderenfalls drohen noch höhere Kürzungen bei den Strukturhilfen.
Jörn Berker lebt wie im Jahr 2003: ohne Facebook, Whatsapp und iPhone. Das findet er auch noch gut.
In Zeiten der Globalisierung wird Auslandserfahrung immer wichtiger. Trotzdem nehmen Azubis diese Möglichkeit nur selten wahr.
Vor 55 Jahren haben De Gaulle und Adenauer mit dem Élysée-Vertrag den Grundstein für die deutsch-französische Zusammenarbeit gelegt. Frankreich-Kenner Ulrich Wickert über den Stand der Beziehungen heute – und eine Neuauflage des Vertrags.
Ein Erasmus-Semester heißt in der Regel Feiern und Abhängen. Im geruhsamen Südtirol ist das anders. Ein Gespräch über die Vorteile das Studierens in Brixen und Bozen.
Es ging sehr deutsch zu und sehr national. Ein Blick zurück auf die Lutherdekade und das Jubiläumsjahr 2017.
Welche Debatte sehen junge Journalisten im nächsten Jahr auf ihr Land zukommen, wie stark ist die Rolle der Presse? Eine Umfrage unter sechs internationalen Erasmus-Studierenden an der Universität Aarhus.
Auf der Suche nach einem geeigneten Namenspatron hat die AfD Gustav Stresemann im Visier. Der Enkel des Nobelpreisträgers ist dagegen – und prüft rechtliche Schritte gegen die Partei.
Mit dem Einzug in den Bundestag will die AfD nun eine parteinahe Stiftung gründen – und ausgerechnet nach dem Friedensnobelpreisträger Stresemann benennen. Die FDP reagiert empört.
Rollentausch bei Maybrit Illner: Edmund Stoiber wechselt ins Fach der Gebärder. Der Kabarettist Serdar Somuncu sieht sich als künftigen Bundeskanzler. Und Sigmar Gabriel wird dann Kabarettist.
Die neue Grundsatzdiskussion über Visionen und Grenzen der europäischen Einigung ist sinnvoll. Statt mit Schadenfreude auf die Folgen des Brexits für die britische Wirtschaft zu blicken, sollten die 27 EU-Partner lieber über ihre eigene Zukunft nachdenken. Ein Kommentar.
Nach der Wahl hat sich die SPD gegen eine große Koalition gewehrt wie nie zuvor. Jetzt muss sie sie wohl doch wieder eingehen – was macht diese Kehrtwende mit den Genossen? Eindrücke von einer ratlosen Parteibasis.
Die Saarländer pflegen guten Kontakt zu ihrem Nachbarn Frankreich. Junge Menschen tun sich aber mit dem Erlernen der jeweils anderen Sprache nicht leicht.
Viele in Europa sind verunsichert von Globalisierung und dem Umbruch in der Arbeitswelt. Mit einer „Säule sozialer Rechte“ will die EU gegensteuern. Kritiker halten die aber für ziemlich schwammig.
Ein Dienstag voller Sonntagsreden: Wenn die Politik nicht mehr weiterweiß, soll das Kulturgut Buch es herausreißen. Macron und Merkel eröffnen die Frankfurter Buchmesse.
Je jünger man ist, desto weniger politisches Gewicht hat man. Das muss sich ändern. Denn wir Jungen werden mit den Konsequenzen einer rückwärtsgewandten Politik leben müssen, wenn die (Un-) Verantwortlichen längst im Grab liegen. Ein Gastbeitrag.
Ist vor dem Jahrestag das Luther-Jahr bereits vorbei? Ausstellungen in Zeitz und Meißen erzählen vom Kampf um die Einheit der Kirche in der Reformation.
Was prägte die Zeit von Luther, Kolumbus und Kopernikus? Eine Nürnberger Ausstellung zeigt Fortschrittsangst und Wissensdrang in einer Epoche, die Amerika vermaß und die Apokalypse erwartete.
Ob Kooperationen, Professoren oder Studienfächer: Viele Hochschulen wollen weltoffener werden. Nur: Was haben die Studenten davon?
Die AfD hat ihr Potential noch längst nicht ausgeschöpft: Eine Tagung in Jena liefert bedenkliche Neuigkeiten über die Stimmungslage der arbeitenden Klasse in Deutschland.
Abgesagte Wahlkampfauftritte, Nazi-Vergleiche, das Flüchtlingsabkommen – das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland ist gestört. Ein Studentenaustausch-Programm will Abhilfe schaffen. Eindrücke vom Auftakt.
Vergangener Pomp, alte Pracht: Eine Ausstellung in Paderborn erzählt von der Sehnsucht des Nordens nach Rom. Und spielt mit der Unschärfe und Weite des Antikenbegriffs.
Eine Ausstellung beschäftigt sich mit der Reformation in der Wetterau. Der Reformator richtete Briefe an den Kaiser, die diesen allerdings nicht erreichten.
Heute beginnt in Berlin das Theatertreffen, aber einer fehlt wieder: Der Dramaturg. Dabei kann das Theater sich nicht leisten, ihn zu vergessen – und er muss Bibliothekar und Händler zugleich sein.
Nur Deutschland leistet sich unsinnig späte Semesterzeiten. Die Gründe, aus denen eine Umstellung vor zehn Jahren scheiterte, sind heute hinfällig. Höchste Zeit für Vorlesungen ab Anfang März und September.
Frankreich und Deutschland verbindet eine sorgfältig gepflegte Freundschaft. Kaum zu glauben, wie sehr die beiden Länder einander einst gehasst haben! Heute steht diese Freundschaft wieder in Frage.
Der Brexit ist das stärkste politische Erdbeben, das Europa seit der Wiedervereinigung 1989 erschüttert hat. Zusammenbrechen wird die EU darüber wohl nicht. Auch nicht das Vereinigte Königreich. Aber nichts wird so bleiben, wie es vorher war.
Vom Frankfurter Sofa auf die Plätze vieler Städte: Aus der Idee, nach Brexit-Votum und Trump-Wahl für den Erhalt der Europäischen Union auf die Straße zu gehen ist eine Bewegung geworden, die zunehmend die Politik interessiert.
Gastgeber Frank Plasberg wählt besonders abwegige Zuschauermeinungen, um die Diskussion ins Abseits zu führen. Wer sich darauf einlässt, braucht sich nicht zu wundern, dass dabei kaum etwas Sinnvolles rauskommt.
Einen Monat lang mit der Bahn kreuz und quer für Europa – und das für lau? Der EU-Kommission sind die Pläne zu teuer. Der Initiator hält jedoch an der Idee fest.
Am 29. März kommen bei Neumeister in München im Rahmen der Auktion Alte Kunst Gemälde, Graphik und Kunstgewerbe unter den Hammer. Eine Vorschau
Die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ wächst: In 60 Städten und acht europäischen Ländern gehen die Menschen mittlerweile für Europa auf die Straße. Viele kommen jeden Sonntag wieder. Warum?
Wohin zum Auslandsstudium? Wenn es um europäische Ziele geht, hat Deutschland mittlerweile die Nase vorn. Das liegt nicht nur an den fehlenden Studiengebühren.
Die politischen Gemüter in den Niederlanden sind einen Tag vor der Wahl mehr als erhitzt. Ministerpräsident Rutte und der Populist Wilders beleidigen einander. Und auch der Ton im Streit mit Ankara ist noch schärfer geworden.
Mehr als 30 Millionen Deutsche fahren im Jahr mit dem Fernbus. Warum tun sie sich das an? Und was passiert, wenn man sich dazusetzt und nachfragt? Ein Selbstversuch.
Im Ausland auf Deutsch studieren? Das ist für viele kein Widerspruch. Nicht nur in Osteuropa schießen deutsche Studiengänge wie Pilze aus dem Boden. Ein Gespräch mit dem Ratgeber-Autor Björn Akstinat.