„In diesem Sinne bin ich Feministin“
Man kann die Gegenwart auch versäumen: Angela Merkel und die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie sind sich in Düsseldorf begegnet und haben sich gegenseitig überrascht.
Man kann die Gegenwart auch versäumen: Angela Merkel und die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie sind sich in Düsseldorf begegnet und haben sich gegenseitig überrascht.
Immer wieder betont das neue Taliban-Regime, es habe sich weiter entwickelt. Mit der Drohung, Frauen vom Sport auszuschließen, zeigen die Hardliner ihr altbekanntes Gesicht.
Was ist da los im iPhone-Konzern? Mitarbeiter beklagen Diskriminierung. Sie nennen das Unternehmen eine „einschüchternde Festung“.
In Spanien wird über ein Auftrittsverbot kleinwüchsiger Clowns vor Stierkämpfen diskutiert. Die Künstler sehen ihren Broterwerb in Gefahr und berufen sich auf eine Tradition, die weit zurückreicht.
Künstliche Intelligenz soll die Auswahl von Bewerbern gerechter machen. Mitunter aber wird sie zum Instrument von Diskriminierung.
Der deutsche Sport zeigt ein Wendemanöver in der Causa Patrick Moster, als die Disziplinarkommission droht. Der Sportdirektor verlässt nun doch die Olympischen Spiele.
Eifrige Japaner sollen ausländisch aussehende Menschen fotografieren, damit Behörden prüfen können, ob sie gegen die olympischen Corona-Vorschriften verstoßen. Wer muss hier eigentlich vor wem geschützt werden?
Wegen der Diskriminierung nichtheterosexueller Menschen hat Brüssel die Schritte eingeleitet. „Die Kommission wird alle Instrumente nutzen, die ihr zur Verfügung stehen“, um die Werte der EU zu verteidigen, heißt es.
Auch im Corona-Jahr 2020 haben Hunderttausende Christen ihren Glaubensgemeinschaften den Rücken gekehrt. Reformen tun Not, vor allem in der katholischen Kirche. Doch welche?
Sinti und Roma werden in Deutschland verbreitet als Fremde wahrgenommen. Wie weit die Diskriminierung reicht, hat nun eine Kommission analysiert – und der Politik einige Vorschläge unterbreitet.
In Japans Hauptstadt Tokio, in der allmählich Gäste für die bald beginnenden Olympischen Sommerspiele eintreffen, fördern die Maßnahmen gegen das Coronavirus die Diskriminierung. Das sorgt für Ärger.
Capital Bra vertritt jetzt die Rapszene als Wachsfigur im Madame Tussauds, die Mutter von Britney Spears meldet sich zu Wort, und R. Kelly beantragt die Verschiebung seines Prozesses – der Smalltalk.
Der BGH hat entschieden, dass einem 46-Jährigen der Zutritt zu einer Ü-28-Party verwehrt werden durfte (BGH-Urteil VII ZR 78/20 vom 5.5.2021). Daran nahm kaum jemand Anstoß. Doch nach dieser Ratio wären auch ganz andere Formen der Selektion und Diskriminierung möglich. Ein Gastbeitrag.
Die mögliche Diskriminierung sexueller Minderheiten ist ein Streitthema beim EU-Gipfel. Bundeskanzlerin Merkel und 15 weitere Staats- und Regierungschefs positionieren sich in einem gemeinsamen Brief eindeutig.
Ein Antidiskriminierungsgesetz, das Betroffene besser schützt – das wollen die Grünen. Die CDU in Baden-Württemberg fürchtet Beschuldigungen gegen die Polizei. Mit der Einigung soll allen geholfen werden.
Die in Texas regierenden Republikaner versuchen laut Präsident Joe Biden das „heilige Recht zu wählen“ einzuschränken. Afroamerikaner und andere Nicht-Weiße seien davon besonders betroffen.
Wenn einem sonst nichts einfällt, bleibt am Ende immer der Kapitalismus schuld: Die Journalistin Beate Hausbichler möchte ergründen, warum der Feminismus nicht mehr hält, was er verspricht.
Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele verpflichten sich Sportler künftig für Inklusion und Gleichheit und gegen Diskriminierung. Werden sie dabei zu leeren Versprechen gezwungen – oder zum Meineid?
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Er ist kontextabhängig und kann jeden unabhängig von der aktuellen sozioökonomischen Lage betreffen: Dem „Klassismus“ fehlt jedoch bislang die analytische Schärfe – und wird nicht selten missverstanden.
Zwei von drei Menschen leben in Ländern, in denen das Recht auf Religionsfreiheit verletzt wird. Neben autoritären Staaten und Terrorgruppen kommt als weitere Ursache die Pandemie hinzu.
Die Gesellschaft ist im Wandel, doch die Theater bleiben starr? In der Debatte um die Rassismusvorwürfe am Düsseldorfer Schauspielhaus erklärt sich jetzt der Intendant. Ein Gastbeitrag.
Die gesellschaftliche Linke trat einst für all diejenigen ein, die nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. Verliert sie sich nun in Lifestyle und Symbolik einer privilegierten Minderheit?
Schon jenseits der 40 geht es los: Es fällt schwerer, eine neue Stelle zu finden. Im Betrieb gilt man als alt. Können Unternehmen sich das leisten?
„Wir wollen den Beschäftigten die nötigen Instrumente geben, um faire Gehälter zu verlangen und das auch durchzusetzen“, sagt EU-Kommissarin Jourová. Es geht auch um Schadenersatz und „abschreckende Strafen“.
Das im Grundgesetz enthaltene Verbot der Diskriminierung aufgrund der Rasse ist ein lauter Schrei des „nie wieder“. Es wäre gefährlich, den Begriff zu streichen.
Im Fernsehen, im Duden, sogar in der CDU kommt geschlechtergerechte Sprache in Mode. Doch kaum ist etwas eingeführt, gilt es schon wieder als diskriminierend.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Position von Frauen bei geringerer Bezahlung gestärkt. Verdienen sie weniger als Männer, wird eine Diskriminierung vermutet. Was bedeutet das für Arbeitnehmerinnen?
Den Kampf gegen Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten hat Präsident Joe Biden zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit erklärt. Dazu unterzeichnete der demokratische Politiker eine Reihe von Dekreten, die unter anderem eine Reform des Justizsystems vorsehen.
Abfindungsregelungen in Sozialplänen können Frauen benachteiligen. Das LAG Hessen gab einer Klägerin Recht, die aufgrund ihrer Lohnsteuerklasse eine geringere Abfindung erhalten hätte.
Junge Mitarbeiter, die ältere Kollegen mobben, belasten nicht nur das Betriebsklima. Sie bringen sich auch um wertvolles Wissen, wie eine Untersuchung der Uni Gießen zeigt.
Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben sich erheblich mehr Menschen beschwert. Vor allem solche asiatischen Aussehens seien wegen der Corona-Pandemie „angepöbelt und teilweise mit Gewalt angegangen worden“.
Um rassistische Diskriminierung abzubilden, reicht es nicht, nach dem Migrationshintergrund zu fragen. Denn schwarze Deutsche werden so zu statistischen Weißen.
Die Bürgermeisterin von Paris hat elf Frauen, aber nur fünf Männer in Führungspositionen befördert – und damit eine Paritätsregel verletzt. Die Strafe hält Anne Hidalgo für „absurd, ungerecht, unverantwortlich und gefährlich“.
Diskriminierung hat im Baseball eine lange Tradition. Nach jahrelangen Protesten wollen sich die Cleveland Indians nun von ihrem kontroversen Namen lossagen. Trump reagiert hingegen empört über den Wandel.
Friedlich protestieren während Olympia ohne Angst vor Repressalien: Amerikanische Sportlerinnen und Sportler dürfen bei Wettkämpfen gegen Diskriminierung demonstrieren. Doch der Vorstoß geht noch weiter.