Der Impfstoff kommt nicht zufällig aus Europa
Knapp hundert Milliarden Euro wird die Europäische Union in den nächsten sechs Jahren für die Wissenschaft ausgeben. EU-Kommissarin Mariya Gabriel erläutert die Prioritäten im Interview.
Knapp hundert Milliarden Euro wird die Europäische Union in den nächsten sechs Jahren für die Wissenschaft ausgeben. EU-Kommissarin Mariya Gabriel erläutert die Prioritäten im Interview.
In der deutschen Impf- und Testpolitik hatte die größtmögliche Sicherheit immer Vorrang vor pragmatischem Handeln. Am Ende steht eine übermäßige Vorsicht, die – man muss es so klar sagen – wahrscheinlich Menschenleben kostet.
Der Vizepräsident der EU-Kommission Margaritis Schinas drückt beim Impfpass aufs Tempo. Ein Interview mit einem Getriebenen, der fürchtet, dass die Privatwirtschaft uns ihre Lösungen sonst „überstülpt“.
Tausende Impftermine fallen nach dem Impfstopp vorerst aus. An neue Lockerungen ist derzeit nicht zu denken. Freiheit soll es demnächst mit dem „Grünen Nachweis“ geben. Alles wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mehr Tempo, weniger Bürokratie, und die Entscheidung der EU-Behörde abwarten – das empfiehlt der CDU-Vorsitzende, nachdem Astra-Zeneca vorerst nicht mehr verimpft wird. Sorgen und Kritik werden lauter.
In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Volker Bouffier auf Erfolge in der Pandemiebekämpfung hingewiesen. Die Opposition wirft der schwarz-grüne Koalition jedoch Chaos vor.
Schon wieder hat Brasilien einen neuen Gesundheitsminister. Einen zu finden war gar nicht so leicht.
Welche Auswirkungen hat der Astra-Zeneca-Ausfall? Die geplante exponentiell wachsende Zahl von Impfungen, deren Kurve deutlich steiler sein müsste als die Ansteckungskurve, droht sich um Monate zu verschieben. Was tun, fragen wir den Virologen Alexander Kekulé.
Deutschland ist eines von mehr als einem Dutzend Ländern, die nach Berichten über schwere Blutgerinnsel nach einer Astrazeneca-Impfung den Einsatz des Corona-Vakzins ausgesetzt haben. Das Vertrauen in den Impfstoff dürfte weiter darunter leiden.
Der Impfstopp in mehreren EU-Staaten hat an der Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur vorläufig nichts geändert. Die Chancen seien größer als die Risiken, sagt die EMA-Direktorin. Donnerstag soll eine neue Einschätzung erfolgen.
Experten prüfen derzeit, ob zwischen der Impfung und aufgetretenen Fällen von Blutgerinnseln ein Zusammenhang besteht.
Der Pharmakonzern Moderna prüft die Wirksamkeit und Verträglichkeit seines Corona-Impfstoffs bei Kindern. Insgesamt sollen mehr als 6000 unter Zwölfjährige an den klinischen Tests teilnehmen.
Nach dem Aussetzen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ist der für Mittwochabend geplante Impfgipfel von Bund und Ländern verschoben worden.
Der Aktienkurs von Astra-Zeneca steigt trotz schlechter Nachrichten für den Impfstoff des Unternehmens überraschend. Doch dem britischen Pfund setzt die Aussetzung der Impfungen zu.
Peking versucht, andere Staaten für seine Impfpass-App zu gewinnen. Das setzt allerdings die Anerkennung chinesischer Impfstoffe voraus – über die es immer noch kaum Daten teilt.
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery zieht einen vorläufigen Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca in Zweifel. Dass Menschen Thrombosen und Lungenembolien bekommen, müsse nicht unbedingt etwas mit der Impfung zu tun haben. Die WHO will nun über das Präparat beraten.
Wie es nach dem Impfstopp für das Astra-Zeneca-Vakzin weitergeht. Und welche Erfolge die Berliner Polizei im Kampf gegen Clan-Kriminalität feiert. Der Newsletter für Deutschland.
Die Bundesregierung folgt einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und setzt Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca vorsorglich aus. Weitere Untersuchungen seien notwendig.
Nach Fällen von Blutgerinnseln pausieren in vielen Ländern die Impfungen mit Astra-Zeneca. Die Suche nach den Ursachen läuft auf Hochtouren. Doch hierzulande fehlt das dafür nötige Werkzeug.
60 Länder auf der Welt haben Impfstoff, mehr als 130 haben keine einzige Dosis. Die Hersteller müssen daran etwas ändern, sagt die neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala im Interview.
Der britisch-schwedische Konzern ist bei den Lieferungen seines Vakzins bereits deutlich im Verzug. Jetzt hat er abermals „enttäuschenderweise“ Kürzungen für die EU angekündigt. Als Grund nennt Astra-Zeneca Exportverbote.
RKI-Präsident Lothar Wieler warnt davor, im Kampf gegen die Pandemie das Erreichte zu verspielen. Gesundheitsminister Jens Spahn lehnt Forderungen nach früheren Impfungen in Praxen ab. Beide kritisieren den Astra-Zeneca-Impfstopp in mehreren Ländern.
In der Wetterau haben 30 Hausärzte einen Corona-Impfstoff erhalten, in anderen Regionen warten Praxen noch darauf. Derweil steigt die zentrale Kennziffer wegen anschwellender neuer Fälle weiter.
Dänemark, Norwegen und Island hatten die Verwendung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca vorläufig ausgesetzt. Bei mehreren geimpften Personen seien Komplikationen durch Blutgerinnsel aufgetreten, teilt die dänische Gesundheitsbehörde mit.
Wie ist die Lage vor den ersten beiden Landtagswahlen? Geben alle Abgeordneten der Union eine Ehrenerklärung ab? Und wie sollen die Hausärzte an den Corona-Impfstoff kommen? Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
SPD-Gesundheitsfachmann Lauterbach hält das Vorgehen in Dänemark, Norwegen und Island für gefährlich. Auch Mediziner bewerten die Entscheidung kritisch.
In spätestens sieben Wochen sollen alle volljährigen Amerikaner zur Corona-Impfung zugelassen werden. Präsident Biden warnt aber: „Dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei.“
Beatmungsgeräte, Impfstoffe, Tests: Alles wird in Rheinland-Pfalz produziert. Das Land rückt in der Pandemie unverhofft ins Zentrum – ein Glücksfall für Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem schwierigen Wahlkampf.
Hausärzte sollen ihre Patienten später als angekündigt gegen Corona impfen. Ihr Ärger darüber ist groß. Und viele Fragen sind offen - zum Beispiel die, wie der Impfstoff überhaupt in die Praxen gelangt.
Nach Berichten über schwere Fälle von Blutgerinnseln stoppen Dänemark, Norwegen und Island die Verabreichung des Astra-Zeneca-Impfstoffs. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Frankreich, Schweden und Deutschland warten ab.
Die EU-Kommission hat das Corona-Vakzin des amerikanischen Unternehmens Johnson & Johnson zugelassen. „Wir haben gerade die Verwendung von Johnson & Johnsons Impfstoff in der EU genehmigt“, erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf Twitter.
Nicht nur Antikörper, auch die T-Zellen im Körper sollen uns vor Sars-CoV-2 schützen. Wie wichtig die Immunzellen selbst für die Impfung und den Kampf gegen Mutanten sind, zeigen einige neue Studien.
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig auch der Impfstoff von Johnson & Johnson genutzt werden. Damit sind es vier zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des amerikanischen Pharmakonzerns Johnson & Johnson in der EU gegeben.
Für Corona-Geimpfte sollten Erleichterungen selbstverständlich sein, wenn die Impfungen die versprochenen Erfolge liefern. Die Argumente lassen sich im ethischen Proseminar lernen. Ein Gastbeitrag.
An Corona führt auch in Maischbergers Wochenrückblick kein Weg vorbei. Aber es ist ein anderes Thema, das für Emotion und Aufregung sorgt.