Das Jahr des SL, des 600 und des 911
Welche Autos fuhren wir 1963, was war neu? Es ist beileibe nicht nur das Jahr des Porsche 911, der noch als 901 im September auf der IAA in Frankfurt seine Premiere feierte.
Welche Autos fuhren wir 1963, was war neu? Es ist beileibe nicht nur das Jahr des Porsche 911, der noch als 901 im September auf der IAA in Frankfurt seine Premiere feierte.
Die Konzern-Führung macht Druck: Entweder einigen sich Arbeitgeber und -nehmer schnell auf „beträchtliche Einsparungen“, oder in Bochum wird ab 2015 nicht mehr produziert - ein Jahr früher als geplant.
Fabian Hinrichs weiß genau, was er nicht will: fotografiert werden, autoritäre Regisseure, urbane Reizüberflutung. Über das, was er will, denkt er immer wieder neu nach - auf der Bühne oder als sonderlicher „Tatort“-Assistent.
Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2011/2012 will der Stahlkonzern nach einem Verlust von fünf Milliarden Euro die Dividende streichen. Anleger sollten derweil die im Dax gelistete Aktie nicht unbedingt links liegen lassen.
Pfiffe und Buh-Rufe auf der Hauptversammlung: In Bochum haben die Aktionäre von Thyssen-Krupp ihrem Unmut über Milliardenverluste und Kartellverstöße Luft gemacht. Erstmals seit der Fusion von Thyssen und Krupp erhalten die Anteilseigner keine Dividende.
Thyssen-Krupp lädt an diesem Freitag seine Aktionäre zur Hauptversammlung. Das Unternehmen ist völlig aus der Spur. Drei Vorstände mussten gehen. Nur am Aufsichtsrat und seinem Vorsitzenden Cromme prallen alle Vorwürfe ab.
Der Stahlkonzern lud offenbar Gewerkschafter zu teuren Reisen ins Ausland ein. Der stellvertretende Aufsichtsratschef Bertin Eichler teilte mit, deswegen nicht mehr zur Wiederwahl antreten zu wollen.
Wie viel Schadenersatz von Thyssen Krupp verlangt werden wird, ist dem Traditionskonzern weiterhin nicht bekannt. Neben der Bahn drohen aber offenbar viele kommunale Verkehrsbetriebe mit Forderungen.
Im Streit um die Zukunft des Suhrkamp-Verlags veröffentlichen mehr als 160 Autoren und Übersetzer aus dem Wissenschaftsprogramm des Hauses den folgenden Appell.
Zwei Jungs aus Bochum gehen gemeinsam zur Schule, in Vereine und in dieselbe Moschee. Sie kommen in Kontakt mit Salafisten. Einige Zeit später ist der eine tot, gestorben im „Heiligen Krieg“. Der andere steht vor Gericht, weil er einen Bombenanschlag in Deutschland vorbereitet haben soll. Die Geschichte einer Radikalisierung.
Aus Bochum kommen bald keine Autos mehr. Thyssen-Krupp hat Sorgen. Aber das Ruhrgebiet kämpft um seine Zukunft.
Die Auszubildenden von Opel in Bochum stehen vor dem Aus: Wie der Dreiklang „Arbeit Heimat Opel“ zerbricht und die Hoffnung auf einer sichere Zukunft zerschlagen wird, zeigt ein WDR-Film.
Nach dem Aus für die Autoproduktion im Bochumer Opel-Werk hat die Werksleitung die geplante Feier zum 50-jährigen Jubiläum am Samstag abgesagt. Das Sicherheitskonzept sei nicht auf mehr als 15.000 Besucher ausgelegt.
Opel will seine Fabrik in Bochum schließen. Nach Kritik aus der Politik verlangt nun auch die IG-Metall Beschäftigungsgarantien - und zwar für alle Opel-Werke in Deutschland.
Opel soll sich darum kümmern, dass die mehr als 3.000 Beschäftigten im Werk in Bochum auch nach 2016 einen Arbeitsplatz haben, verlangt Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Duin. Bundeswirtschaftsminister Rösler kritisiert das GM-Management scharf.
In dem 50 Jahre alten Traditionswerk von Opel in Bochum soll die Produktion eingestellt werden. Dann wird auch ein Stück deutscher Industriegeschichte sterben. Ein Blick zurück in Bildern.
Nun ist es offiziell: Der Autobauer Opel legt die Produktion in Bochum wie erwartet 2016 still. Als Hauptgrund führte Opel den dramatischen Absatzrückgang in Westeuropa und die hohen Überkapazitäten an. Bis zu 3000 Stellen könnten wegfallen.
Worthülsen oder Strukturen? Die Piraten haben in Bochum versucht, die Lücken in ihrem Programm zu füllen. Dabei wurde offenbar: Ihr Betriebssystem ist überfordert.
Auf ihrem Bundesparteitag wollten die Piraten die inhaltlichen Lücken ihres Programms füllen. Doch der Schwarm der Mitglieder hatte anderes im Sinn.
Wirtschaft, Rente, Außen- und Umweltpolitik: Die Piraten haben die größten Lücken in ihrem Programm geschlossen. Auf dem Parteitag in Bochum blickt der Bundesvorstand bereits auf die Bundestagswahl.
Die Piratenpartei hat das Streben nach Vollbeschäftigung abgelehnt. Es sei „weder zeitgemäß noch sozial wünschenswert“, heißt es im Antrag zum neuen Wirtschaftsprogramm, über das auf dem Parteitag heftig gestritten wurde.
Zum Auftakt des Piratenparteitags hat sich Parteichef Schlömer für Fehler im Amt entschuldigt. Zuvor hatte der Parteivorstand nach einer Aussprache seine Geschlossenheit bekräftigt. Man pflege ein „kollegiales Arbeitsverhältnis“.
Die Umfragewerte eingebrochen, viele Mitglieder zerstritten, nur mit Mühe zur Niedersachsenwahl zugelassen worden: Die Piraten befinden sich in keinem guten Zustand. Der Parteitag in Bochum soll das ändern.
Die Piratenpartei darf mit einer Landesliste zur Landtagswahl in Niedersachsen antreten. Das entschied der Landeswahlausschuss in Hannover einstimmig.
Mehrere Staatsanwälte sowie 50 Steuerfahnder sind ausgerückt in der ersten bundesweiten Durchsuchung gegen Kunden der Schweizer Großbank UBS. Der Verdacht lautet auf Steuerhinterziehung.
Einer Studie zufolge fallen positive Wörter schneller auf, wenn der Leser Kaffee getrunken hat. Die Forscher spekulieren nun über eine Verbindung von positiven Informationen und der linken Hirnhälfte.
Peer Steinbrück bekam für eine Rede von den Stadtwerken Bochum 25.000 Euro. Joachim Gauck ebenso. Dürfen Stadtwerke so spendabel sein? Der Chef der Stadtwerke ist in Erklärungsnot.
In der Debatte über eine Zahlung an den designierten SPD-Kanzlerkandidaten haben die Bochumer Stadtwerke eine Unterlassungserklärung unterzeichnet. Es habe „keine Absprachen“ gegeben, dass Steinbrück sein Honorar für einen karitativen Zweck spenden sollte.
Peer Steinbrück wollte in dieser Woche volle Transparenz in Sachen Nebeneinkünfte schaffen. Ganz gelungen ist das nicht. Über die rund eine halbe Million Euro, die er mit seinen Büchern verdiente, spricht er nicht.
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat mit der Veröffentlichung seiner Redner-Honorarliste für weitere Diskussionen gesorgt. Ausgerechnet die Stadtwerke Bochum, die einer notorisch klammen Kommune gehören, zahlten Steinbrück eine Rekordsumme von 25.000 Euro. Warum?
Den Piraten geht es schlecht: Die Umfragewerte sind niedrig, der Bundesvorstand scheint sich aufzulösen. Für manche in der Partei trägt das Problem einen Namen: Johannes Ponader.
4,3 Prozent Tariferhöhung zahlt Opel seinen Mitarbeitern nachträglich aus, und zwar für die vergangenen Monate. Doch für die Zukunft wird das Geld schon wieder gestundet.
Der Tanz wendet sich mittels Rekonstruktionen und Reflexionen seiner Vergangenheit zu. Es mangelt an frischen Ideen und Persönlichkeiten. Kunst und Theater bedienen sich jedoch, wie es ihnen passt.
Wer denkt, den Piraten fiele nichts zu Europa ein, der täuscht sich. Auf der „Euwikon“ in Essen zeigte sich deutlich: Der Partei mangelt es nicht an Inhalten. Was ihr fehlt, sind Zeit und Geld.
Zwischen Gertrude Stein und Rousseau bleibt kein gemütlicher Rückzugsraum. Heiner Goebbels setzt bei seinem neuen Musiktheater auf einen Mädchenchor und subtile Lehre - und gewinnt.
Shakespeares König vergnügt sich mit dem Handy und auch Fassbinders Maria hat gute Laune: Am Bochumer Schauspielhaus beginnt die Saison mit „Richard III.“ und „Die Ehe der Maria Braun“.