Fragen eines verzagten Weltbürgers
Eine Arbeit in höherem Auftrag: Wim Wenders hat den Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ über den Stellvertreter Gottes auf Erden gedreht. Er spart dabei nicht an Mystik.
Eine Arbeit in höherem Auftrag: Wim Wenders hat den Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ über den Stellvertreter Gottes auf Erden gedreht. Er spart dabei nicht an Mystik.
Er ist das Gesicht der römisch-katholischen Kirche: Papst Franziskus. Die Dokumentation über ihn, die vom deutschen Regisseur Wim Wenders gedreht wurde, zeigt sich allerdings wenig dokumentarisch, wie F.A.Z.-Filmkritiker Bert Rebhandl analysiert.
„Papst Franziskus- Ein Mann seines Wortes“; 2018. Regie: Wim Wenders. Start: 14.06.2018
Am 14. Juni kommt Wim Wenders’ Film über einen „Helden der Menschheit“ in die Kinos. Doch die jüngsten Ereignisse zeigen: Papst Franziskus ist nicht Teil der Lösung der Autoritätskrise in der Kirche, er ist Teil des Problems. Ein Kommentar.
Die Zusammenarbeit kam nach einer Anfrage des Vatikans an den weltbekannten Regisseur Wim Wenders zustande. Vorgestellt und gezeigt wurde der Film nun erstmals in Frankreich.
Er schien auf ein Leben als Nebendarsteller abonniert und war schon fast 60, als Wim Wenders ihm zu Weltruhm verhalf. Gegen Ende seiner langen Karriere tauchte Harry Dean Stanton dann noch in einem Superhelden-Epos auf.
Europa soll das Schicksal in die eigene Hand nehmen? Aber was ist das Eigene, wenn Amerikaner immer schon auch Europäer sein wollten – und umgekehrt?
Die kalte Winterzeit überbrücken die Promis auf ihre eigene Art und Weise. Während Mats Hummels für seine Cathy süße Schneemänner bastelt, gönnen sich Sophia Thomalla und Olivia Jones kleine Operationen für den Rücken. Am wohlsten fühlt sich da der Hund von Guido Maria Kretschmer.
Kino der Freundschaft, Theater der Liebe: Wim Wenders hat ein Zweipersonenstück von Peter Handke verfilmt. Doch „Die schönen Tage von Aranjuez“ setzt auf eine Idee von Nähe, die nur bedingt funktioniert.
Jude Law schließt Freundschaft mit einem Känguru, und Paula Beer findet das Glück im Louvre: In Venedig werden neue Filme von Paolo Sorrentino und François Ozon gezeigt.
Postkarten aus der Wundertüte des Kinos: Viel Lametta von Derek Cianfrance, ein Garten im Aquarium von Wim Wenders, und mit Denis Villeneuve kommen Außerirdische an den Lido.
Ein Raumschiff wie von Dalí. Ein Hocker, vielleicht von Chet Baker. Eine 3D-Brille, perfekt für Wim Wenders: Man könnte mit Requisiten eine Geschichte der Filmfestspiele in Venedig erzählen.
Ein altes Landhaus mit Blick auf Paris, ein Text von Peter Handke und nur zehn Tage Drehzeit: Wim Wenders über seinen Film „Die schönen Tage von Aranjuez“ im Wettbewerb von Venedig.
Das Filmfestival von Cannes hat die zwanzig Filme bekanntgegeben, die Mitte Mai um die Goldene Palme konkurrieren. Die neuesten Werke von Almodóvar, Jarmusch und den Dardennes sind dabei - und das einer deutschen Regisseurin.
Was ist das für ein herabgestiegener Engel in diesem Gedicht? Er erinnert an die Flügelwesen in Wim Wenders’ Film „Der Himmel über Berlin“. Vor allem eines aber unterscheidet ihn: der Selbstzweifel.
Wim Wenders ist einer, der staunt. Wer verstehen will, was den Regisseur beschäftigt, wen er verehrt und mit welchen Fragen er an die Werke anderer Künstler herangeht, sollte seine Bücher lesen.
Ein Großer der deutschen Romantik unserer Zeit: Wim Wenders zeigt seine Landschaftsbilder im Museum Kunstpalast in Düsseldorf.
In „Every Thing Will Be Fine“ von Wim Wenders ist das Originelle nicht die Story. Sondern die feingeistige Entscheidung, den Film ohne die bei dieser Technik erwarteten Schauwerte in 3D zu drehen.
„Ein moralischer, ästhetischer und inhaltlicher Kompass für das Filmemachen“: Bei der Berlinale wird Wim Wenders mit dem goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.
Restaurierungsprojekte, ein Ehren-Bär und ein Film für die Zukunft, Oscar-Nominierung und Retrospektive in New York: Wim Wenders ist der Mann der Stunde. Im Sommer wird er siebzig. Ein Gespräch.
Roy Anderssons „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ ist ein Meisterwerk des lakonischen Humors. Es weist dem europäischen Kino den Weg zu Kafka und Beckett.
Man kennt ihre Namen, und man kennt ihre Gesichter. Doch Peter Lindbergh zeigt Frauen vor allem als große Rätsel. Zu seinem siebzigsten Geburtstag erscheint nun ein opulenter Porträtband.
Was ist die Romantik und ist sie eine Droge? Der Filmregisseur Wim Wenders hat am Freitag einen Grundkurs in Romantik gegeben - als Eröffnung eines Festivals im Literaturhaus.
Ein deutscher Dauergast bei den Festspielen in Cannes: Wim Wenders ehrt in seinem Dokumentarfilm „Salt of the Earth“ Sebastião Salgado.
Das Südburgenland gehört zu den wenig beachteten Ecken Österreichs. Gerade deshalb haben sich hier viele Künstler und kreative Menschen niedergelassen.
Wim Wenders ist für einige Tage in Cannes. Völlig entspannt, er hat hier nichts zu gewinnen oder zu verlieren, erzählt er, wie er James Franco kennenlernen. Der kommt nächste Woche.
Der Schauspieler Klaus Kinski hatte zwei Töchter. Die eine, Pola, missbrauchte er. Die andere, Nastassja, ließ er von Regisseuren wie Wim Wenders als Verführerin inszenieren.
Zwar lebt Wim Wenders schon lange in Berlin, doch betrachtet er Düsseldorf, wo er 1945 „150 Meter vom Rhein entfernt“ geboren wurde, mit den „Toten Hosen“
Peter Handke hat ihn für das Theater, Wim Wenders hat ihn für das Kino entdeckt. Aber in den letzten zwanzig Jahren war er vor allem im Fernsehen zu sehen. Annäherung an einen Lieblingsschauspieler.
Alt, weiß, männlich - das ist die Mitgliederstruktur der Akademie, die den Oscar verleiht. Überraschungen sind da nicht zu erwarten. Die Deutschen gingen leer aus, feierten aber trotzdem.
Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist mit „Pina“ für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert. In der Woche vor der Verleihung sucht Frau Wenders noch ein Kleid. Und der Meister macht Wahlkampf. Ein Ortstermin.
Das Rennen um den Oscar ist eröffnet: Der Stummfilm „The Artist“ und Martin Scorseses „Hugo“ dürfen sich die größten Hoffnungen machen. Auch Wim Wenders gehört zu den Aspiranten.
Lars von Triers Drama „Melancholia“ hat den Europäischen Filmpreis gewonnen. Die Briten Tilda Swinton und Colin Firth sind als beste Schauspieler geehrt worden.
Deutschlands Chancen, einen Oscar zu gewinnen, sind weiter gestiegen. Wim Wenders’ Dokumentarfilm „Pina“ ist unter den Anwärtern für den Auslands- und für den Dokumentarfilm-Oscar.
Keinem anderen Regisseur kann man so beim Sterben zusehen. Zwei Monate vor Nicholas Rays Tod am 16. Juni 1979 kam Wim Wenders zu ihm nach New York, um gemeinsam zu drehen. Ray, so erinnert sich Wenders, wollte Hollywood beweisen, ...