Als diese Frauen sich das Schreiben eroberten
Literarische Reportage als Steigbügelhalter berühmter Schriftstellerinnen: Endlich kann man wieder Texte von Milena Jesenská, Gabriele Tergit und Helen Wolff lesen.
Literarische Reportage als Steigbügelhalter berühmter Schriftstellerinnen: Endlich kann man wieder Texte von Milena Jesenská, Gabriele Tergit und Helen Wolff lesen.
Nach Monaten der Abstinenz ist es das erste Spiel eines englischen Teams vor Zuschauern: Arsenal belohnt die Geduld seiner Fans mit einem dominanten Sieg über Wien.
Ein Gericht in Wien hat den Mann schuldig befunden, 2018 mehrere Sabotageversuche auf Züge zwischen München und Nürnberg verübt zu haben. Die Geschworenen sind überzeugt, er handelte im Namen der Terrormiliz IS.
Die österreichische Regierung lockert die Corona-Maßnahmen. Aber für Skiurlauber bleibt das Land verschlossen. Druck aus den Nachbarländern soll dabei keine Rolle gespielt haben.
Österreich verhängt für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten von Mitte Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung mit.
In Wien steht ein Iraker wegen Terrorismusverdachts vor Gericht. Er gibt Manipulationen an ICE-Strecken in Deutschland zu, verharmlost sie aber: Er habe niemandem schaden, sondern zum Nachdenken anregen wollen. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.
Österreichs Innenminister kündigt an, dass Gotteshäuser besser geschützt werden sollen. Zu den genauen Gründen äußert sich Nehammer zwar nicht. Doch vieles spricht dafür, dass die Entscheidung eine Folge des Anschlags in Wien ist.
Eine etwa 50 Jahre alte Frau beschimpfte einen Rabbiner mit antisemitischen Parolen und bedrohte ihn mit einem Messer. Die Polizei fahndet nach ihr. Österreichs Bundeskanzler Kurz verurteilte den Angriff „auf das Allerschärfste“.
Trotz erster Schritte der geldpolitischen Normalisierung nimmt der Druck auf die türkische Währung wieder zu.
Nach 45 000 Arbeitsstunden hat der Wiener Stephansdom endlich eine neue Riesenorgel. Sie ist das größte Instrument Österreichs. Und sie füllt auch klanglich den akustisch heiklen Raum.
Im Dorotheum und bei Kinsky kommt alte und neue Kunst zum Aufruf. Von Jan Brueghel bis zu Christo reicht das adventliche Angebot.
Trotz EU-Haushaltskrach können sich die Wechselkurs der Währungen der Veto-Länder Polen und Ungarn behaupten. Analysten warnen vor einem Scheitern der Gespräche.
Höchst ansehnlich: „Vienna Blood“ führt zwei Ermittler in die schön-schaurigen Abgründe des Fin-de-Siècle-Wiens.
Am Wiener Friedhof der Namenlosen wurden die Menschen begraben, die in der Donau umgekommen sind: Lebensmüde, aber auch Opfer von Unglücken und Verbrechen.
Punks gab es in Währing halt nicht: „Dicht“, Stefanie Sargnagels autobiographischer Roman über eine Jugend unter abgehängten Trinkern, ist wie ein langer Abend auf dem ranzigsten aller WG-Sofas: voller Liebe.
Österreichs Lockdown ähnelt dem des Frühjahres sehr. Aber nur auf den ersten Blick. Ein Rundgang durch Wien.
Von diesem Dienstag an gilt in Österreich wieder ein strikter Lockdown. Mit Rabattaktionen lockte der Handel am Wochenende deshalb Menschenmassen in die Innenstadt – und entschuldigt sich später dafür.
Letzte Einkäufe in Wien vor dem neuen harten Lockdown: In Österreich gelten ab Dienstag neue Corona-Einschränkungen mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr sowie Schul- und Geschäftsschließungen. Grund sind die weiter ungebremst steigenden Infektionszahlen.
Die Romane jüdischer Autoren wurden im NS-Regime verbrannt – Sachbücher aber bekamen teils „arische“ Verfasser. So auch das Kochbuch der Wienerin Alice Urbach. Ihre Enkelin hat nun einen Sieg errungen.
Als Reaktion auf den islamistischen Anschlag in Wien will Österreich seine Strafmaßnahmen im Anti-Terror-Kampf verschärfen. Die Regierung plant nach Angaben von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) unter anderem Sicherungsverwahrung sowie elektronische Fußfesseln für Dschihadisten.
Im Kampf gegen Terrorismus plant Österreichs Regierung zahlreiche Maßnahmen. Sie will Gefährder elektronisch überwachen lassen. Zudem soll es ein Imamverzeichnis geben.
Emmanuel Macron und Sebastian Kurz wollen im Anti-Terror-Kampf stärker zusammenarbeiten. Ihr Schulterschluss markiert eine Wende – bislang war das Verhältnis der beiden jungen Staatsmänner von Irritationen geprägt.
Wien, Conflans, Nizza: Islamistische Attentäter suchen sich ihre Ziele unter den Bedingungen des Corona-Shutdowns. Es spricht einiges dafür, dass auch die Propaganda des IS auf die Pandemie reagiert.
Nach dem Terroranschlag macht „Wien modern“, Österreichs größtes Festival für Neue Musik, unerschrocken weiter - auch mit der Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Orchesterwerk „Der Zorn Gottes“.
Sowohl der Attentäter von Wien als auch der von Dresden waren in Programmen zur Deradikalisierung. Die haben offensichtlich nicht funktioniert. Warum?
Anfang November tötete ein 20-jähriger IS-Anhänger in Wien vier Menschen, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Viele Muslime im Land fürchten sich nun vor negativen Reaktionen.
In Österreich haben die Behörden eine große Razzia gegen die Muslimbruderschaft gemacht. Mehrere Wohnungen wurden durchsucht, 30 Personen sollten verhört werden.
In Österreich gibt es zahlreiche Hausdurchsuchungen bei Personen und Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft. Ihnen wird vorgeworfen, enge Beziehungen zu terroristischen Vereinigungen zu haben.
Zwei türkische Kampfsportler galten nach dem Terroranschlag in Wien als Helden. Bis ihre Sympathie mit den „Grauen Wölfen“ bekannt wurde.
Bei herkömmlichem Kaugummi kaut man auf Kunststoff herum. Zwei Gründerinnen aus Wien produzieren mit dem Alpengummi eine umweltfreundliche Alternative - und unterstützen so ein vom Aussterben bedrohtes Handwerk.
Man kann nicht die Augen davor verschließen: Es waren oft Asylbewerber, die unter einem religiösen Banner ihr Gastrecht mordend missbrauchten.
Nach den Pannen bei den Sicherheitsbehörden vor dem Terroranschlag werden erste personelle Konsequenzen gezogen. Zwei Wiener Moscheen müssen schließen.
Nach dem islamistischen Terroranschlag von Wien haben Ermittler die Wohnungen von fünf jungen Männern in Deutschland durchsucht. Sie gelten nicht als tatverdächtig, sollen aber direkt oder indirekt Verbindungen zu dem österreichischen Attentäter gehabt haben.
Zahlreiche Medien haben in Österreich Videos vom Terroranschlag in Wien verbreitet. Die Empörung darüber war groß. Von ihren Kunden aufgeschreckt, stornieren Unternehmen nun ihre Werbung in mehreren Sendern.
In Deutschland könne es jederzeit zu Anschlägen kommen, warnt Bundesinnenminister Seehofer in einer aktuellen Stunde des Bundestags zum islamistischen Terrorismus. Uneinigkeit zeigte sich beim Thema Abschiebungen.
Noch ist der Islamismus in Nordmazedonien ein Randphänomen. Doch schleiertragende Frauen und Männer in Pluderhosen sind immer häufiger zu sehen, Minarette werden höher. Der Historiker Robert Pichler sieht das mit Sorge.