Ein Palast für Naomi?
Im Jahr 1855 malte Friedrich Nerly den venezianischen Palazzo Contarini Fasan mit einer idealisierten Dame. Heute wohnt dort wohl tatsächlich eine Schönheit.
Im Jahr 1855 malte Friedrich Nerly den venezianischen Palazzo Contarini Fasan mit einer idealisierten Dame. Heute wohnt dort wohl tatsächlich eine Schönheit.
Aufregend, dramatisch, schnell, medienwirksam - so soll der Segelwettbewerb America’s Cup sein. Das Reformtempo verschärft sich - zwei Erfolgsmenschen wollen sich ein Denkmal setzen.
Eine Maschine der italienischen Fluggesellschaft Air Dolomiti musste am Donnerstag kurz nach dem Start notlanden, weil in Cockpit und Kabine Rauch gemeldet worden war.
Von der Anatomie des Menschen und der Ordnung der Geschichte: ein Blick auf das Angebot mit Büchern und Moderner Kunst bei Jeschke Van Vliet in Berlin.
Im vergangenen Jahr ist ihre Präsentation mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig ausgezeichnet worden. Auch im kommenden Jahr soll Susanne Gaensheimer den Deutschen Pavillon kuratieren.
Berlusconi hat das Land nicht ganz ruinieren können: Italiens Städte eröffnen neue Museen gegen die grassierende Lethargie. Und private Initiativen tun wahre Wunder.
Albträume, ein mysteriöser Tod, ein Fluch, ein Buch: In Janine Wilk Jugendroman „Die Schattenträumerin“ kämpft eine junge Deutschitalienerin in Venedig gegen dunkle Mächte.
Heute bei uns zuhause: Das Auktionshaus Bassenge in Berlin startet in den Frühling mit Büchern, Plakaten und Autographen.
Dieser Regisseur dreht Filme, in denen sich die Künste makaber spiegeln. Zum 70. Geburtstag von Peter Greenaway.
Da glänzt der Platz im Licht der Schatten: Der Münchener Fotograf Christopher Thomas zeigt Venedig als uralte Fata Morgana, Albert Ostermaier hat dazu gedichtet.
Er schrieb Theatergeschichte und gehörte zu den wichtigsten Regisseuren im deutschsprachigen Raum: Thomas Langhoff. Nun ist er im Alter von 73 Jahren gestorben.
Die Superyacht darf auch dort noch hin, wo riesige Kreuzfahrtdampfer draußen bleiben müssen. Unterwegs an den schönsten Küsten der Adria.
Vielversprechend: Zur Eröffnung der Berlinale gibt es im Wettbewerb einen Kostümfilm von Benoït Jacquot, der durch neue Perspektiven auf die letzten Tage Marie Antoinettes fasziniert.
Kann der deutsche Film zwischen Festivaljurys und Fernsehen unabhängig bleiben? Christian Petzold, Hans-Christian Schmid und Matthias Glasner haben Filme im Berlinale-Wettbewerb und antworten.
Nach Mitt Romneys Sieg in Florida sind die Erwartungen seiner Anhänger auch für Nevada groß, wo an diesem Samstag die Vorwahlen stattfinden. In den Umfragen führt Romney - selbst in dieser Hochburg der „Tea Party“.
Während ihre Freunde im Klassenraum saßen, stand Isolda Dychauk, die derzeit als Gretchen in „Faust“ zu sehen ist, vor der Kamera. Und irgendwann merkte sie, dass sie nicht mehr viel gemeinsam hatten. Wie es ist, beim Filmen erwachsen zu werden.
Der Vater der Kunstgeschichte bestimmte wie kaum ein anderer Künstler das Bild, das wir von ihm haben: Gerd Blums Biographie des Giorgio Vasari.
Schwerer Verdacht: Shakespeare war ein schwuler Antisemit. Jedenfalls so, wie Barrie Kosky den „Kaufmann von Venedig“ im Schauspiel Frankfurt inszeniert. Dort stellen sich nun einige Fragen.
Genau das Zehnfache der Schätzung für die arabische Erstausgabe eines frühen heilkundlichen Drucks und die „Historia naturalis“ des Plinius für fast 200.000 Euro: die Ergebnisse der Buchauktion bei Reiss & Sohn in Königstein.
Das Dauertauwetter jenseits des Nordpolarkreises wird zur Bürde. Wohin man auch blickt, nach Alaska oder ins Klimamodell - einiges geht da den Bach runter.
Vinyl, Plastik und silbernes Leder: In den Sechziger Jahren revolutionierte Pierre Cardin die französische Modewelt mit seinen futuristischen Weltraum-Entwürfen. Er eröffnete Nobelrestaurants, verkaufte fast so viele Lizenzen wie Kleider und produzierte die Uniformen der chinesischen Armee.
Neubau, Industrie, Arbeitsamkeit, Wohlstand: Wer Taiwan sucht, findet geschäftiges Leben in Frieden erfüllt von alten Traditionen.
China gilt als Hoffnungsträger bei der Hilfe für Europa in der Finanzkrise - nach den Verhandlungen von der Nacht zum Freitag noch viel mehr. Aber warum, fragen sich die Chinesen, sollten sie den europäischen Lebensstandard sichern?
Eine moderne Tragödie von verkapselten Seelen: Giuseppe Verdis Spätwerk „Otello“ an der Oper Frankfurt, inszeniert von Johannes Erath, beigeistert das Publikum.
In dieser Woche öffnet die Dauerausstellung des Berliner Museums Europäischer Kulturen. Ihre Objekte könnte man sich auch im Humboldt-Forum vorstellen.
Skulpturen aus Zucker und Wurst: Die ebenso kluge wie unterhaltsame Ausstellung „I love Aldi“ in Ludwigshafen zeigt, was Kunst mit Discount zu tun hat.
Zwanzig Monate hat er ununterbrochen gedreht, jetzt ist Michael Fassbender der Schauspieler der Stunde. Ein Gespräch über Theater mit Tarantino, Faulheit und seine Rolle in „Jane Eyre“.
Ein Sehnsuchtsort, der auch Schmähungen ertragen musste: Klaus Bergdolt hat ein überreiches Buch über Deutsche in Venedig geschrieben, in dem man noch Entdeckungen machen kann.
Omer Fast umspielt mit seinen Filmen die Grenze von Dokumentation und Narration. Der Kölnische Kunstverein zeigt seine jüngsten Gratwanderungen.
Auf den unzähligen Biennalen wird der Versuch der Kunst sichtbar, eine Welt verständlich zu machen, die so stark wie nie zuvor von Bildern geprägt ist. Kann die Kunst dieses Versprechen halten?
Max Ophüls hat in Deutschland vor seiner Flucht fünf Filme gedreht. Einer ist verschollen, nur einer der anderen auf DVD greifbar. Die Zeit ist reif für eine vollständige Edition.
Halten durfte Karl Marx seine Rede über den Freihandel 1847 zwar nicht, gedruckt wurde sie 1848 trotzdem. Versteigert wird die Erstausgabe nun bei Reiss & Sohn.
In der Serie „Ally McBeal“ spielte Portia de Rossi eine Anwältin: eiskalt, smart und schön. Von ihrer Magersucht im echten Leben ahnte niemand etwas.
Wo der Himmel schon immer blauer war, weil sich das Wasser darin spiegelt: Auf dem Weg zum Meer kommen irgendwann die Südtiroler Berge - und viele Gründe zu bleiben.
Von München nach Venedig, immer der Donau entlang oder über Pässe und Gletscher: Fernwanderwege und 24-Stunden-Touren sind beliebter als je zuvor. Allein von der Isar an die Adria sind jedes Jahr rund 500 Wanderer unterwegs.
Fernwanderer sind die Marathonläufer unter den Wanderern. Eine gewöhnliche Rundtour reicht ihnen nicht, es muss schon besonders weit, besonders hoch und besonders anstrengend sein. Und weil viele genau darin eine besondere Herausforderung ...