Zwerge im Abendlicht
Schrumpfen als neuer Weg in die Nachhaltigkeit: Alexander Paynes „Downsizing“ eröffnet das Filmfest Venedig. Mitunter zeigt die Satire ihre auf maximale Schärfe polierte sarkastische Klinge.
Schrumpfen als neuer Weg in die Nachhaltigkeit: Alexander Paynes „Downsizing“ eröffnet das Filmfest Venedig. Mitunter zeigt die Satire ihre auf maximale Schärfe polierte sarkastische Klinge.
Bei der Architekturbiennale in Venedig fungiert Marianne Birthler als Kuratorin. Das Motto lautet „Freespace“. Was wird die ehemalige Chefin der Behörde für Stasi-Unterlagen dazu beitragen?
Ein Höhepunkt im Kunstsommer: Die große Schau über Philip Gustons Verhältnis zur Poesie in Venedig.
Zum 100. Geburtstag von Ettore Sottsass zeigen zwei Ausstellungen in Venedig seine Werke. Der Designkünstler begeisterte sich schon in jungen Jahren für Glas und Keramik.
Von Götterfiguren der Antike über venezianische Dogen bis hin zu Darstellungen der Maria Magdalena: Eine Ausstellung in Madrid zeigt venezianische Malerei der Renaissance.
Annette Bening wird Jury-Vorsitzende des Filmfestivals von Venedig, und Robert Downey Jr. denkt über einen Abschied von seiner Rolle als „Iron Man“: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Sechsundzwanzig Mal hat Donna Leon aus New Jersey schon über Kommissar Brunetti und Venedig geschrieben – ist sie jetzt Italienerin? Wenn nicht, was ist sie dann?
Der Aktionskünstler Tehching Hsieh inhaftierte sich selbst für ein ganzes Jahr ohne jede Zerstreuung oder Gespräche. Wie denkt er seitdem über das Vergehen der Zeit? Eine Begegnung in Venedig.
Der Goldene Löwe von Venedig ging an Franz Erhard Walther. Porträt eines langsam aus dem Schatten der Nachkriegskunst tretenden Riesen.
Vor 450 Jahren ist der Komponist Claudio Monteverdi in Cremona getauft worden. Das feiert die ganze Welt: mit Psalmen, mit Bällen und mit Opern.
Nie wollten Politik und Kunst so sehr eins sein – und überall wird nach „unserer Identität“ gesucht: 4200 Kilometer quer durch Europa, von Macron in Paris zur Kunstbiennale in Venedig und an den Grenzzaun in Ungarn.
Deutschlands Kulturszene feiert ihren Erfolg bei der Biennale von Venedig. Das ist besonders für Hessen schön: Zwei Goldene Löwen gingen an Künstler aus Gießen und Fulda.
Drei, die wissen, wer sie sind und was sie wollen: Wie Anna Viebrock, Thomas Demand und Alexander Kluge die Fondazione Prada in Venedig in einen Ort verwandeln, an dem man überall einen neuen Blick kennenlernt.
Auf einer schwachen 57. Biennale von Venedig gewinnt Franz Erhard Walther den Goldenen Löwen als bester Künstler – und Anne Imhof den für den besten Pavillon. Wie deutsch ging es darin zu?
In Venedig zeigt Damien Hirst seine Monumentalausstellung „Treasures from the Wreck of the Unbelievable“. Sie lehrt ihre Besucher tatsächlich das Staunen.
Documenta, Biennale, Dana Schutz: Die Debatte um die Gegenwartskunst fixiert sich allzu sehr auf Identitäten und Inhalte. Ein Plädoyer für einen ästhetischen Streit.
Er galt lange Zeit als Zweitligist der venezianischen Malerei. Die Hamburger Kunsthalle will dieses Bild korrigieren und zeigt das Werk des Malers Paris Bordone – im Kreis seiner Kollegen.
Eine investigative Reporterin wird eingeschüchtert und von der Wochenzeitung „Der Freitag“ im Stich gelassen: Der Fall Petra Reski ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich.
„Werfen wir eine Bombe und dann: boom boom“: Dieser Satz hat die Polizei bei der Abhörung einer verdächtigen Gruppe alarmiert. Sie nahm vier Personen fest. Anschlagsziel war wohl eine berühmte Sehenswürdigkeit.
Von Venedig nach Frankfurt: Die Ausstellung „Making Heimat“ ist nun im Architekturmuseum zu sehen. Offenbach, die „Arrival City“, steht besonders im Fokus.
Manchmal muss man im Urlaub Schuhe kaufen. Aber wer hätte gedacht, dass man dabei ausgerechnet in Italien solch bequeme Exemplare findet?
Überall auf der Welt kippen Laternen um, nur weil ein paar Leute ihre Gefühle anketten wollen. Was soll der Schrott?
Zum ersten Mal geht der Goldene Löwe in die Philippinen: Der Regisseur Lav Diaz gewinnt des Hauptpreis des Festivals. Mit Paula Beer kann auch eine Deutsche jubeln.
Venedig bleibt das Festival der sperrigen Gewinner. Mit „Ang Babaeng Humayo“ von Lav Diaz hat in diesem Jahr ein Film gesiegt, der entschieden wie kein zweiter im Wettbewerb seinen eigenen künstlerischen Weg verfolgt.
Melancholie in der Lagune: Dieses Gedicht feiert die Serenissima nicht wie sonst üblich als Ziel der Sehnsucht, sondern als Ausgangspunkt des Heimwehs.
Heute Abend entscheidet sich, welcher Film in diesem Jahr den Goldenen Löwen gewinnt. Lohnt ein Blick in die Glaskugel der Kritikerlisten? Jurys jedenfalls sind sie meist vollkommen gleichgültig.
Ein Film wie ein Gefängnis, einer, der sich mutig beschränkt, einer, der sein Publikum um den entscheidenden Moment bringt: Terrence Malick, Stéphane Brizé und Pablo Larrain zeigen ihre neuen Filme in Venedig.
Knapp eine halbe Milliarde Euro, die Hälfte davon für nur zehn Filme: ein Blick auf die Produktionskosten beim Festival in Venedig. Und einer auf die Auszeichnung für James Franco. Sie könnte Schule machen.
Ein Bild, ein Bart, ein Krake, ein Känguru: Wenn man aus den Filmen im Wettbewerb von Venedig nützliche Erinnerungsstücke mitnehmen könnte – eine Fortsetzung der Liste.
Die Scheußlichkeiten mehren sich, aber die Gefühle bleiben kalt: Mel Gibson, Amat Escalante und Roan Johnson zeigen ihre Filme am Lido. Für den einzig nennenswerten Gefühlsausbruch sorgt der italienische Wettbewerbsbeitrag.
Jude Law schließt Freundschaft mit einem Känguru, und Paula Beer findet das Glück im Louvre: In Venedig werden neue Filme von Paolo Sorrentino und François Ozon gezeigt.
Venedig droht der Untergang. Aber nicht durch die Meeresfluten, sondern durch Touristen – die am Lido fast das gleiche machen wie die Schauspieler auf dem roten Teppich.
Postkarten aus der Wundertüte des Kinos: Viel Lametta von Derek Cianfrance, ein Garten im Aquarium von Wim Wenders, und mit Denis Villeneuve kommen Außerirdische an den Lido.
Ein Raumschiff wie von Dalí. Ein Hocker, vielleicht von Chet Baker. Eine 3D-Brille, perfekt für Wim Wenders: Man könnte mit Requisiten eine Geschichte der Filmfestspiele in Venedig erzählen.
Venedig rollt den roten Teppich aus, aber nicht alle erwarteten Stars machen ihre Aufwartung. Dafür setzen sich die italienischen Mannequins in Szene - mit viel Bein und Dekolleté.
Ein altes Landhaus mit Blick auf Paris, ein Text von Peter Handke und nur zehn Tage Drehzeit: Wim Wenders über seinen Film „Die schönen Tage von Aranjuez“ im Wettbewerb von Venedig.