Schluss mit lustig für übermütige Touristen in Italien
Kein Picknick auf der Rialto-Brücke, kein Baden im Trevi-Brunnen: In Italien erregen empfindliche Geldstrafen gegen übermütige Touristen Aufsehen.
Kein Picknick auf der Rialto-Brücke, kein Baden im Trevi-Brunnen: In Italien erregen empfindliche Geldstrafen gegen übermütige Touristen Aufsehen.
Mit einem Stipendium des Deutschen Studienzentrums dürfen Künstler drei Monate lang in einem venezianischen Palazzo leben. Der Dichter und Prosaautor Thomas Kunst scheitert auf poetische Weise an der Serenissima.
„Bastard, Bastard“ und „Verbrecher“ rufen Augenzeugen. Ein Kreuzfahrtschiff rammt fast eine Anlegestelle mitten in Venedig. Die Wut über die riesigen Schiffe in der Lagune wächst.
Radikale Bewegungen rechtfertigen ihre Ideologien, indem sie historische Ereignisse umdeuten. Im Falle des Christchurch-Anschlags bediente sich der Attentäter auch einer europäischen Seeschlacht, die über 400 Jahre zurückliegt.
Als erste Frau hatte sie den Goldenen Löwen in Venedig erhalten, ihr Lebenswerk wurde mit einem Oscar geehrt, ihre Filme produzierte sie selbst: Im Alter von neunzig Jahren ist Agnès Varda gestorben.
Italien ist reich an Kulturschätzen und Kunststädten und ist mit 54 UNESCO-Welterbestätten führend in der Welt. Dieses Jahr gibt es zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des 500. Jubiläums Leonardo da Vincis.
Auf dem Offenbacher Hafenplatz treffen Jugendliche mit Migrationshintergrund und Besserverdiener aufeinander. Sie handeln dort aus, wem die Stadt gehört. Unsere Autorin Mona Jaeger hat sie im März 2019 besucht.
Die Oxforder Buchhistorikerin Cristina Dondi kommt mit digitaler Technik in die hintersten Ecken und Winkel von Wiegendrucken. Nur der Brexit steht dem Projekt im Weg.
Die Renaissancemaler Andrea Mantegna und Giovanni Bellini waren verschwägert. Wie sie dennoch oder deshalb auf Höchstniveau konkurrierten, zeigt die Berliner Gemäldegalerie.
Die Lagunenstadt will Touristenmassen steuern und Tagessätze kassieren. Doch sind 3 Euro dafür genug? Es gibt schon weitreichendere Pläne.
Leuchtende Farben und das Ideal der weiblichen Schönheit: Das Frankfurter Städel Museum zeigt die umfassende Ausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“.
Was macht Venedig so besonders, dass die Stadt alle Kunst bunt färbte? Das Städel spürt dem Zauber des Farbmagiers Tizian nach.
Der beliebteste Ort ausländischer Touristen in Deutschland? Schloss Neuschwanstein? Nein. Der Kölner Dom? Auch nicht. Lösung: Es ist das Miniatur Wunderland in Hamburg. Warum nur warten Menschen gern auf die Eruption des Mini-Vesuv?
Schon im Mai sollen Touristen Eintritt zahlen, um sich Venedig für einen Tag ansehen zu dürfen. Der für den Start geplante Preis soll je nach Ansturm erhöht werden. Doch es gibt auch Ausnahmen.
Vor fünfhundert Jahren begann in Venedig die Herstellung der ersten gedruckten Ausgabe des Talmuds. Um sein Unternehmen verwirklichen zu können, musste ein christlicher Kaufmannssohn aus Antwerpen einige Tricks anwenden.
Wer durch die Gassen Venedigs spazieren will, muss bald mit einem Eintrittsgeld für die Lagunenstadt rechnen. Mit den Einnahmen sollen die Straßen gereinigt werden. Eine weitere italienische Stadt würde gerne nachziehen.
Die Unterschrift eines weltberühmten Schriftstellers, die den Touristen im armenischen Kloster auf der Insel San Lazzaro gezeigt wird, stammt vielleicht von einem nicht ganz so berühmten Kollegen.
Das Pariser Grand Palais führt ins achtzehnte Jahrhundert der Serenissima: Die Kunst blühte, Politik und Militär waren im Verfall. Dann kam Napoleon.
Orkanwinde peitschen die italienische Riviera, Bäche werden zu reißenden Flüssen, Bäume erschlagen Menschen. Schwere Unwetter wüten in weiten Teilen Italiens.
Wassermassen strömen durch die bei Touristen beliebte Stadt Venedig. In anderen Orten sind einige Menschen vor allem durch umstürzende Bäume ums Leben gekommen.
Der französische Traumwandler David B. setzt nach acht Jahren seine Reisetagebuch „Journal d’Italie“ fort: mit Geschichten aus China und Japan.
Keith Jarrett erhält als erster Jazzmusiker den Goldenen Löwen von Venedig. Die Auftritte des erkrankten Pianisten sind abgesagt. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass er wie ein Phönix aus der Asche zurückkehrt.
Dunkler Vormoderner: Eine Ausstellung in der Accademia Venedig zeigt Tintorettos Frühwerk, die andere im Dogenpalast den Rest. Vor allem ein Bild wurde erfolgreich restauriert.
Wo endet die Inspiration? Und wo beginnt das Plagiat? Der nigerianische Künstler Victor Ehikhamenor hat die Debatte belebt - und dafür sogar Damien Hirst angegriffen.
In Amerika wird wieder der Emmy vergeben, der „Fernseh-Oscar“. Bei den Nominierungen liegt der Videodienst Netflix vorn. Wirtschaftlich erfolgreich ist er. Aber hat er auch das beste Programm?
Das Massaker von Peterloo ist ein wichtiges Datum in der englischen Geschichte. Kurz vor dem 200. Jahrestag hat Mike Leigh in Venedig einen Film über das Ereignis vorgestellt – und eine Debatte ausgelöst.
Völlig zu Recht hat Alfonso Cuarón mit „Roma“ den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig gewonnen. Es war ein ausgezeichneter Jahrgang.
Es ist der erste Goldene Löwe für eine Netflix-Produktion: Das in Schwarz-Weiß gedrehte Drama „Roma“ des Oscar-Preisträgers Alfonso Cuarón gewinnt die höchste Auszeichnung beim Festival Venedig. Florian Henckel von Donnersmarck geht dagegen leer aus.
Tilda Swinton, Olivia Colman, Rachel Weisz: Das Filmfestival Venedig steht im Zeichen großer Schauspielerinnen. Und zeigt, was Cannes verpasst hat.
Ein Liebeswestern für die Ewigkeit: „Nuestro Tiempo“ von Carlos Reygadas überstrahlt im Wettbewerb von Venedig hellstens den Beitrag der Coen-Brüder – und selbst den schönen „The Sisters Brothers“ von Jacques Audiard.
Mit seinem neuen Film geht Florian Henckel von Donnersmarck für Deutschland ins Oscar-Rennen. Auf dem Festival von Venedig läuft „Werk ohne Autor“ erstmals. Die Amerikaner werden den Film lieben, doch er hat einen Haken.
Zum Ende der Feriensaison stellt Frank Plasberg die Frage, ob der Massentourismus noch zeitgemäß ist. An den Preisen kann das nicht liegen – vielleicht aber an den Folgen.
Luca Guadagnino hat Dario Argentos „Suspiria“ neu verfilmt: das Schreckensmärchen von der jungen Tänzerin, die nach Deutschland kommt und unter die Kontrolle böser Hexen gerät.
Für einen Horrorfilm musste sich Dakota Johnson mit düsteren Themen auseinandersetzen. Die Schauspielerin konnte das nur schwer verwinden – und hat sich deshalb Hilfe gesucht.
Von 21 Filmen ist in Venedig nur einer von einer Frau gedreht worden. Für die Eröffnungsgala versuchte man dagegen, so viele Frauen wie möglich zu gewinnen – ohne sie wäre das Konzept des Gala-Teppichs ja hinfällig.
Damien Chazelles Astronautendrama „First Man“ eröffnet die Filmfestspiele von Venedig als Männlichkeitsmeditation. Die Ära weltweiter Sozialbeben der sechziger Jahre bleibt außen vor.