Die erlesene Stadt
Es heißt, über Venedig sei bereits alles geschrieben worden, einschließlich dieses Satzes. Was macht man da als Autor? Man packt einen Stapel Bücher ins Gepäck und liest vor Ort.
Es heißt, über Venedig sei bereits alles geschrieben worden, einschließlich dieses Satzes. Was macht man da als Autor? Man packt einen Stapel Bücher ins Gepäck und liest vor Ort.
Karole Vail, Direktorin der Guggenheim Collection in Venedig, spricht im Interview über ihre Großmutter Peggy Guggenheim, Museen in Zeiten der Pandemie und den Touristenandrang in der Lagunenstadt.
Turin oder Venedig? Hauptsache Amerika! Antú Romero Nunes inszeniert Carlo Goldonis Komödie „Der Diener zweier Herren“ am Berliner Ensemble als Western mit Cowboys, einem einsamen Lakaien und einem rein weiblichen Ensemble.
Für „The Piano" wurde ihr als erster Frau in Cannes eine Goldene Palme verliehen, für „The Power of the Dog“ unlängst in Venedig ein Silberner Löwe. Ein Gespräch mit der Regisseurin Jane Campion.
Die Leuchtenmarke Foscarini aus Venedig suchte eine Alternative zum Schirm aus Glas. Daraufhin erfand der Designer Marc Sadler vor 20 Jahren eine Struktur, die atmosphärisches Licht verbreitet und sich dazu noch selbst trägt.
Der Bildhauer Jimmie Durham entlockte Gestein seine Geschichte und der Geschichte ihre Stereotypen. Nun ist der amerikanisch-irische Cherokee mit einundachtzig Jahren gestorben.
Hat der jüdische Ingenieur Paul Jaray die Form des Volkswagens erfunden – und wurde er deshalb vom Dritten Reich aus der Geschichte gestrichen? Eine Ausstellung in Venedig weiß die Antwort.
Die Schriftstellerin Ulrike Edschmid näht Quilts. Wie beim Schreiben fügt sie auch beim Schneidern viele Einzelteile zusammen. So entstehen riesige Decken, phantastisch und rätselhaft.
Da geht was: Die Fußgänger-Stadt Venedig zeigt die ambulatorischen Exerzitien von Bruce Nauman. Als Besucher der Ausstellung geht man gar bis zur Hinterfragung des routinierten Bewegungsablaufs.
Venedig versinkt im Hochwasser. Dabei liegen seit vielen Jahren Pläne für die Rettung auf dem Tisch. Wer hat Schuld am Untergang der Lagunenstadt? Eine Entgegnung auf Orhan Pamuk.
Wir sind alle Venezianer: Der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk appelliert an den italienischen Ministerpräsidenten, durch mehr Klimaschutz nicht nur Venedig zu retten.
450 Jahre her, doch geradezu unheimlich aktuell: Cy Twomblys zwölfteiliger Lepanto-Zyklus in der Münchner Sammlung Brandhorst zählt zu den wichtigsten Werken des Künstlers wie auch der Moderne.
Die Stiftung Palazzetto Bru Zane präsentiert französische Musik während des Grand Empire zwischen Umbruch und Aufbruch, unter anderem mit Konzerten in Venedig mit dem Quatuor Cambini-Paris.
Die Prämierung des Abtreibungsdramas „L’évènement“ als besten Film des Festivals in Venedig ist eine gute Tat. Aber ist der Film ein Kunstwerk?
Die Autorin Annie Ernaux schrieb vor Jahren einen autobiographischen Text über eine illegale Abtreibung, der jetzt auf Deutsch erscheint. Ein Gespräch über „Das Ereignis“, dessen Verfilmung in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen hat.
In dem preisgekrönten Film erzählt die französische Regisseurin Audrey Diwan von einer jungen Frau, die um eine Abtreibung kämpft. Auch sonst triumphieren bei dieser Preisverleihung viele Frauen.
Das Filmfestival in Venedig ist in diesem Jahr eine logistische Herausforderung. Vor dem großen Finale übersendet uns unser Filmkritiker einige subjektive Wertungen und Einschätzungen.
Das Festival am Lido gibt sich in diesem Jahr betont italienisch. Aber Hollywood ist noch nicht am Ende. Denn Jamie Lee Curtis bekommt in Venedig einen Preis für ihr Lebenswerk.
Man kann seine Pointen klug dosieren, man kann sie aber auch sinnlos verschwenden. Das beweisen Filme von Maggie Gyllenhaal, Paolo Sorrentino und anderen auf dem Festival am Lido.
Er zählt zweifelsohne zu den fleißigsten Künstlern: Oscar Isaac hat in Venedig gleich drei Premieren nacheinander und spricht mit Jessica Chastain über den Dreh gemeinsamer Sex-Szenen in der HBO-Miniserie „Szenen einer Ehe“.
Das Filmfestival von Venedig hat seinen ersten Höhepunkt: Denis Villeneuves liebevolle Verfilmung von Frank Herberts Science-fiction-Klassiker „Dune“. Sogar ihre einzige Schwäche teilt der Film mit seiner Vorlage.
Roberto Benigni hat beim Filmfest von Venedig den Ehrenlöwen für sein Lebenswerk erhalten. In einer „Masterclass“ schwärmte der Schauspieler besonders für ein Vorbild.
Penélope Cruz strahlt, Pedro Almodóvar darf eröffnen, und Jane Campion trägt Palmen: Die 78. Filmfestspiele von Venedig haben begonnen. In diesem Jahr ist einiges anders.
Das Filmfestival von Venedig hat begonnen. Auf dem roten Teppich gab es bekannte Gesichter – und deutlichen Abstand zu den Fans.
Am Mittwoch Abend begannen trotz strenger Corona-Auflagen die 78. Filmfestspiele von Venedig. Den Auftakt bildete der Film „Madres Paralelas“ des spanischen Regisseurs Pedro Almodovár. Impressionen vom roten Teppich.
In Venedig beginnt am Mittwoch das traditionelle Filmfestival. Nachdem die Mostra im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen stattgefunden hatte, werden diesmal eine ganze Reihe von Stars auf dem roten Teppich erwartet.
In Berlin will die WHO mit einem Pandemiefrühwarnzentrum neue Krisen vermeiden. Und Bayern wirft seine Corona-Regeln über den Haufen. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z. Frühdenker.
In der Regel treten die Hochwasser in Venedig immer in den Herbst- und Wintermonaten auf. Doch in der Lagunenstadt mussten sich Anwohner und Touristen schon am Wochenende mit knöchelhohem Wasser zufriedengeben.
Melancholie statt Mordlust: Bei der Fahrt mit dem Venice Simplon-Orient-Express von Florenz nach Paris reist man zurück in die Belle Époque der europäischen Eisenbahnkultur – und will von der Moderne ganz schnell nichts mehr wissen.
Diese Hymne, inspiriert vom alljährlichen Song Contest, ist eher ein Abgesang auf Europa. Mit einer Hommage an den Schlager im Stil einer Mini-Oper versuchte Roxy Music, sich von Brian Eno abzunabeln.
Wo das Neue der Feind des Guten ist: Petra Reski porträtiert ihre Wahlheimat Venedig, indem sie persönliche Erlebnisse mit historischen Erörterungen verbindet. Auch das größte Problem hat sie im Blick – den Massentourismus.
Yves Klein entfacht ein Bietergefecht, und eine Waschgarnitur für eine königliche Mätresse findet neue Liebhaber: Die Ergebnisse der Sommerauktionen bei Lempertz in Köln.
Verlorene Illusionen: Das überall gefeierte Einfahrverbot für die Kreuzfahrtschiffe in die Lagune der Serenissima ist in Wahrheit eine Bankrotterklärung.