Eine Spagat-Person mit zahlreichen Talenten und Interessen
Wer übt, fällt den Kollegen in den Rücken: Melina Hepp ist „Melli“ im Frankfurter Theater Landungsbrücken.
Wer übt, fällt den Kollegen in den Rücken: Melina Hepp ist „Melli“ im Frankfurter Theater Landungsbrücken.
Zum Oetker-Konzern gehören nicht nur das Backpulver, sondern auch Schiffe, eine Bank und Luxushotels. In einem davon feiert August Oetker heute seinen 70. Geburtstag. Ein Familienstreit macht ihm schwer zu schaffen.
Ausmisten im Kopf und im Keller, durchlüften und gut drüberwischen: Wenn aus Vorsätzen Taten werden, ist Frühjahrsputz. Unsere Autoren über ihre Versuche, die Verhältnisse im Haus und auf dem Hof zu ordnen.
Der behinderte Laienschauspieler Tolga Tekin ist am glücklichsten im Theater, vor allem auf der Bühne. Der Weg dorthin war lang.
Tobias Kratzer ist ein Enfant terrible unter den jungen Musiktheater-Regisseuren. Jetzt hat er sich in Luzern an Georges Bizets Oper „Carmen“ versucht. Und plötzlich wird Carmen schwach.
Célestine Hennermann feiert Erfolge in einem ungewöhnlichen Genre: Die Frankfurterin macht Tanzstücke für Kleinkinder. Ihr jüngstes ist jetzt im Cantate-Saal zu sehen.
Nachdem Intendant Matthias Hartmann entlassen wurde, stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit dem Wiener Burgtheater? Es wäre klug, vor den Personalien die zukünftige Ausrichtung des Theaters zu diskutieren.
Reiner Tisch in unreinen Wiener Verhältnissen: Matthias Hartmann stürzt in tiefem Bogen aus egomanen Höhen. Am Ende war ihm alles wurscht geworden - mit Ausnahme von sich selbst.
Uli H. ist nicht der Erste. Von „Champagner-Willi“ bis zum J.R. von Wanne-Eickel: Es sind nicht die blassesten Präsidenten, die dem Fußball ein solch schönes Panoptikum an krimineller Energie beschert haben.
Der Mann, der Opern entflammte: Als Intendant führte Gerard Mortier Europas Opernhäuser und Festivals zur Blüte und prägte eine ganz eigenen, neuen Stil. Jetzt starb er im Alter von siebzig Jahren.
Eine Gymnasiastin aus Konstanz reist mit 15 Jahren nach Syrien. In einem Lager lernt sie schießen, bekennt sich zu Al Quaida und der Terrormiliz ISIS. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag heiratet sie - einen Extremisten aus Köln.
Wenn Otto van de Loo eins nicht leiden kann, ist das „Smart Art“, sprich: zahnlose, marktkonforme Renommierkunst. Kunst ist eine ernste Sache, auch wenn sie so ...
Baden und die benachbarten Gebiete der Metropolregion Rhein-Neckar bieten nicht nur starke Karriereperspektiven in Wirtschaft, Forschung und Lehre – auch nach Feierabend hat die Region viel zu bieten, wie mehr als 80 Theater und Kleinkunstbühnen, mehr als 200 Museen und Galerien sowie zahlreiche Festivals.
Alles über ihr großartiges neues Stück "Wisdom of No Escape (Keine Angst, es gibt Untertitel)". Das stimmte, und was es noch zu sehen gab.
Im Gruselkabinett: Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff ist beim Wort zu nehmen - sie wertet menschliches Leben ab.
Der britische Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh spricht im F.A.S.-Interview über den Preis früher Erfolge, den Stolz seiner Mutter und die Einsamkeit von Prinz Charles.
Bis heute wird Bertolt Brecht von Kritikern als Staatsdichter der DDR hingestellt. Werner Hecht widerspricht und zeigt Brecht als Mann, der sich lieber nicht zwischen Ost und West entscheiden wollte.
Wie gehen die Theater mit Unangepassten um, angeblich ihren Lieblingsfiguren? Sie vernichten sie - brutaler, als es jede Gesellschaft vermöchte. Beispielhaft zu erleben in zwei Münchner Premieren.
Was ist Pop-Musik? Diedrich Diederichsen hat zu dieser Frage ein hochtheoretisches Buch geschrieben, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist. Doch hat der Autor damit auch den richtigen Sound getroffen?
Im Berliner Ensemble verhindern Schreihälse eine Diskussion mit Thilo Sarrazin. Die Polizei wurde trotzdem nicht gerufen. Der Berliner SPD-Vorsitzende fand das gut. Nach dem Sieg über die Meinungsfreiheit wurde dann Party gefeiert.
Chris Cowley und Naomi Slights spielen die Hauptrollen in „Saturday Night Fever“ am English Theatre. Das Stück ist bis Ende April verlängert worden.
Jahrelang wurde Halle für ein Industrie-Moloch gehalten und vor allem mit Plattenbausiedlungen assoziiert. Doch ein schöner Campus mitten in der historischen Altstadt, kulturelle Vielfalt und eine gute Kneipenlandschaft machen Halle für Studenten durchaus attraktiv.
Sollten Angehörige des Bundesfreiwilligendienstes Ermäßigungen für Busse, Museen, Theater und Schwimmbäder bekommen? Die Linken im Frankfurter Römer fordern das - und der Magistrat prüft nun.
Der große irische Dramatiker Samuel Beckett schreibt an einen Kölner Dramaturgen. Und wehrt sich gegen die Verhunzung seines Stücks. Ein alter Brief von 1973 - mit viel aktuellem Witz.
Wie kann man im Fall Gurlitt zwischen Opfern und Tätern versöhnen? Bei einer Münchner Tagung zu Raubkunst und Restitution machte der Historiker Michael Wolffsohn dazu einen bemerkenswerten, aber unpraktikablen Vorschlag.
„Ich versuche, alles mit Humor zu sehen“: Judi Dench, die Grande Dame des Kinos, im Gespräch über schlanke Blondinen und sehr junge Männer, ihre Wettleidenschaft und ihren Tod bei James Bond.
Wie im Handstreich hat Julija Timoschenko nach ihrer Freilassung wieder die öffentliche Wahrnehmung der ukrainischen Opposition übernommen. Ihr Verhältnis zu Vitali Klitschko gilt als unterkühlt. Trotzdem dürfte sie bei den Präsidentenwahlen auch durch ihn Konkurrenz bekommen.
Die unverheiratete Klara ist schwanger und stürzt sich in den Brunnen: In Hebbels „Maria Magdalena“ ist das ein kleinbürgerliches Trauerspiel. In Michael Thalheimers Wiener Inszenierung ist es eine große Schlacht gegen den Tod.
Eva Wagner-Pasquier zieht sich aus der Leitung der Bayreuther Festspiele zurück, die sie seit 2008 mit ihrer Halbschwester Katharina leitet. In Zukunft wolle sie als Beraterin für die Gesellschafter arbeiten. Ein freiwilliger Abgang?
Durch Renaissance-Kostüme soll der Karneval in Venedig vor touristischer Verflachung bewahrt werden. Die Gewänder sind aufwendig gefertigt - als Vorlage dienen Gemälde und ein Modebuch von 1807.
Mitte der siebziger Jahre in einer ostdeutschen Industriestadt. In den Nischen war Platz für Ungewohntes, das uns von den Lehrern als Selbstverständlichkeit beigebracht wurde. Mädchenfußball und sexuelle Vielfalt zum Beispiel.
Wie schmeckt die Ente eigentlich beim echten Chinesen? Auf einer Reise zu den beliebtesten Restaurants in Peking erlebt der Feinschmecker viele Überraschungen.
Wo einst Marika Rökk und Elvis Presley gefeiert wurden, herrscht gähnende Leere. Wie geht es weiter mit dem neobarocken Bau in Wiesbaden?
Haushaltslöcher, „kreative“ Buchhaltung, unsichere Beschäftigungsverhältnisse: Beim Wiener Burgtheaters geht’s drunter und drüber. Nun proben die Schauspieler den Aufstand gegen Direktor Matthias Hartmann.
Eigentlich erfordert die Festival-Diplomatie, dass Dieter Kosslick nicht nur mit Bill Murray über den roten Teppich spaziert, sondern auch mit Ramasan Minkailov: Bei der Gala des Wettbewerbsbeitrags „Macondo“ jedoch glänzte der Berlinale-Chef durch Abwesenheit.
Zwölf Jahre zeichnete Manfred Beilharz als Theaterdirektor in Wiesbaden. Jedes Frühjahr gibt es die Maifestspiele. Nun organisiert Beilharz dieses Kulturereignis zum letzten Mal. Und bietet große Namen auf.