Nach dem Schwarzen Schabbat
Mein Land steht unter Schock. Und ich bin zornig auf unsere Regierung. Aber es gibt eine Rangordnung des Bösen, und keine israelische Tat hält dem Vergleich mit den Massakern der Hamas stand.
Mein Land steht unter Schock. Und ich bin zornig auf unsere Regierung. Aber es gibt eine Rangordnung des Bösen, und keine israelische Tat hält dem Vergleich mit den Massakern der Hamas stand.
Es ist Krieg, und alle schauen hin: Das Hessische Staatsballett triumphiert mit „Last Work“ in einer Zeit der Krise und wehrt sich gegen Kritik.
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel wird die Deutsch-Israelin Shani Louk vermisst. Ihre Familie vermutet, dass sie entführt wurde – und noch lebt. Vom Auswärtigen Amt fühlt sie sich im Stich gelassen.
Der Hype um Taylor Swift ist riesig. Ihre „Eras“-Tour geht noch bis Ende 2024, doch schon jetzt erscheint ein Konzertfilm. Seine Entstehung ist ein Musterbeispiel für Swifts Vermarktungskunst.
Die amerikanische Fotografin Mary Ellen Mark hat die Armut in ihrem Land und den Alltag von Prostituierten in Bombay in Bilderserien festgehalten. Eine Ausstellung in Berlin zeigt ihr Lebenswerk.
Literarisch verwurzelt in Indien trotz politischer Verfemung: Am 22. Oktober erhält Salman Rushdie in Frankfurt den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Eine Analyse seines Schreibens über und Leidens an Indien.
Nancy Faeser ist nicht allein schuld am Abschneiden der SPD, aber sie hat Fehler gemacht. Die CDU hat jetzt alle Trümpfe in der Hand. Und auch ihren derzeitigen Partner, die Grünen.
260 junge Menschen, die in Israel ein Musikfestival besuchten, sind am Samstag von Kämpfern der Hamas getötet worden. Die Terroristen nahmen zahlreiche Geiseln. Überlebende harrten über Stunden in einem Wald aus.
Ohne kritische Distanz: Die SWR-Doku „Lubi – Ein Polizist stürzt ab“ gerät zum Festspiel für den reuigen Protagonisten.
Hier lesen Sie vier Kurzkritiken von der Musikseite der F.A.Z.
Alles in Personalunion: Intendant Uwe Eric Laufenberg inszeniert Shakespeares „Sturm“ und sich gleich selbst in der Hauptrolle und läutet seinen Abschied vom Staatstheater Wiesbaden ein.
Der Torhüter des VfL Bochum hält zwei Elfmeter gegen Leipzig. Nicht nur den Gegnern raubt er die Nerven, mitunter auch der eigenen Truppe. Kann er sogar der Nationalmannschaft helfen?
Auf ihren Reisen machen Judith und Robin Lachhein nicht die typischen Urlaubsschnappschüsse. Stattdessen stellen sie Szenen aus Filmen und Serien nach, zum Beispiel aus „Game of Thrones“, „Forrest Gump“ oder „La La Land“.
Staunenswert kurzweilig: „Fringe“, also ganz offen, ist der erste Abend des Tanzfestivals Solocoreografico am Frankfurter Gallus Theater.
Frankfurts Pleite gegen Saloniki ist besiegelt, da bricht auf dem Rasen ein Tumult aus. Torwart Kevin Trapp will schlichten, doch der Schiedsrichter macht ihn als Bösewicht aus – und zückt Rot. Trapp ist außer sich.
Es ist nicht sein letztes Stück – aber ein kurioses. Mit einem Laufband als Zentrum studiert das Hessische Staatsballett Ohad Naharins „Last Work“ ein.
Schöner belohnen: Das Münchner Haus der Kunst bittet zum Eintauchen in Künstlerinnen-Environments von der Nachkriegszeit bis in die Siebzigerjahre.
Von allem dann doch entschieden zu viel: Das Badische Staatstheater Karlsruhe zeigt „Romeo und Julia“. Hernach lässt sich nicht sagen, wo einem der Kopf steht.
Die „Arbeitsgruppe Wildhof“ aus Offenbach kämpft schon seit 1972 gegen Drogenabhängigkeit und andere Süchte. Doch die Gefahr lauert längst mitten in der Gesellschaft.
Thriller, True-Crime-Serien und Reportagen: Im Oktober gehen in den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE ganz unterschiedliche Inhalte online. Eine Auswahl der Streaming-Angebote.
Bis zur 92. Minute sieht in Griechenland alles nach einem Remis aus zwischen PAOK und dem Frankfurter Bundesligaklub. Dann aber landet der Ball ein weiteres Mal im Eintracht-Tor.
Nach jahrzehntelanger Debatte soll nun das völlig marode Gebäude der Hochschule für Musik und Theater saniert werden. Kostenpunkt: 400 Millionen Euro.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
In der ARD-Serie „Nackt über Berlin“ üben zwei Außenseiter Revanche. Dass daraus ein Geniestreich wird, ist dem Autor und Regisseur Axel Ranisch zu verdanken.
Die Perfektion von Helene Fischer ist legendär. Beim ersten ihrer fünf Konzerte in der Frankfurter Festhalle zeigt sich die Sängerin jedoch nahbar – und nicht frei von Fehlern.
Der Staat formt die ethnische Identität: Putins neue Nationalitätenpolitik definiert auch nichtrussische Staatsbürger um zu Russen. So werden die historischen Wurzeln aller zerstört. Ein Gastbeitrag.
Wider die säkulare Genügsamkeit: Die grandiose Schauspielerin Lina Beckmann triumphiert beim zweiten Teil von Karin Beiers Hamburger Antike-Marathon und erweist sich als Richterin über das Gegenwartstheater.
Orgelbauer Jörg Stegmüller entlockt den Königinnen der Instrumente alte und neue Klänge. Seine Orgeln tanzen nach der Pfeife Gottes und ihres Erbauers.
Der argentinische Musiker Sergio Andrés Torales bringt Berlins Straßen zum Tanzen. Mit Gesang, Gitarre und seinem Keyboard lässt er Passanten aus der Reihe tanzen.
Das Propaganda-Video für die russische Armee zeigt traditionelle Tänze als „Flashmob der Völker Russlands“.
Die Sängerin Doja Cat unterläuft alle Erwartungen, die an weibliche Popstars gestellt werden. Das macht sie so erfolgreich.
Eine mit Social Media bekannt gewordene DJ verjagt einen anerkannten Kollegen von der Bühne. Und die Technoszene steht Kopf.
Da, wo Spielen der Beruf ist, wirkt ein Probealarm ganz anders als in einem Bürogebäude. Wie jetzt am Staatstheater Darmstadt.
Das Frankfurter Einkaufszentrum Skyline Plaza, das im zehnten Jahr seines Bestehens einen Mieterschwund erlebt, muss sich neu aufstellen. Konkrete Pläne wurden bei der Jubiläumsfeier nicht verkündet.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
„Kinesphere“ ist eine Ballettproduktion des Staatstheater Augsburg.