Tanzen kann man nie genug
Tanzen bis zum Rauschzustand: Die neuen Tanzensembles der Region schaffen so viele Angebote wie nie. Erste Gelegenheit: Ein Festival in Mainz.
Tanzen bis zum Rauschzustand: Die neuen Tanzensembles der Region schaffen so viele Angebote wie nie. Erste Gelegenheit: Ein Festival in Mainz.
Ludwigshafen ist keine Stadt, die Studenten auf den ersten Blick mit einem guten Image überzeugen kann. Die Fachhochschule steht oft im Schatten der größeren Mannheimer Universität, obwohl sie mit einem vielfältigen Angebot durchaus punkten kann. Auch sonst entfaltet die Stadt erst nach und nach ihren Charme.
Von Küchen-Castings scheinen die Sender nicht genug zu kriegen. Vox serviert den nächsten Gang: In „Game of Chefs“ hungern Kandidaten nach Lob vom Vorgesetzten. Ist das eine ausgekochte Strategie?
Für Revierschreck Dynamo Dresden endet nach Siegen über Schalke und Bochum das Abenteuer DFB-Pokal. Borussia Dortmund gewinnt dank Ciro Immobile, der beide Tore erzielt.
An der Deutschen Oper am Rhein hat Jörn Arnecke eine fulminante Oper für die ganze Familie komponiert: „Ronja Räubertochter“ mixt Stile zur Begeisterung des Publikums.
Der Film „Die Seelen im Feuer“ sollte eigentlich von dem düsteren Thema Hexenverfolgung handeln. Aber beim ZDF geht auch so etwas nicht ohne Lovestory.
In „Bande de filles“ scheint Mariem die absolute Verliererin zu sein – eine, die durch das soziale Raster fällt, in den Banlieues von Paris. Doch sie begibt sich auf die Suche nach einem freien Leben.
„Mit der Linie ziehen“: Paco Knöller stellt in der Berliner Galerie Thomas Schulte Zeichnungen der letzten 25 Jahre aus. Eine Bilanz ist die Schau trotzdem nicht - eher ein Zwischenbericht.
Die Partei von Alex Tsipras wurde gewählt, weil sie eine Auflösung bestehender Verträge beabsichtigte. Aber die Versprechen der griechischen Regierung und ihre Reformzusagen sind unvereinbar.
Die Schaubilder! Die Gerüche! Wer als Erwachsener erstmals wieder eine weiterführende Schule betritt, fühlt sich in seine Jugend zurück katapultiert – Fluchtreflexe inbegriffen. Eine Reise auf der Straße der Erinnerung.
Die Neujahrsgala-Schau des chinesischen Fernsehens ist harte Arbeit für die Zensoren: 700 Millionen Menschen schauen zu, die Witze müssen auf Parteilinie liegen. Dass viele Späße auf Kosten von Frauen gehen, stört die Zensur nicht. Aber die Frauen.
Wir können nicht mehr weitermachen wie zu Zeiten von André Malraux. Wo die französische Kulturministerin Fleur Pellerin Notwendigkeiten einer neugestalteten Kulturpolitik sieht.
Wo heute das Rotlicht regiert und Einkaufszentren die prachtvollen Säle von einst nicht einmal erahnen lassen, verbirgt sich die reiche Frankfurter Kinogeschichte.
Jede Zeit sucht sich die Krankheit, die zu ihr passt: Nach dem Ausgebrannten betritt nun der Narzisst die Bühne. Seine Hemmungslosigkeit ist nicht sein einziges Problem.
„Wenn wir Griechenland ausblenden, graben wir unserer Identität das Wasser ab“, sagt der Frankfurter Musiker Shantel. Für sein neues Album, das im Mai erscheinen soll, ist er in die Heimat seines Großvaters gereist. Ein Gespräch.
Drei Drag Queens gaben ihr den Rat, das Theater hinter sich zu lassen. So wurde aus der Kindfrau Héloïse Letissier die Sängerin Christine. Frankreich hat sie schon erobert, jetzt ist Deutschland dran.
Eine sehr rosa Website, aufgeblasenes Medienvokabular und die grundsätzliche Ansprache der Leser als Untertanen: Die Satireseite „Prinzessinnenreporter“ macht sich über die „Krautreporter“ lustig. Mit sehr viel Liebe.
Der neue Lexus NX will SUV, Coupé und dazu auch sparsam sein. Das scheitert am fehlenden Stecker. Die moderne Form trifft auf eine Technik, die im Grunde schon eine alte ist.
Die Frankfurter Eintracht wartet seit bald zehn Jahren gemeinsamer Bundesliga-Geschichte auf den ersten Auswärtssieg bei Mainz 05. Sportdirektor Hübner rechnet mit einem „heißen Tanz“.
Die Camerata Nucleare war einst das Hausorchester der Nuklearindustrie. Mit dem Niedergang der Atomkraft ging nun auch die Laufzeit des Ensembles zu Ende.
Dieser Vorentscheid zum Vorentscheid hatte etwas von einem Schulkonzert. Am Ende gewann die professionellste Sängerin. Ann Sophie darf hoffen, Deutschland beim „Eurovision Song Contest“ in Wien vertreten zu dürfen.
Jugendliche filmem ihr Leben auf der Videoplattform YouNow in Echtzeit. Jugendschützer warnen nun vor Belästigungen. Doch unterschätzen sie die Medienkompetenz der jungen Nutzer.
Nichts tut so gut wie das Gefühl, gegen Rechts zu kämpfen. Denn dann steht man garantiert auf der richtigen Seite. Doch hinter der eifrigen Lust, überall die braune Gefahr aufzuspüren, verbergen sich gefährliche Selbsttäuschungen.
Die Sowjetunion hatte jahrzehntelang das beste Eishockey-Team der Welt. Der Film „Red Army“ zeigt, wie der KGB die Fäden zog und ist eine späte Abrechnung mit dem System.
An der Börse in Mailand wird ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum vor allem als politisches Risiko gesehen. Italien sieht sich selbst stabiler aufgestellt, und auch die Rettungssysteme gelten nun als tragfähig.
Ihr allein hat Parteichef Christian Lindner den ersten fröhlichen Auftritt nach einem Wahlabend zu verdanken. Die auf Spitzenkandidatin Katja Suding zugeschnittene Wahlkampagne hat sich für Hamburgs Liberale ausgezahlt. Die FDP feiert ihre Wiederauferstehung.
Der Karneval in der Region blieb am Sonntag von Terrorwarnungen verschont. Bei schönem Wetter und guter Stimmung feierten Hunderttausende. Nur ein Motivwagen in Wiesbaden erregt Aufmerksamkeit.
Sie lässt die Kontinente zusammenrücken: Die Londoner Designerin Mary Katrantzou erobert mit ihrer Mode gerade die Welt. Eine Begegnung in Paris.
Es hilft armen Kindern wenig, den Kindergarten nur billiger zu machen. Er muss besser werden.
Im Mittelalter war sie die längste Handelsstraße Europas. Heute ist sie manchmal nicht mehr als ein Feldweg – und atmet trotzdem noch immer Geschichte: Ein kleines Stück auf der Via Regia von Görlitz nach Bautzen.
Ausgerechnet der Offenbacher Rapper Haftbefehl hat den Straßen-Hiphop salonfähig gemacht. Er wird für seine Geschichten aus der Halbwelt gefeiert. Muss das sein?
Die Straßenfastnacht beginnt heute mit dem Jugendmaskenzug. Danach begrüßt man sich in der Stadt allen Ernstes mit „schöne Feiertage“.
Be my Valentine - aber nur, wenn die sozialen Bedingungen stimmen. Wissenschaftlich lässt sich gut erklären, warum heute Akademiker unter sich bleiben.
Die Online-Plattform Youtube hat unbekannte Menschen zu Stars gemacht. Jetzt revolutioniert sie auch noch die Art und Weise, wie wir Fernsehen schauen.
Hier Armut, dort Luxus: Tansania und der Safari-Tourismus – eine Reise durch die Nationalparks Ruaha und Serengeti.
Andreas Dresen übersetzt Clemens Meyers illusionslosen Milieuroman „Als wir träumten“ in einzigartige, berückende Bilder. Und setzt damit Maßstäbe für das deutsche Kino.