Was trägt man auf dem Mond?
Aus der fürs Jahr 2024 avisierten Mondlandung der Amerikaner wird nichts. Die Raumanzüge werden nicht fertig. Sie sollten, auch modisch, überarbeitet werden.
Aus der fürs Jahr 2024 avisierten Mondlandung der Amerikaner wird nichts. Die Raumanzüge werden nicht fertig. Sie sollten, auch modisch, überarbeitet werden.
Wenn es um Superlative geht, hat die Commedia etwas geradezu Klassisches zu bieten: den Vergleich mit der griechischen Bildhauerkunst.
Das höchste Scheidungsrisiko haben Paare, wenn die Kinder aus dem Haus gehen. Dann fällt die Leere auf. Wichtig ist es deshalb, sich gemeinsam weiterzuentwickeln – nur wie?
Nasser Al-Khelaifi war im Kampf um die Super League auf der Seite der UEFA. Nun hat er mit Lionel Messi seine Trophäe. Der Coup zeigt die Lage in Europas Fußball: Qatar gewinnt.
Grillgerüche vom Bratwurststand, leidenschaftliche Menschen in oftmals etwas abgenutzten Stadien: Der DFB-Pokal hat gezeigt, welch Einzigartigkeit der Fußball ausstrahlen kann – wenn er nicht vollends vermarktet wird.
„Wir sind keine Foto-Sharing-App mehr“: Nachdem Instagram jüngst angekündigt hatte, massiv auf Videoinhalte zu setzen, bekommen Fotografen und Künstler kalte Füße.
Ein Film über Kriegsverbrechen, kaltblütige Bestien und die Solidarität verwitweter Frauen: Jasmila Žbanić klagt in ihrem neuen Film „Quo vadis, Aida?“ Srebrenica an. Ein Gastbeitrag.
Für die Band war der Altsaxofonist, Flötist und Perkussionist ihr „Zeremonienmeister“ auf der Bühne: Im Alter von siebzig Jahren ist Dennis Thomas, bei Kool & The Gang als „Dee Tee“ bekannt, gestorben.
„Kultur ist der Politik immer drei Schritte voraus“: Ein Gespräch mit der Pianistin Kiveli Dörken, Leiterin des Kammermusik-Festivals auf Lesbos, über den Sinn von Musik im politischen Krisengebiet.
Nahe der Europäischen Zentralbank wird regelmäßig getanzt – an einem Ort, der eine Gedenkstätte ist. Das sagt viel darüber aus, wie schwach ausgeprägt die Erinnerungskultur in der Frankfurter Bevölkerung ist.
Nora Kimball war begehrt bei den Größen der Ballettszene. Jetzt gibt sie ihr Wissen weiter und führt junge Leute an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in die hohe Kunst des klassischen Tanzes ein.
Berliner können an diesem Wochenende in sechs Clubs wieder tanzen – ohne Abstand und Maske. Der Kultursenator der Hauptstadt zeigt sich „happy“. Doch der PCR-Test am Eingang bringt für einige Besucher schlechte Nachrichten.
Von der Frankfurter Großmarkthalle aus wurden einst Tausende von Juden deportiert. Ein Teil der Gedenkstätte bei der EZB ist öffentlicher Raum, den Streetdancer für sich erobert haben. Das führt zu Diskussionen.
Sie mögen fortgeschrittenen Alters sein, aber hören möchten sie davon nichts. Die Mitglieder der Cheerleader-Gruppe „Japan Pom Pom“ sind zwischen 60 und 89 Jahre alt und quicklebendig. Der Fotograf Kim Kyung-Hoon hat die Tänzerinnen besucht.
Im Kinofilm „Fabian“ spielt Tom Schilling den gleichnamigen Protagonisten. Im Interview spricht der Schauspieler über Schaffenskrisen, den Umgang mit dem Lockdown und die neue Generation deutscher Filmschauspieler.
In Sachsen-Anhalt sind die Verhandlungen für den Koalitionsvertrag der neuen „Deutschland-Koalition“ auf der Zielgeraden. In Tokio sind im Schlussspurt noch Medaillen für Deutschland drin. Und der DFB-Pokal startet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Historie des Weltverbands „World Athletics“ ist geprägt von Betrug, Erpressung und Korruption. Was in der in der Frühphase begann, setzt sich bis heute fort. Dabei hätten die Spiele in Tokio ein Meilenstein werden können.
Das Theaterstück „Erstes Brot“ erregte in Moskau Proteste von Patrioten und Nationalisten. Nun wollen Kulturfunktionäre die Spielpläne aller russischen Bühnen kontrollieren.
Libanon, ein Jahr nach der Katastrophe im Hafen von Beirut. Welche Geschichte will man erzählen? Was soll man zeigen in Museen und auf Bühnen?
Sehnsucht nach dem Nass: Die Ausstellung „La Mer imaginaire“ der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles zeigt, wie sich die Kunst vom Meer inspirieren lässt. Als Besucher taucht man ein in einen der größten Lebensräume der Welt.
Nach einem Jahr der Einschränkungen sehnt sich nicht nur die Mode nach einem Ort der Befreiung: Für Chanel und Gucci sind die Nacht und der Club jetzt das Zentrum der Inspiration.
Mit ihrem Protest auf dem Podium bei Olympia sorgte US-Kugelstoßerin Raven Saunders für Aufsehen. Vom IOC droht ihr eine Strafe. Nach dem Tod ihrer Mutter ruht das Verfahren aber vorerst.
Im Olympischen Dorf, wo die Stimmung ist, sind längst nicht alle Athleten bei Olympia untergebracht. Und auch die Ersatzleute fühlen sich zuweilen „wie das fünfte Rad am Wagen“. Da gilt es, neue Talente zu entdecken.
„Uns hat diese Nähe und Zärtlichkeit, die sich beim Drehen ergab, verblüfft“: Der Regisseur Dominik Graf spricht über seine Adaption von Erich Kästners „Fabian oder der Gang vor die Hunde“.
Mit Kämpferfaust: Das Tanzdrama „Yester: Now“ von Moritz Ostrjuschnak wird im Münchner Gasteig uraufgeführt. Der Choreograph bezieht darin eine kritische Position zu vermeintlichen Wahrheiten in Massenmedien und dem Internet.
Die Pandemie nervt natürlich, gerade jetzt im warmen Wetter. Trotzdem sollten wir uns weiter zusammenreißen, denn noch ist Corona nicht überstanden.
Die Insel Lopud war einst Zufluchtsort für die Patrizier Dubrovniks. Heute haben sich die letzten Bewohner zwischen Touristen und Millionärsvillen eingerichtet.
Provokation steht im Vordergrund: Das Georg Kolbe Museum in Berlin dokumentiert das Leben und die Arbeit von elf Ausdruckstänzerinnen der Weimarer Republik.
Die Küche ist das Herzstück jeder WG, zusammengehalten von gelehrten Diskursen. Was ist die langweiligste Superkraft aller Zeiten? Wäre ein fünfbeiniges Pferd langsamer als ein vierbeiniges? Ein Mitschnitt.
Mit Richard Strauss sind die Salzburger Festspiele erst ganz bei sich selbst – besonders dann, wenn Franz Welser-Möst die Wiener Philharmoniker dirigiert. Er denkt diese Nerven-Musik ganz mit dem Herzen.
Zischende Geysire, zuckende Vulkane, leere Landstriche: Island will nach der Corona-Krise die Sehnsüchte Reisender erfüllen – mit Spitzengastronomie, verbesserter Infrastruktur und spektakulärer Bad-Architektur in wilder Natur.
Tobias Zielony fotografiert junge Menschen, die in prekären Verhältnissen leben – und macht daraus Kunst. Eine Ausstellung im Essener Museum Folkwang.