Auf ins Brachland
Die Wachstumszahlen sind beachtlich – die Risiken auch. Lohnen sich für den Mittelstand schon Investitionen in Subsahara-Afrika?
Die Wachstumszahlen sind beachtlich – die Risiken auch. Lohnen sich für den Mittelstand schon Investitionen in Subsahara-Afrika?
Erstmals seit langem sinkt die Zahl der Migranten aus Westafrika. Die Kanzlerin wirbt derweil für ein verstärktes Engagement in den Transitstaaten. Dabei sind massive Zuschüsse im Gespräch.
Bundeskanzlerin Merkel hat Mali weitere Unterstützung bei der Stabilisierung und Entwicklung des Landes zugesichert. Auch die aktuelle Flüchtlingskrise soll bei den weiteren Reisestationen thematisiert werden.
Trotz spürbarer Fortschritte nimmt die Kinderarmut vor allem südlich der Sahara zu. Das geht aus dem Jahresbericht des Kinderhilfswerks Unicef hervor. Die Organisation warnt vor dramatischen Folgen.
In der sizilianischen Hafenstadt kommen Tausende aus Seenot gerettete Flüchtlinge an. Gut vernetzte Helfer und Bürokraten sorgen dafür, dass es trotzdem kaum Konflikte gibt. Ein Ortsbesuch.
Diese Spendenaktion von Bill Gates schlägt mal wieder Wellen im Netz: Der Microsoft-Gründer gibt 100.000 Hühner an afrikanische Familien. Aber nur, wenn die Netzgemeinde sich ordentlich darüber informiert, warum er das für sinnvoll hält.
Wenn Astronauten Fotos von der Erde schießen, gelingen ihnen dabei oft ganz besondere Entdeckungen Die Formen mancher Dünenlandschaften stellen Forscher bis heute vor Rätsel.
Der Anschlag in der Hauptstadt von Burkina Faso steht für eine neue Strategie der Islamisten in der Region: Sie drängen nach Süden, und damit wird ihr Terror zu einer echten Gefahr für ganz Westafrika.
In Mali hat sich die Bedrohung von der Sahara in den dicht besiedelten Süden verlagert. Auch schwarzafrikanische Islamisten sind auf dem Vormarsch.
Im neuen Kölner „Tatort“ jagen die Ermittler Ballauf und Schenk ein Phantom, das längst für tot gehalten wurde. Es geht um viel Geld, schmutzige Geschäfte und Steuer-CDs. Passt das alles zusammen?
Die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes ins nördliche Mali kommt der Bundesregierung zupass. Man zeigt Flagge nicht zuletzt gegenüber dem Bündnispartner Frankreich.
71 Menschen starben eingepfercht im Laderaum des in Österreich entdeckten Lastwagens. Warum begeben sich Flüchtlinge in die Hände solcher Henker? Auf den Spuren der Schlepper und Schleuser.
Die Bundesregierung plant ein Zentrum in Niger, um Migranten schon dort zu verdeutlichen, wie gering ihre Aussicht auf Asyl in Europa ist. Kann das funktionieren?
Die Bundesregierung würde Mali gerne zu einem Musterbeispiel deutscher Sicherheitspolitik machen. Der Weg zur Stabilität ist aber noch weit - islamistische Terrorgruppen bedrohen den brüchigen Frieden im Land.
Schöpferisches Gestalten mit sozialer Mission: Die Ausstellung „Making Africa“ bei Vitra in Weil feiert die Designkultur der Länder südlich der Sahara.
Die Migration durch die Staaten Afrikas bis hin nach Europa ist ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Reisenden verdienen. Eine Spurensuche in Niger.
Der Weg durch die Staaten Afrikas bis hin nach Deutschland ist vor allem eines: ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Armutsflüchtlingen verdienen. Eine Spurensuche in Niger in vier Teilen.
Der siebentägige „Marathon des Sables“ gilt als einer der härtesten Läufe der Welt. Seriensieger Mohamad Ahansal kämpft ab Karsamstag zum letzten Mal um den Sieg bei der 250-Kilometer-Tortur. Doch die Kälte lockt ihn.
Mehrere Schlauchboote mit Flüchtlingen an Bord stachen am Wochenende in Nordafrika in See – trotz Kälte und hoher Wellen. Ein Boot konnte gerettet werden, die anderen kenterten wohl. Es könnte mehr als 300 Opfer geben.
Die Eco-Lodge Adrère Amellal in der ägyptischen Sahara bietet Luxus für Touristen und Jobs für Einheimische. Sie ist eine Insel, die der Islamisierung getrotzt hat. Doch seit der Revolution herrscht Flaute in der Wüste.
Eines der bekanntesten Kinderbücher der Welt ist vogelfrei: Die Rechte für Saint-Exupérys „Kleinen Prinzen“ sind ausgelaufen. Nun versuchen Übersetzer und Verlage, dem Klassiker neue Seiten abzugewinnen.
Der größte bekannte Raubsaurier war offenbar ein exzellenter Schwimmer. Spinosaurus wurde jetzt rekonstruiert, und er erweist sich als gefräßiges Multitalent: Er lief auf vier Beinen und jagte gleichermaßen im Wasser - beispielsweise nach Haien.
Ein indischer Milliardär versucht, aus dem Gefängnis heraus Milliarden umzusetzen. Als der Sultan von Brunei Interesse zeigt, bricht ein Sturm los.
Einst war Desertec eine gefeierte Idee: Solarstrom aus der Sahara für Europa. Nun laufen dem Projekt die Unterstützer weg. Jetzt auch der Baukonzern Bilfinger.
Selten legte sich über Deutschland so viel Wüstenstaub wie jetzt. Allein über dem Saarland sind 13.000 Tonnen Sand in der Luft.
Eine neue Art von Vaginalringen soll nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor HIV-Infektionen schützen. Für Frauen aus Ländern mit hohen Infektionsraten eine vielversprechender Ansatz.
Subrata Roy gehört zu Indiens schillerndsten Milliardären. Anleger hat er Milliarden gekostet - aber um die Aufklärung drückt er sich. Jetzt kriegt er Ärger mit den Gerichten.
Die spanischen Exklaven in Marokko sind für viele Menschen „Europas afrikanische Südgrenze“. Entsprechend groß ist der Ansturm darauf.
Es geht auch ohne zuwanderungsfeindliche Volksabstimmung und Röstigraben: Aversion und Missgunst sind ganz natürliche Elemente der EU, und die Schweizer würden sich hier vom Nordkap bis Teneriffa sehr wohl fühlen.
Zur Zeit der griechischen Antike brachte ein Volk in Westafrika exquisite Skulpturen hervor, hinterließ aber sonst kaum Spuren.
Er war der Großneffe von Julius Cäsar und erfand das römische Kaisertum: Eine große Ausstellung in Rom feiert das Heldentum und die Herrlichkeit des Herrschers Augustus.
Auch nach dem Ausstieg der Desertec Foundation will die Industrie weiter Solarstrom in Nordafrika produzieren. Nun sucht das Konsortium Dii nach einem Neuanfang.
Solar-Energie aus der Wüste: Das sollte Desertec bringen. Jetzt kam es zum Bruch in der Initiative. Sogar der Verlust des Namens droht.
Das asiatische Land ist abhängig von Rohstoffimporten. Japan versucht nun, es dem Konkurrenten gleichzutun und investiert in Afrika, um sich Zugang zu wichtigen Rohstoffvorkommen zu sichern.
Um das Desertec-Projekt ist es ruhig geworden. Nun erneuert die Industrie-Initiative ihr Versprechen, günstige Energie aus Nordafrika zu holen.
Auch beim diesjährigen „World Economic Forum for Africa“ in Kapstadt hieß es wieder, dass die Wirtschaft Afrikas boome. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn der Kontinent ist gerade dabei, seine erreichten Fortschritte wieder zu verspielen.