Ich lade die Leute ein zum Tagträumen
Er schuf ein nonverbales Theater, in dem die Bilder für sich selbst standen, arbeitete mit Philip Glass, Heiner Müller und Marianne Hoppe. Jetzt ist der Regisseur Robert Wilson mit 83 Jahren gestorben.
Sie stand für Claus Peymann, Robert Wilson, George Tabori, Jürgen Gosch und Heiner Müller auf der Bühne. Schlagfertigkeit mit Courage und Rückgrat zeichnen sie aus: zum Achtzigsten der Schauspielerin Carmen-Maja Antoni.
Er schuf ein nonverbales Theater, in dem die Bilder für sich selbst standen, arbeitete mit Philip Glass, Heiner Müller und Marianne Hoppe. Jetzt ist der Regisseur Robert Wilson mit 83 Jahren gestorben.
Robert Wilson zählt zu den vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Im Stil-Fragebogen erzählt er von einer seiner liebsten Inseln, seiner Abneigung gegenüber Autos und abergläubische Rituale.
Er hat das „Echo“ des Urknalls detailliert vermessen und ein Bild vom Kosmos aus der Frühphase angefertigt. Heute feiert der amerikanische Astrophysiker und Nobelpreisträger George Fitzgerald Smoot seinen achtzigsten Geburtstag.
Robert Wilson sorgt durch das Ineinander von strenger Stilisierung und farbkräftiger Musik am Schauspielhaus Düsseldorf mit Herman Melvilles „Moby Dick“ für eine finale Ekstase.
Zum 150. Geburtstag gönnt sich das Grassi-Museum für Angewandte Kunst in Leipzig eine von Robert Wilson gestaltete und höchst amüsante Ausstellung über Stühle: „A Chair and You“.
Georg Büchners Bruch- als Bravourstück: Enrico Lübbe inszeniert „Woyzeck“ am Leipziger Schauspiel - mit viel Musik und einer neuen Anordnung.
Er hatte 1964 die kosmische Hintergrundstrahlung entdeckt und damit ein neues Kapitel in der Astrophysik aufgeschlagen. In der vergangenen Woche ist der Physik-Nobelpreisträger Arno Penzias im Alter von 90 Jahren gestorben.
Das Kunstfest Weimar eröffnet mit einer Robert-Wilson-Adaption von Alfred Jarrys Farce „König Ubu“. Aber vorher spricht Ministerpräsident Ramelow auf dem Theaterplatz. Er eröffnet den Kampf gegen seinen Herausforderer Höcke.
Dem amerikanischen Physiker und Radioastronomen Arno Penzias zum neunzigsten Geburtstag
Viele Künstlerinnen haben erst spät im Leben Erfolg, wie auch die im Februar gestorbene Malerin Etel Adnan. Was wir von ihr lernen können, zeigen ihr letztes Buch und eine Münchner Ausstellung.
Robert Wilson inszeniert sein Stück „H – 100 seconds to midnight“ am Thalia Theater in Hamburg. Es ist ein Ereignis, wie noch fast jeder Abend mit diesem Künstler. Und doch fragt man sich, warum einen sein Theater anzieht und gleichzeitig kaltlässt.
Robert Wilsons Düsseldorfer Inszenierung +++ Marcel Reich-Ranicki +++ europäische Mehrsprachigkeit +++ Energiepreise +++ Benzinpreise +++ Wohltaten von Hubertus Heil
Jeder Hüftschwung, jede Geste, jeder Tanzschritt sitzt: Bei Robert Wilsons Inszenierung von „Dorian“ am Düsseldorfer Schauspielhaus gab es Szenenapplaus für Christian Friedel. Die Brillanz des Schauspielers wirft jedoch auch eine Frage auf.
Wenn der Hyperkapitalismus mit der Avantgardekunst tanzt: Erlebnisbericht von der spektakulären Umwandlung einer Theaterszene zu Kryptokunst in einem Berliner Kraftwerk. Was aus „Einstein on the Beach“ werden kann.
Erster gegen Zweiter, Manchester City gegen den FC Liverpool: Beim Spiel um die Meisterschaft schaut die Welt am Sonntag nach England. Denn die Premier League ist dem Rest der Fußballwelt enteilt.
Er ist ein großer Künstler und strahlt eine enorme Menschlichkeit aus. Einen humaneren Regisseur als Robert Wilson habe ich nie erlebt. Eine Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit zu seinem 80. Geburtstag.
Wäre es nicht Zeit für ein neues Bild von Frauen in der Lebensmitte? Was früher mit Tabus behaftet war, wird mit feministischem Blick neu betrachtet. Zwei aktuelle Bücher geben Anlass dazu.
Fast alle großen Fragen unserer Zeit scheinen so lösbar – von der Verteilung von Wasser bis hin zur Integration von Minderheiten in Schulsysteme. Aber das Marktdesign der Wirtschaftswissenschaft steckt voller Tücken. Ein Gastbeitrag.
Robert Wilson und Paul Milgrom sorgen dafür, dass komplizierte Märkte funktionieren. Ihre Formeln helfen Handynutzern, Ebay-Händlern und sogar Klimaschützern.
Die Stanford-Ökonomen Paul Milgrom und Robert Wilson erhalten den Nobelpreis für Ökonomie. Jeder, der ein Handy nutzt, profitiert von ihrer Arbeit.
Paul Milgrom und Robert Wilson sind Experten für Auktionen. Diese Wissenschaft ist praktisch, aber sie ist definitiv nichts für Schwätzer und Ideologen.
Marc Minkowski und Robert Wilson machen Händels „Messias“ auf der Salzburger Mozartwoche zum Spektakel. Eine Geschichte wird nicht erzählt, aber das kommt dem Werk entgegen.
Mowgli rennt in Düsseldorf seinen menschlichen Zieheltern davon. Aber wer soll sich diese Dschungelshow ansehen, wenn vor dem Wald nur steife Puritaner leben?
Wie ist unser Kosmos beschaffen und was ist darin unser Platz? Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an James Peebles, Michel Mayor und Didier Queloz für Beiträge zur Suche nach Exoplaneten und zum Verständnis des Universums.
Ohne die Schuhe von George Balanchine ist ihm das Leben verleidet: Mit seiner Ausstellung in Brühl präsentiert sich der Regisseur Robert Wilson als leidenschaftlicher Sammler von Kuriositäten.
Robert Wilson macht aus dem „Ödipus“ des Sophokles in der grandiosen Kulisse des antiken Teatro Grande in Pompeji eine Revue aus Licht, Musik und großen Gesten.
200.000 Menschen in Deutschland leiden unter Multipler Sklerose. Vera Lindenberg hat ihre eigene Therapie entwickelt – jenseits von Krankengymnastik und Tabletten.
Mit „Tod in Sevilla“ zeigt das ZDF einen Hochglanzkrimi mit dem spanischen Kommissar Falcón. Da gibt es viel nackte Haut zu sehen, etwas wirklich wichtiges fehlt allerdings.
Robert Wilson, der alte Magier des mechanischen Körpertheaters, eröffnet mit „Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann die Ruhrfestspiele in Recklinghausen.
Patrick Reimer ist der erfolgreichste Torjäger, Robert Wilson der „Trainer des Jahres“: Nun fehlt den Nürnberg Ice Tigers nur noch der DEL-Titel. Gegen Augsburg soll im vierten Viertelfinal-Playoff der nächste Schritt ans Ziel vorbereitet werden.
Beckett selbst meinte, man müsse das Stück „artifiziell, ballettartig machen“. Aber ein kleiner Herzschlag hier und da hätte doch geholfen: Robert Wilson inszeniert „Endspiel“ am Berliner Ensemble.
Wenn ältere Menschen ins Krankenhaus müssen, kann das böse ausgehen. Viele geraten in ein Delirium und finden sich anschließend nicht mehr zurecht. Nur an wenigen Kliniken unternimmt man etwas dagegen.
Das Anziehen des Pullovers fällt dem alten Schauspieler schwer, noch aber kann er leicht in verschiedenste Rollen schlüpfen.
Lektionen in wahrem Empfinden: Der Schauspieler Walter Schmidinger, eine der großen Figuren der deutschen Bühne, ist im Alter von achtzig Jahren gestorben.
Erst zum sechsten Mal ist Helmut Lachenmanns „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ bei der Ruhrtriennale zur Aufführung gebracht worden. Robert Wilsons Inszenierung in der Bochumer Jahrhunderthalle ist ein einziger Triumph.
Helmut Lachenmanns bisher einzige Oper gilt als die wegweisende Musiktheaterschöpfung des ausgehenden 20. Jahrhunderts.