Was soll das bedeuten?
Alfred Roller erfand für Richard Strauss das Bühnenbildtheater: Eine Frankfurter Tagung zum hundertsten Geburtstag der Oper „Die Frau ohne Schatten“.
Alfred Roller erfand für Richard Strauss das Bühnenbildtheater: Eine Frankfurter Tagung zum hundertsten Geburtstag der Oper „Die Frau ohne Schatten“.
Das Musikfest Berlin eröffnet triumphal mit den Opern „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz und der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Ein berauschendes Fest mit Stimmen wie Kirschblütenregen.
Die Komponisten-Villa in Garmisch hat sich seit siebzig Jahren kaum verändert. Anders jedoch die Bewertung von Strauss’ Werk. Grund dafür ist eine ideologischen Entkrampfung – auch zu bemerken auf dem Musikfest Berlin.
Vom Marshallplan des Geistes: Ein Besuch auf Schloss Leopoldskron, dem Ort, an dem die Salzburger Festspiele gegründet wurden.
Poesie der Zwischentöne: Felicity Lott und Asmik Grigorian zeigen in Garmisch-Partenkirchen, wie man Richard Strauss singen muss.
Mahler vom Tonband statt Strauss mit einem Klarinettenlauf: So hat „Salome“ noch nie begonnen. Krzysztof Warlikowski inszeniert die Oper nach dem Drama von Oscar Wilde bei den Münchner Opernfestspielen.
Die Gruppe „Le Lab“ polarisiert mit ihrer Sicht auf die Strauss-Oper „Salome“ das Wiesbadener Publikum. Musikalisch droht das Projekt zu scheitern.
Christian Thielemann dirigiert in Dresden die Premiere der Oper „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Der orchestrale Zauber trägt über den Feinfrost der Szene hinweg.
Der Sopranistin Edda Moser hat sich immer am Inhalt, nie am Fach ihrer Rollen orientiert. Nach der Bühne hat sie eine neue Aufgabe gefunden.
François-Xavier Roth dirigiert seine erste Strauss-Oper: In der „Salome“-Inszenierung des jungen amerikanischen Regisseurs Ted Huffman an der Oper Köln endet der Welttag des Patriarchen mit einem Massaker.
Brigitte Fassbaenders „Capriccio“ wird in Frankfurt wiederaufgenommen. Musikalisch ist die letzte Oper von Richard Strauss etwas für Kenner. Als Gastdirigent gibt Lothar Koenigs sein Debüt am Haus.
Sie war die Inkarnation der Elektra, und noch ihr Schrei blieb stets Gesang: Zum Tod der Sopranistin Inge Borkh.
Seit der Premiere von „Salome“ in Salzburg kann sich die litauische Sopranistin Asmik Grigorian vor Anfragen kaum mehr retten. Zu verdanken hat sie diese Begeisterung allein ihrer eigenen, harten Arbeit.
Romeo Castellucci inszeniert die „Salome“ als grandioses Theater der Grausamkeit. In der Hauptrolle überragt Asmik Grigorian alles.
Geräuschmusik als Verweigerung von Schönheit – so wird Helmut Lachenmanns Werk oft betrachtet. Doch sein neues Stück hat damit nur noch wenig zu tun. Ein Gespräch mit dem Komponisten vor der Uraufführung.
„Was Freude bereiten sollte, darf nicht verkrampfen“: Der Dirigent Christian Thielemann über das Glück in Dresden, seine Berliner Schnauze und die Osterfestspiele Salzburg.
Krach an der Berliner Staatsoper: Christoph von Dohnányi schmeißt das Dirigat der „Salome“ kurz vor der Premiere hin. Thomas Guggeis nutzt die Chance, die sich ihm bietet.
Lange galt „Capriccio“ von Richard Strauss als Rarität für Feinschmecker, seit Kurzem hat das Stück Konjunktur. Die Oper Frankfurt zeigt es nun als Werk des Widerstands
Zum 600. Mal hat die Wiener Staatsoper gerade eine Puccini-Inszenierung aus dem Jahr 1958 gezeigt. Steht sie für einen neuen Retro-Trend?
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden, 275 Jahre alt, zeigt mit „Hänsel und Gretel“ ebenso wie mit der „Krönung der Poppea“ Musiktheater von Spitzenrang.
Renzo Piano hat ein neues Kulturzentrum für Athen gebaut. Es beherbergt auch Griechenlands Nationaloper. Jetzt wird sie mit „Elektra“ von Richard Strauss eröffnet.
Lust- und Frustfuttern auf der musikalischen Suche nach Identität: Beim Lucerne Festival wird dem Publikum üppig aufgetischt. Das Abbado-Erbe scheint gut verwaltet.
Mit „Capriccio“ verschloss Richard Strauss 1942 die Welt der Kunst gegen den Terror des Krieges. Die Neuinszenierung von David Marton in Brüssel kontert die politische Trivialisierung der Oper.
Der nahende September ist, lyrisch gesehen, die beste Zeit zum Sterben. Und dieses Gedicht ist ein wunderschönes, gelassenes Einverstandensein mit dem Ende, das bei Hermann Hesse aber doch noch eine Weile ausblieb.
Franz Welser-Möst hat nicht nur das Klangbild des Cleveland Orchestra verändert. Er brachte es wieder auf sicheren Kurs. Die Herbsttournee mit Werken von Strauss, Mahler und Verdi führt auch in hiesige Konzertsäle.
Viellicht hat das Publikum in der Alten Oper in Frankfurt einen zukünftigen Maestro gesehen - oder zwei Maestri. Denn beim Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti gab es keinen Sieger, sondern zweimal Plätze zwei.
Vermischte Gefühle sind schön und gut, aber Soprane leben gefährlich: Sängerin Sara Jakubiak freut sich, wenn sie die Bühne der Oper Frankfurt lebend verlässt.
Der vor 150 Jahren geborene Richard Strauss war der erfolgreichste Komponist seiner Zeit. Man hat sich angewöhnt, seine himmlische Musik von seinem spießigen irdischen Lebenslauf sauber zu trennen. Warum?
Ja, sind sie denn alle verrückt geworden? Warum bieten die drei teuersten Osterfestspiele in Berlin, Baden-Baden und Salzburg mit Wagners „Tannhäuser“, Puccinis „Manon Lescaut“ und Strauss’ „Arabella“ nur abgewetztes Standardrepertoire an?
Am 3. April gibt die deutsche Sopranistin Juliane Banse in der „Arabella“ von Richard Strauss ihr Debüt an der Met. Im Interview spricht sie über ihre Traumrollen und über geheime Wünsche der Frauen.
Seit 1969 bürgte der „Rosenkavalier“ an der New Yorker Met für einen Realismus, der sich mit dem Vergehen der Zeit nicht abfinden will. Jetzt erlebte er seine letzte Aufführung.
In Antwerpen gibt der Schauspieler Christoph Waltz sein Opernregiedebüt mit Richard Strauss’ „Rosenkavalier“. Der Erfolg ist programmiert - das liegt aber weniger an der Inszenierung.
Göttlich schön und überwältigend sinnlos: Am Bayerischen Staatsschauspiel in München wurde schon mal das Richard-Strauss-Jahr eröffnet. „Die Frau ohne Schatten“ geriet zum Triumph.
Wie die Eisenbahn zur Postkutsche, so verhält sich das Ventil- zum Waldhorn: Es ist für den Benutzer bequemer und erhöht seine Beweglichkeit, doch zwischen
Die Stadt Chicago müsse ihm ein Denkmal bauen, sagte Georg Solti, denn er sei es gewesen, der dem Chicago Symphony Orchestra in den siebziger Jahren einen
LONDON, 13. NovemberRichard Strauss hat das Wunder und die Gewalt der Natur rauschhaft zum Klingen gebracht in den Trompetenfanfaren und Paukenschlägen des ...