Spitzen der Gegenwart
Von den Berliner Philharmonikern bis zu den Bamberger Symphonikern, von Anne-Sophie Mutter bis Mitsuko Uchida: Das Klassik-Programm in Frankfurts Konzerthaus ist denkbar hochkarätig.
Von den Berliner Philharmonikern bis zu den Bamberger Symphonikern, von Anne-Sophie Mutter bis Mitsuko Uchida: Das Klassik-Programm in Frankfurts Konzerthaus ist denkbar hochkarätig.
Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker eröffnen die Saison mit Mahler genau wie Christoph Eschenbach und das Konzerthausorchester. Renée Fleming lässt bei Strauss Schönheit und Trauer verschmelzen.
Eumir Deodato hatte vor 50 Jahren einen großen Hit – und außerdem hat er fast 500 Alben arrangiert. Ein Glückwunsch zum 80. des genialen brasilianischen Musikers.
In Frankfurt kennt man ihn vor allem als den ersten Direktor von Dr. Hoch's Konservatorium. Dabei war Joachim Raff seinerzeit einer der gefragtesten Komponisten Europas.
Beim Konzert in der Alten Oper Frankfurt spielt das Orchestre de Paris gemeinsam mit Pianist Igor Levit unter anderem Werke von Richard Strauss und Béla Bartók. Gastdirigent ist Manfred Honeck.
Wer am 12. Mai das Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks besucht, sollte ein bisschen mehr Zeit als sonst mitbringen.
Ein Märchen, erzählt von Sigmund Freud: Das ist "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, die im März an der Oper Frankfurt wieder aufgenommen wird.
Millionenteure Fußnoten für Spezialisten? Was die Kritische Hofmannsthal-Gesamtausgabe leistet, die zwischenzeitlich vor dem Aus stand und nun doch noch zum Abschluss kommt – nach 55 Jahren und knapp 30.000 Seiten.
Rund 1100 Werken und Werkplänen, heckte Hugo von Hofmannsthal im Laufe seines Lebens aus. Nach 55 Jahren erscheint in Frankfurt der letzte Band der ihm gewidmeten Kritischen Ausgabe sämtlicher Werke
Ulrich Rasche ist berühmt für seine monumentalen Bühnenbilder und das rhythmische Sprechen im Schauspiel. Jetzt hat er in Genf erstmals eine Oper inszeniert: „Elektra“ von Richard Strauss.
Aušrinė Stundytė glänzt in Hamburg, wie schon im Sommer in Salzburg, als "Elektra" von Richard Strauss. Doch die Inszenierung von Dmitri Tcherniakov verstört durch explizite sexuelle Gewalt.
Verschmitzt, schnell und klug: Angela Merkel interessiert sich nicht nur für klassische Musik, sie kennt sich wirklich aus. Für die Kunst war sie eine echte Schutzherrin.
Mit Richard Strauss sind die Salzburger Festspiele erst ganz bei sich selbst – besonders dann, wenn Franz Welser-Möst die Wiener Philharmoniker dirigiert. Er denkt diese Nerven-Musik ganz mit dem Herzen.
Neue Dante-Lieder von Pascal Dusapin und weltweises Kinderlallen von Olivier Messiaen treffen bei den südfranzösischen Musikfestspielen auf einen Phallusreigen im Strick-Club bei Mozarts „Le nozze di Figaro“.
Polarisierte Gesellschaften +++ Chrupalla in Moskau +++ Die Geschichte des Regenbogens +++ Oper und Literatur +++ Neue Donald Duck-Edition +++ Hans Maier +++ Sahra Wagenknecht
Richard Strauss bleibt ein Faszinosum: Das zeigen Uraufführungen in Garmisch-Partenkirchen und ein Film des DSO mit Reinhold Messner.
Dröhnendes Schweigen: Im Wiener Musikverein demonstrieren die Staatskapelle Dresden und ihr Chef Christian Thielemann, wie man ein mutmaßliches Zerwürfnis gekonnt überspielt.
Erstmals vollständig: Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss und Alfred Roller in einer exzellenten Edition.
Die Verträge des Chefdirigenten Christian Thielemann und des Intendanten Peter Theiler an der Semperoper Dresden sollen 2024 enden. Die Regierung Sachsens hat eigene Pläne. Auf die jetzige Führung wirft sie damit kein gutes Licht.
Eigentlich sollte sie Lehrerin werden. Doch Oksana Lyniv schaffte innerhalb weniger Jahre den Aufstieg zur Dirigentin. Ein Gespräch über Opernsouffleusen, Mahler als Prophezeiung und die deutsche Sprache im Selbststudium.
Besser als jeder Stream: „Intermezzo“ von Richard Strauss wird im Basler Opernhaus aufgeführt. Doch die Skepsis des Regisseurs gegenüber dem Stück ist spürbar.
Über die Wirkung ihres Singens schwärmte schon Leonard Bernstein: Zum Tod der großen Mezzosopranistin Christa Ludwig.
Wie hat es damals geklungen? Albrecht Mayer ist Oboist der Berliner Philharmoniker und spricht über Mozart, das Ideal der Barockoboe – sowie die Vorzüge des Alters.
Camilla Nylund zählt zu den großen Opernsängerinnen unserer Zeit. Sie weiß: Corona raubt ihr und ihren Kollegen nicht nur Geld zum Leben, sondern auch ein Jahr Zeit für die Stimme. Aber sie hat zugleich gelernt, was Sozialversicherung und Berufsverbände für Freiberufler bedeuten können.
Marek Janowski und sein Orchester feiern in einem Geisterkonzert 150 Jahre Dresdner Philharmonie. Orchester und Dirigent wissen zu begeistern und zeigen mit der Auswahl der Stücke großes Symbolbewusstsein.
Inzwischen weiblicher und bunter: Die Staatskapelle Berlin feiert mit Daniel Barenboim ihr 450-jähriges Bestehen. Sie wahrt ihre klangliche Identität in Zeiten der Globalisierung.
Die Premiere von Richard Strauss’ Oper „Elektra“ gelingt in Salzburg großartig. Der Dirigent Franz Welser-Möst sowie die beiden litauischen Sopranistinnen glänzen. Aber das Publikum zeigt wenig Verantwortungsgefühl.
Elektra von Richard Strauss. Regie führt Krzysztof Warlikowski, die Wiener Philharmoniker spielen unter der Musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst.
Auch zwei hessische Opernstars treten bei den Salzburger Festspielen auf: Tanja Ariane Baumgartner und Johannes Martin Kränzle über Proben unter Corona-Bedingungen und andere Erfahrungen.
Schlagzeuger müssen ständig dazulernen. Und basteln können. Und unzählige Instrumente beherrschen. Porträt eines Berufsstands.
Der mit der Operette am Pranger steht: Anmerkungen zum hundertfünfzigsten Geburtstag des Komponisten Franz Lehár, dessen Werk meist in falsche Hände geriet.
Monumentale Kleinkunst in hoch präziser Psychologie: Barrie Kosky inszeniert an der Oper Frankfurt „Salome“ von Richard Strauss.
Barrie Kosky hat die Oper „Salome“ von Richard Strauss in Szene gesetzt. Sopranistin Ambur Braid steht als Salome nicht nur stimmlich im Zentrum des Geschehens.
An der Berliner Staatsoper inszeniert André Heller den „Rosenkavalier“ von Richard Strauss mit einer gewissen Sentimentalität eigenen Kindheitserinnerungen gegenüber. Die Sängerbesetzung, allen voran mit Camilla Nylund und Günther Groissböck, ist jedoch unübertrefflich.
Die Münchner Philharmoniker stellen in der Alten Oper Frankfurt Mahler und Strauss gegenüber. Besonders reizvoll waren dabei die unerwarteten Gemeinsamkeiten.
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal gründeten vor hundert Jahren die Salzburger Festspiele. Das Jubiläumsprogramm 2020 würdigt beide ausgiebig. Dazu gibt es viel Beethoven zum Beethovenjahr und Prominenz der Gegenwart.