Einst, beim Enkel des Zaren
Russischer Adelsbesitz und Porträts deutscher Königsneffen: Bei den „Fine Art“-Auktionen bei Koller in Zürich fließen blaues Blut und Franken im Überfluss.
Russischer Adelsbesitz und Porträts deutscher Königsneffen: Bei den „Fine Art“-Auktionen bei Koller in Zürich fließen blaues Blut und Franken im Überfluss.
Corona hat Kinder wie Erwachsene vom Sport und auch von Kunst entwöhnt. Man hat sich anderes gesucht. Und Männer mit Bier haben mit der Automobilindustrie mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Rembrandt kann in einer Sonderausstellung im Frankfurter Städel bewundert werden. Die Corona-Zahlen sinken in Hessen. Und außerdem gibt es den ersten Konflikt zwischen FDP und Grünen im Frankfurter Römer. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Einfach mal vergleichen: Was konnte er, das andere nicht konnten? Das Frankfurter Städel zeigt den Aufstieg Rembrandts und fragt nach den Gründen.
Das Frankfurter Städel Museum hat seine Alten Meister neu gehängt und um einige Neuerwerbungen ergänzt. In frisch renovierten Räumen präsentieren sich die Werke in neuem Glanz.
Eine wiederentdeckte Ansicht Münchens von Bernardo Bellotto krönt bei Koller in Zürich das herbstliche Angebot von „Fine Art“.
Kühne Architektur, urbaner Wagemut, Nixentattoos und frivole Weihnachtsmänner: Rotterdam hat sein Image einer hässlichen Hafenmetropole so gründlich abgestreift, dass es inzwischen als eine der coolsten Städte der Welt gilt.
Jan Vermeers spektakulär restaurierte „Briefleserin am offenen Fenster“ steht im Mittelpunkt einer großen Dresdner Ausstellung, die den Maler aus Delft in das Panorama seiner Zeit rückt. So viele Gemälde von Vermeer waren noch nie in Deutschland zu sehen.
Schon die Eltern Thieme und Will und der geniale Opa Kukuk frönten der Pferdeleidenschaft. Nur Vater Ehning tanzt ein wenig aus der Reihe. Die Springreiter haben besondere Familiengeschichten.
Es gibt gute Resultate im ersten Halbjahr beim Münchner Auktionshaus Karl & Faber. An der Spitze stehen Arbeiten von Auguste Renoir, Max Ernst und Wilhelm Morgner.
Alle Bilder abgehängt, die Türen sind zu: Im Frankfurter Städel werden Galerien und Kabinette umgestaltet. Von Herbst an sollen die Alten Meister in neuem Licht zu sehen sein. Ein Rundgang.
Die Sklaverei ist in den Niederlanden kein Tabuthema, aber intensiv damit auseinandergesetzt wurde sich bis jetzt nicht damit. Das Rijksmuseum erzählt die Geschichte der Sklaverei in den Niederlanden nun in zehn Kapiteln.
Komplott im Kleinen Kriegsratzimmer: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat Rembrandts „Nachtwache“ um Nachbildungen vor dreihundert Jahren abgetrennter Teile ergänzt. Eigentlich zeigt das Werk eine Aufbruchssituation.
Erst malten Künstler wie Albrecht Dürer Urbanes, dann die Natur. Die Wiener Albertina zeigt ihren Besuchern die Geschichte einer Symbiose.
Er ließ sich von Alten Meistern inspirieren und interpretierte sie neu. Zwischen Bangen und Erotik: Eine Retrospektive des Fotografen Erwin Olaf in der Kunsthalle München.
Ein Blatt dieses Meisters kommt nur sehr, sehr selten zum Aufruf. Für eine sieben mal sieben Zentimeter kleine Skizze von Leonardo da Vinci werden mindestens acht Millionen Pfund erwartet.
Barocke Porträts, romantische Landschaften und Drucke von Dürer bis Toulouse-Lautrec: Die Auktion mit Kunst alter Meister und des 19. Jahrhunderts bei Karl & Faber in München.
Dürer, Tiepolo und eine Scheck-Sammlung: Vorschau auf die Auktionen bei Bassenge in Berlin.
Basel hat nicht nur das älteste Kunstmuseum der Welt, sondern auch eine überaus kunstsinnige Bürgerschaft. Das alles kann man mit einen neuen Pauschalarrangement erleben.
Willi Blöss arbeitet seit zwei Jahrzehnten an seiner Comic-Biographien-Reihe über Berühmtheiten der Kunstgeschichte. Mittlerweile sind es 37 Hefte geworden, das jüngste widmet sich Amadeo Modigliani. Und ihr Autor ist schon selbst museal geworden.
Das zweite Mandat für den Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez ist am 13. April ausgelaufen. Wird es nochmals verlängert werden? Die Bilanz der letzten Jahre spricht dagegen.
Adar Poonawalla leitet das Serum Institute of India. Mit seinen Impfstoffen kann er dazu beitragen, die Welt zu retten. In der Katastrophe Indiens aber wollen die Menschen mehr.
An den Schulen wurde seit Beginn der Pandemie vieles bewegt und erreicht. Dabei waren die Ausgangsvoraussetzungen in Deutschland alles andere als gut. Ein Gastbeitrag.
Unsere Autorin leidet unter Erkältungsviren und auch der Topfpflanze geht es nicht gut. Mehltau und Blattläuse kennt jeder, doch wie steht es um Virusinfektionen in der Pflanzenwelt? Tatsächlich können die für die Gewächse sogar von Vorteil sein.
Der Maler Franz von Defregger ist aus dem Kanon der Kunstgeschichte gefallen, weil er Hitler gefiel. Die erste große Retrospektive seit langem im Tiroler Landesmuseum Innsbruck könnte das ändern.
Digitale Vorführsäle müssen nicht Massenware anbieten: Die Initiative „Cinemalovers“ kämpft mit Streaming für Programmkinos als Institution und ästhetische Idee.
Als das Heilige Land und alles östlich davon Morgenland war: In Potsdam verführen Rembrandt und seine Malerkollegen den Betrachter mit ihrer Begeisterung für Orientalisches.
Der vor 150 Jahren geborene Maler Leo von König war einer der gefragtesten Porträtisten der Weimarer Republik. Es würde sich lohnen, den heute nahezu Vergessenen wiederzuentdecken.
Sex, Tod und Religion: Von Andy Warhol meint man alles zu kennen – ein Trugschluss, wie nun das Museum Ludwig Köln mit hundert teils seit siebzig Jahren nicht mehr gesehenen Werken zeigt.
Heute liegt Saarbrücken an der Peripherie, es beherbergt aber mit einem „gemalten Bismarckturm“ einen Kunstschatz des Malers Anton von Werner, den kaum jemand kennt. Erstmals seit 1944 ist er nun wieder zu sehen.
Steht er nun wirklich als Star neben Picasso? Der Kunstkritiker Blake Gopnik legt eine akribisch recherchierte Biographie von Andy Warhol vor.
Ein Netflix-Western als Gegenwartskritik: In „Neues aus der Welt“ durchqueren Tom Hanks und Helena Zengel als Bürgerkriegsveteran und Waisenkind ein gespaltenes Land. Sie bringen hoffnungsvolle Kunde.
Der aufsehenerregende Prozess um Steuerbetrug endete 2017 für Guy Wildenstein mit einem Freispruch. Das höchste Gericht Frankreichs hat jetzt die Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet.
Als sich im Jahr 1992 plötzlich ein Fenster öffnete: Die erste postsowjetische Ausstellung mit Beutekunst aus Deutschland in der Sankt Petersburger Eremitage
Mehr als 80 Millionen Dollar hat Sotheby’s in New York für Sandro Botticellis „Porträt eines jungen Mannes mit einem Medaillon“ erhofft. In einer Live-Auktion erfüllt er die Erwartung, übertrifft sie aber auch nicht.
Die Alten Meister sind unter uns: Jetzt kommt der auf achtzig Millionen Dollar geschätzte Botticelli zum Aufruf. Ein Blick auf die Preise des Markts.