Wenn das Huhn Zähne hätte, würde es sie sehr oft fletschen
Tutmosis nannte sie die Vögel, die täglich gebären: Es gibt etwa zweihundert Hühnerrassen, aber mit keiner davon ist die Kommunikation einfach. Woran liegt das?
Tutmosis nannte sie die Vögel, die täglich gebären: Es gibt etwa zweihundert Hühnerrassen, aber mit keiner davon ist die Kommunikation einfach. Woran liegt das?
Das Vergleichsstück gab Dresden lieber nach Japan: Die Konfrontation eines Gemäldes von Edward Hopper mit Vermeers „Brieflesendem Mädchen“ ist zur Farce geworden.
Ein Mammut ist das wohl beliebteste Stück in der Sammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt. Eine spannende Ausstellung erzählt seine Geschichte.
Rembrandt reüssiert, Runge ebenfalls: Ergebnisse der Auktion Alter Kunst bei Karl & Faber in München.
Die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg soll zum militärischen Sicherheitsbereich werden. Bei einer Konferenz stieß dieser Plan auf Ablehnung. Die Freiheit akademischen Lebens sei in Gefahr. Ein Gastbeitrag.
Flora und Fauna, innig betrachtet: Bei Karl & Faber in München kommen Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts zum Aufruf.
Marcos Jr. wird Präsident der Philippinen – 36 Jahre nach dem Ende der Diktatur seines Vaters. Die einstigen Opfer sind schockiert. Der neue Staatschef weckt Erinnerungen an die dunkle Vergangenheit des Landes.
Die Nationalbiographik will inklusiv und populär werden. Nur mit der Wikipedia tut sie sich noch schwer, wie eine Tagung zeigte.
Neusachlich, aber vehement: Die Mannheimer Kunsthalle trennt bei Hanna Nagel klug Leben und Werk dieser wichtigsten Graphikerin ihrer Generation.
Bilder wie Albträume von einem grandiosen Organisator des Ungewissen: Das Museum Leopold zeigt Alfred Kubins „Bekenntnisse einer gequälten Seele“.
Nach zwei Jahre währender Corona-Pause tourt der Zirkus Roncalli wieder durch Deutschland. Im Mittelpunkt der neuen Show steht die Kunst: Denn darin treten Schauspieler als Werke von Vincent Van Gogh, Rembrandt oder Mondrian auf.
Bis das NS-Regime ihn zur Geschäftsaufgabe zwang, zählte Hugo Helbing zu den wichtigsten Kunsthändlern Deutschlands. Die Notizen seiner Kataloge versprechen wertvolle Erkenntnisse. Im Zentralinstitut für Kunstgeschichte werden sie erschlossen.
Auf einmal wird sie in die Heimat ihrer Eltern geschickt, um mit 15 einen Cousin zu heiraten: Erna Sassen und der Illustrator Martijn van der Linden haben mit „Ohne Dich“ eine kunstvolle Geschichte vom Verlust geschaffen.
Die Berliner Gemäldegalerie zeigt David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus im Dialog mit klassischen Landschaften. So wird sichtbar, wie traditionsbewusst seine Naturbilder sind – und wie aktuell.
Vor der Präsidentenwahl auf den Philippinen führt Diktatorensohn Ferdinand Marcos Jr. das Feld der Bewerber an. Die Opfer seines Vaters sind entsetzt über die mögliche Rückkehr des Marcos-Clans an die Macht.
Der Konkurrenz weggeschnappt: Andrew Fletcher übernimmt bei Christie’s die weltweite Verantwortung für die Abteilung Alte Meister mit Sitz in London.
Der eine schlitzt mit dem Messer die Schweizer Bergwelt auf, der andere kombiniert Rembrandt mit Yves Klein: Im Frankfurter Kunstraum Bernusstraße zeigen Claude Wall und Stefan Pietryga ihre Arbeiten.
Zum Schutz von Werken Künstlicher Intelligenz
Bei der Jubiläumsauktion von Grisebach im Dezember war Max Beckmanns wiederentdeckte Strandszene „Badende mit grüner Kabine und Schiffer mit roten Hosen“ aus dem Jahr 1934 die Sensation. Nun wurde bekannt: Das Kunstmuseum Den Haag hat das Gemälde erworben.
Die Sonderausstellungen der Museen sind voll, die permanenten Sammlungen dagegen werden kaum besucht. Wie lässt sich da das Publikum anlocken? Das Genfer Musée d’art et d’histoire wagt die radikalste Form.
Wer Ausstellungen zur Kollektivsache macht, zerstört den Schutzraum der Kunst und setzt sie politischer Einflussnahme aus. Das zeigt die Debatte um die kommende Documenta.
Ein Selbstbildnis Rembrandts kehrt für 175 Millionen Euro aus einer französischen Privatsammlung in die Niederlande zurück. Der spektakuläre Kauf durch den Staat ist allerdings nicht ganz makellos finanziert.
Die Arte-Dokumentation „Rembrandts Zeitalter“ unternimmt einen stimmungsvollen Ausflug in den Kunsthandel damals und heute. Viel Zeit für Hintergründiges hat sie nicht. Sehenswert bleibt sie dennoch.
100G statt 3G: Stuttgarts Staatsgalerie verblüfft mit 100 Rubens-Gemälden, darunter vielen unbekannten – und neuen Einsichten.
Hessens Polizisten sollen durch speziell gesicherte Smartphones bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Der Arbeitsmarkt in Hessen hat sich wieder gefangen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Unmut unter Kulturfreunden: Für Inhaber der Museumufercard werden drei internationale Sonderausstellungen im Städel Museum 2022 nicht mehr frei zugänglich sein. Die Änderung war freilich schon lange bekannt.
Die Weihnachtsgeschichte hat unser Ideal von Familie geprägt. Dabei leben wir heute oft ganz anders. Was also haben uns die drei aus dem Stall noch zu sagen?
Vier Künstleraugen sehen mehr: Ein Band präsentiert zum ersten Mal Lyonel Feiningers Briefe an seine Frau Julia aus den Jahren 1905 bis 1935.
Vergessen, wiederentdeckt, abermals vergessen: Anna Dorothea Therbusch war neben Angelika Kauffmann die gefragteste Künstlerin des achtzehnten Jahrhunderts. Nun zeigt die Berliner Gemäldegalerie sie neu.
Die Sammlung des englischen Kaufmanns Edward Solly bildet den Grundstock der Berliner Gemäldegalerie. Vor 200 Jahren wurde sie vom preußischen Staat erworben. Daran erinnert jetzt eine Ausstellung.
Exkurse in die Kunstgeschichte mit Zeichnungen und Aquarellen: Das Museum Wiesbaden zeigt Ritschl-Preisträger Sławomir Elsner. Am Ende des Rundgangs setzt er dem eigenen Tun ein Denkmal.
Holbein, Hals, Brueghel, Van Dyck und Rembrandt sind zurück, siebzig Prozent der einstigen Bilder aber fehlen noch: Die Geschichte der Gothaer Sammlungen liest sich wie ein Krimi. Mit Happy End?
Blockbuster-Ausstellungen, der Wille zu Innovationen und beachtlicher Wagemut: Warum Frankfurt am Main den Titel „deutsche Kulturhauptstadt“ verdient.
Früher als an anderen Orten Deutschlands lassen sich in Frankfurt Trends erkennen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, den Wandel Frankfurts kontinuierlich zu beobachten, politisch, wirtschaftlich und kulturell.
Man denkt an Brecht und meint Bernhard zu hören, die University Presses machen sich rar, und der Gemeinschaftsstand eines Nachbarlandes gibt seine Sprache auf: Eindrücke von der Buchmesse.
Sorgt Magritte wieder für einen besonderen Auktionsmoment? Bei der „Modernités“-Versteigerung von Sotheby’s in Paris hat der Surrealist die Chance dazu.