Wer erzählt hier Märchen?
Die Germanistin Ruth Klüger liest Grimms Märchen als Frauenliteratur. Wird ihnen das gerecht?
Die Germanistin Ruth Klüger liest Grimms Märchen als Frauenliteratur. Wird ihnen das gerecht?
Man kennt ihre Namen, und man kennt ihre Gesichter. Doch Peter Lindbergh zeigt Frauen vor allem als große Rätsel. Zu seinem siebzigsten Geburtstag erscheint nun ein opulenter Porträtband.
Mehr als nur Vorläufer der Moderne: In der Kunsthalle Karlsruhe wirft man einen neuen, befreienden Blick auf das Werk des Malers Edgar Degas, eines Mannes des notorischen Künstlerschicksals.
Die belgische Politikerin und frühere Hausärztin Maggie De Block wiegt über 100 Kilogramm. Darf man das in ihrem Amt? Über diese Frage zerwerfen sich gerade die Belgier.
Wolfgang Beltracchis Nachfolge ist geklärt und Lucas Cranach in Mode: Kunstfälschung ist nicht nur ein lukratives Geschäft, sondern entwickelt auch neue Vertriebsmodelle.
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer reist derzeit durch China. Vor dem „Tor des Himmlischen Friedens“ wollte er mitgereisten Journalisten ein Fernsehinterview geben. Doch die chinesische Polizei schritt ein.
Die postsowjetischen Staaten sind noch auf der Suche nach neuen nationalen Identitäten, da ballt Russland schon wieder seine Faust. Das Goethe-Institut in Georgien sucht die neuen Nationalbilder in ihren Museen.
Dieses ist der dritte Streich: Reiner Stach schließt nach achtzehnjähriger Arbeit seine große Kafka-Biographie ab. Entstanden ist ein Werk, das auf ein seltenes Prinzip setzt: die zärtliche Langsamkeit.
Die Villa Grisebach in Berlin fächert ihr Angebot in acht Katalogen auf. Neu ist die Rolle, die von nun an der zeitgenössischen Kunst zugeschrieben ist.
Die Max-Planck-Gesellschaft hat ein Institut für Geschichte und Naturwissenschaften gegründet. Dort soll es um die Anwendbarkeit biologischer Modelle in der Geschichtswisssenschaft gehen. Eine epochale Herausforderung.
Nachdem der Eiserne Vorhang gefallen war, wollten viele Albaner ihr Glück im Westen versuchen. Jutta Benzenberg machte es umgekehrt: Die Deutsche ging 1991 nach Tirana und blieb – des Landes und der Liebe wegen.
Diese Operationen sind in der Türkei ein Grund für Familienfeste: Zu Besuch im Istanbuler Beschneidungspalast.
Chinas Präsident Xi Jinping inszeniert den Apec-Gipfel als Beginn seiner eigenen Ära. Erst hat er im Innern seine Macht konsolidiert, nun markiert er außenpolitisch sein Revier.
Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm fiel auf, weil er in den Irak reiste und deutsche Waffen für die irakischen Peschmerga forderte. Nun ist der 54 Jahre alte Theologe der neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ein Porträt.
Ein Kinofilm erzählt jetzt die Geschichte des Auschwitz-Prozesses aus den frühen Sechzigern. Peter Kalb, geboren 1941, betreute damals die Zeugen; Alexander Fehling, Jahrgang 1981, spielt im Film einen Staatsanwalt. Ein Gespräch über den Umgang mit der Hölle.
Erste Ergebnisse der Prestige-Auktionen und der Blick auf das wahrhaft opulente Zeitgenossen-Angebot in New York
Früher wurde sie viel kritisiert. Doch inzwischen ist die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zum Symbol der Wiedervereinigung geworden. Am Sonntag eröffnet Angela Merkel den Erweiterungsbau.
Mike Leighs Porträt des Malers William Turner ist ein Meisterwerk des Kinos - ein Blick ins menschliche Getriebe der Kunst. Wir haben mit dem Regisseur in Berlin über „Mr. Turner“ gesprochen.
Mehr als 100 Stunden wollen die Lokführer in den Ausstand treten – so lange wie noch nie in der Geschichte der Deutschen Bahn. Drei Möglichkeiten bleiben, um GDL-Chef Claus Weselsky zu bremsen. Theoretisch zumindest.
Seine Bestsellerkrimis hat Volker Kutscher im Berlin der Dreißiger angesiedelt: spannend und stets nah an der Historie. Ein Streifzug auf den Spuren seines Helden Gereon Rath.
Das ukrainische Kamerateam, das für FAZ.NET die Revolte auf dem Majdan filmte, hat eine Doku veröffentlicht: „All things ablaze“ ist ein verstörender Film, in dem sich die Grenze zwischen Gut und Böse auflöst.
So glaubwürdig, dass man es schon wieder nicht glauben möchte: Udo Jürgens singt und spielt in der Frankfurter Festhalle.Und kann sich dabei sogar ein paar strenge Worte an das Publikum erlauben.
Michael Neubürgers digitale Aufnahmen künden vom unbedingten Willen, politisch Stellung zu beziehen. Neueste Arbeiten des Foto-Künstlers zeigt jetzt die Frankfurter L.A. Galerie.
Für Politik interessieren sich Klatschblätter und „Blödmöhren“ bekanntlich nicht. Dafür wird die Beziehung von Heidi Klum zur Angelegenheit für die „Weltpresse“. Noch wichtiger ist nur die Gesundheit von Florian Silbereisen.
Ein gute Woche für Bücherwürmer: In München versteigern die Auktionshäuser Hartung & Hartung und Zisska & Lacher wertvolle Bücher, Manuskripte, Autographen und Graphik.
Die größte Baustelle Frankfurts ist so gut wie fertig. Thomas Rinderspacher hat den Neubau der Europäischen Zentralbank geleitet. Wie steuert man ein so großes Projekt?
Neues von Reporterlegende Georg Stefan Troller: In dieser Sammlung seiner jüngsten Zeitungsartikeln kann man von einem großen Zuhörer lernen.
Wie kann man Leser noch schockieren, die man an optische Sensationen gewöhnt hat? Mit der Mittwochsausgabe dieser Woche gelang der „New York Times“ das Kunststück: Die Zeitung wurde in eine Anzeige verpackt.
Weil ihm das moderne Leben zu hektisch ist, lebt Florian Schmitz wie zur Jahrhundertwende. Seine Kleider näht er selbst, zur Entspannung spielt er Klavier. Die Vorteile einer Waschmaschine weiß er aber zu schätzen. Ein Besuch.
Der Journalist Mark Leibovich hat ein Porträt der herrschenden Klasse in Washington geschrieben: Politiker, Lobbyisten und Journalisten. Sie glauben, sie hätten Amerika in der Hand. Doch das könnte ein Trugschluss sein.
Der geplante Verkauf von „Four Marlons“ und „Triple Elvis“ durch das Land NRW ist ein kulturpolitischer Skandal. Doch nicht nur das - die Veräußerung der Bilder könnte auch finanziell enttäuschen.
Der Raum zwischen den Dingen: Das Kunsthistorische Museum in Wien zeigt das Werk des spanischen Hofmalers Velázquez - eine Ausstellung, wie es sie außerhalb Madrids noch nicht gegeben hat.
Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ von Laura Poitras ist in New York aufgeführt worden. Er zeigt Edward Snowden als Patrioten und macht klar, dass nun auch andere seine Arbeit fortsetzen.
Ludwig sammelte Kunst im Gestus eines Großwildjägers. Er war Sammler und kein Spekulant: Das Kölner Museum Ludwig widmet seinem Gründer eine Schau. Und fragt nach dem Ethos des Kunstbetriebs.
Dylan Thomas führte ein rauschhaftes Leben - und man fragt sich, woher er die Zeit genommen hat, sich nebenher Weltruhm zu erschreiben. Eine Reise durch Wales auf seinen Spuren.
Sein Fahrdienst hat ihn zum Schrecken der Taxiindustrie gemacht. Mit seinem Ruf als Hassfigur kann er bestens leben.