Vom Ende der Sorglosigkeit
Höret unsere Niederlagen: Der französische Bücherherbst wappnet sich in Zeiten von Krieg und Terrorismus mit den neuen Fragen über physische und seelische Zerstörungen.
Höret unsere Niederlagen: Der französische Bücherherbst wappnet sich in Zeiten von Krieg und Terrorismus mit den neuen Fragen über physische und seelische Zerstörungen.
Die eigene Stiftung hat von Donald Trump schon seit 2009 kein Geld mehr bekommen. Und die Spenden anderer missbrauchte der Präsidentschaftskandidat offenbar unter anderem zur Beilegung eigener Rechtsstreitigkeiten.
Die aktuelle Ausstellung „Gegenstimmen“ im Martin-Gropius-Bau versammelt ausgebürgerte Künstler der DDR - eine Berliner Galerie vertritt zahlreiche von ihnen.
Journalist, Schriftsteller, Verleger, Redenschreiber Willy Brandts: Über Jahrzehnte war Klaus Harpprecht eine der großen Stimmen des Landes. Jetzt ist der Publizist im Alter von 89 Jahren in Südfrankreich gestorben.
Die sechs Finalisten im Rennen um den Deutschen Buchpreis 2016 stehen fest. Pikant dabei: Drei davon sind im klassischen Verständnis gar kein Roman.
Sie gelten als die am besten erforschten Insekten überhaupt. Das stimmt aber allenfalls für eine einzige Bienen-Spezies. Viele andere Arten sind noch nicht einmal beschrieben.
Romantische Komödien fürs Kino kommen meist aus Amerika, oft aus England, manchmal aus Frankreich, seltener aus Italien, fast nie aus Kasachstan, diesmal aber kommt eine von hier: „SMS für dich“.
Zwei Bonner Ausstellungen folgen dem Rhein durch die Geschichte. Sie zeigen ihn selbst als unerschöpflichen Mitschöpfer von Klöstern, Kunstwerken und Industriekathedralen.
Die österreichische Zeitschrift „Die ganze Woche“ berichtet von einer Achtzehnjährigen, die ihre Eltern wegen Familien-Bildern auf Facebook verklagt. Das Gericht weiß davon nichts. Was sagt der Chefredakteur?
Kein guter Tag für Donald Trump: Colin Powell schreibt Klartext über den republikanischen Kandidaten. Und auch die Zahlen aus einem ärztlichen Attest sprechen nicht unbedingt für Clintons Gegner.
Der Schauspieler Matthias Brandt hat ein Buch über seine Bonner Kindheit geschrieben. Ein Gespräch über Lektüren im Kleiderschrank, Kanzlerväter auf dem Fahrrad und ein Urerlebnis mit Günter Netzer.
Frankreich streitet, ob islamische Kleidung am Strand erlaubt ist. Die „New York Times“ macht sich über die Debatte lustig. Das bringt den Premierminister Manuel Valls auf die Palme.
Extremsportler gehen immer wieder über ihre körperlichen und geistigen Grenzen hinaus. Was der Kampf gegen den eigenen Körper verheißt, zeigt die Dokumentation „Leben am Limit“.
Nein, das ist kein Schockschrott, das ist eine echte Horrorkinoperle: Das Dunkelkammerspiel „Don’t Breathe“ von Fede Alvarez zeigt, wozu das Genre fähig ist.
Das erste Halbjahr in Spanien: Die Bilanz der Auktionen in Madrid hat nur wenige Lichtblicke zu bieten. Dennoch für Aufmerksamkeit sorgten die Versteigerungen aus zwei Korruptionsskandalen.
Ein einziges Konzert hat Billy Joel seit zehn Jahren jetzt in Deutschland gegeben: Die Fans im Frankfurter Waldstadion feierten ihn enthusiastisch.
Oscar Wilde war der berühmteste Insasse des Zuchthauses von Reading. Nun hat die Kunstorganisation „Artangel“ Künstler eingeladen, sich mit dem Ungeist des Ortes auseinanderzusetzen.
Vier Wochen nach der Pro-Erdogan-Kundgebung demonstrieren 30.000 Kurden im Kölner Zentrum lautstark gegen Erdogans Politik. Trotz Befürchtungen im Vorfeld verläuft die Veranstaltung friedlich.
Ulrich Seidls Dokumentarfilm „Safari“ über Jagdtourismus in Afrika zeigt erschütternde Szenen. Der einzige Mensch, dem man in diesem Film begegnet, ist die Giraffe.
Stets Avantgarde: Im Hofheimer Stadtmuseum ist das Spätwerk des Expressionisten Ludwig Meidner bis zum 13. November zu entdecken.
Millionen Besucher, Milliarden Umsatz: Das Reformationsjubiläum wird ein großes Geschäft. Und jeder will dabei sein. Sogar der Playmobil-Luther hat sich schon 400.000 Mal verkauft.
Eitel darf der Stifter sein: Vor vierzig Jahren begann die Geschichte des Museums Ludwig. Zur Jubiläumsschau zeigt sich auch die gesamte Sammlung in neuer Anordnung.
Die AfD empfängt den früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus in Schwerin. Sie will ihn im Wahlkampf vor ihren Karren spannen. Doch was passiert? Das Gegenteil.
Auch in dieser Saison fahren die Galerien in der Stadt zur Festspielzeit auf: Ein Rundgang führt zu klassischen und ganz aktuellen Werken, von Max Ernst bis Chloe Piene.
Asli Erdogan schrieb vehement an gegen Intoleranz und Gewalt, für die das Regime des türkischen Präsidenten steht. Nun sitzt sie im Gefängnis. Eine Stimme wie ihre darf nicht verstummen.
Viele der amerikanischen Eisenbahn-Bosse haben eine steile Karriere hinter sich. Über die Selfmademänner von der Schiene berichtet die Frankfurter Zeitung vom 4. Oktober 1916.
Eine Fotografin stellt ihre Aufnahmen bei der Library of Congress kostenlos zur Verfügung. Die Agentur Getty jedoch verkauft die Bilder und mahnt die Fotografin sogar ab. Die wehrt sich jetzt – mit einer Milliardenklage.
Er war einer der wichtigsten deutschen Historiker der Nachkriegszeit. Seine Antwort auf die Frage, was den Nationalsozialismus ausgelöst hatte, löste 1986 den Historikerstreit aus. Im Alter von 93 ist Ernst Nolte gestorben.
Hohe Kunst: Die Galerie Contemporary Fine Arts in Berlin zeigt Arbeiten aus der Druckwerkstatt „Two Palms“ - mit Werken von Peter Doig, Richard Prince und Elizabeth Peyton.
Terrorismus versetzt die Deutschen mehr in Furcht als irgendetwas sonst. Dabei ist die Zahl der Opfer vergleichsweise niedrig. Aber die mediale Beachtung spielt den Mördern in die Hände.
Und bei den Zeitgenossen zieht die italienische Moderne. Die Wiener Auktionshäuser freuen sich über ihre Bilanzen des ersten Halbjahrs: Hier stehen die Spitzen im Dorotheum und im Kinsky.
Sturmforscher, Ballonfahrer und Regenmacher: Peter Moore erzählt die turbulente Geschichte der Meteorologie, die sich im neunzehnten Jahrhundert an die Prognostik des Wetters herantastet.
Nirvana, Depeche Mode und Prince – er hatte sie alle vor der Linse: Anita Beckers zeigt in Frankfurt unveröffentlichte Musikerporträts von Anton Corbijn, dem niederländischen Starfotografen.
Laut, gesellig und ohne Eichstrich am Glas: Trotz der anhaltenden Krise ist die iberische Fröhlichkeit ein verlässlicher europäischer Wert geblieben.
Für Ärzte, Lehrer und Bibliotheken fehlt das Geld, dafür wird die Stadt mit teurem Granit gepflastert. Dagegen machen Liberale schon mal gemeinsame Sache mit Kommunisten.
Sie sind behagliche Fluchtpunkte, Kultstätten für Kneipengänger und eine Bühne des Lebens am Río de la Plata: Ein Streifzug durch die traditionellen Kaffeehäuser von Buenos Aires.