Wie Journalisten an seiner Unschuldslegende mitstrickten
Wegen Doppelmords wurde Jens Söring 1990 in den USA verurteilt. 2019 kam er frei. Eine SZ-Redakteurin strickte an der Legende mit, er sei unschuldig. Nicht nur mit journalistischen Mitteln.
Wegen Doppelmords wurde Jens Söring 1990 in den USA verurteilt. 2019 kam er frei. Eine SZ-Redakteurin strickte an der Legende mit, er sei unschuldig. Nicht nur mit journalistischen Mitteln.
5,8 Millionen Euro pro Jahr gibt der NDR für die neue Talkshow von Caren Miosga aus. Das berichtet der „Business Insider“. Miosga verdient als Moderatorin und Produzentin. Anne Wills Show soll noch teurer gewesen sein.
Namhafte Persönlichkeiten aus der namibischen Gemeinschaft hatten die Dokumentation als oberflächlich und „völlig unreflektiert“ bezeichnet. Der NDR weist das zurück – und ändert den Film dennoch.
Bis 2019 hat der NDR mit dem von Moskau gekauften Journalisten Hubert Seipel zusammengearbeitet. Der Sender hätte schon 2012 gewarnt sein müssen, sagt der frühere Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies. Was sagt der NDR?
Der TV-Journalist, Buchautor und Putin-Kenner Hubert Seipel hat Geld aus Russland angenommen. Und er findet nichts dabei. Vor zwei Jahren war er im Radio bei der Frage nach Honoraren aus Moskau ausgerastet.
Mit seiner Putin-freundlichen Berichterstattung über Russland ist der Journalist und Buchautor Hubert Seipel schon manchen aufgefallen. Jetzt kommt heraus: Er erhielt von einem Putin-Intimus 600.000 Euro.
Nach dem Großeinsatz der Polizei Hamburg an einer Schule sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Sie sollen möglicherweise eine Lehrerin mit einer Schusswaffe bedroht haben.
Frank Überall tritt als Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) nach acht Jahren ab. Zu seinem Abschied geht die Gewerkschaft mit einer saftigen Gehaltsforderung in die Tarifverhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen.
Das Bundesverfassungsgericht hat einen Antrag der Tierschutzpartei abgelehnt, mit dem sie erreichen wollte, am Wahlabend bei ARD und ZDF genannt zu werden. An manchen Stellen tauchte die Partei aber doch auf.
Er hat den Wandel hin zum dualen Rundfunksystem in Deutschland maßgeblich mitgestaltet: Der einstige NDR-Intendant Peter Schiwy ist im Alter von 87 Jahren gestorben.
Die ARD informiert über die Einkünfte ihres Spitzenpersonals. Der WDR-Intendant Tom Buhrow ist der Topverdiener unter den Senderchefs. Über deren Nebenjobs gibt die ARD keine Auskunft.
Der NDR wirft dem früheren „Bild“-Chef Reichelt eine falsche eidesstattliche Versicherung in drei Punkten vor und stellt Anzeige. Reichelts Anwalt widerspricht und zieht die Angaben des Senders in Zweifel.
Die Anwälte des Rammstein-Sängers Till Lindemann setzen vor Gericht eine Verfügung nach der anderen durch. Nach „Spiegel“ und SZ ist jetzt wieder der NDR dran: Ein aufgeworfener Vergewaltigungsverdacht gehe zu weit, so das Gericht.
Der Rammstein-Sänger Till Lindemann lässt Verfügungen gegen die „Süddeutsche“ und den NDR erwirken. Die Band selbst setzt vor Gericht der Berichterstattung der „taz“ Grenzen.
Der renommierte Dokumentarfilmer Eric Fiedler wird zum 1. Januar 2024 Geschäftsführer des Hauses des Dokumentarfilms in Stuttgart. Man lasse ihn ungern ziehen, heißt es beim SWR, wo Friedler als Doku-Chef fungierte.
Die Landesrechnungshöfe von Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben die Sparmaßnahmen des NDR geprüft. Ihr Fazit: Da geht noch mehr.
Die NDR-Radiophilharmonie Hannover wird künftig vom russischen Dirigenten Stanislav Kochanovsky geleitet.
Ein Beitrag von NDR Info löst eine Rassismus-Debatte um Karin Prien aus. Dabei hat der Sender die Ministerin verzerrend zitiert. Nach Kritik veröffentlicht der NDR das ungekürzte Interview. Nun kann jeder hören, was sie wirklich sagte.
Der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke, schreibt dem Verwaltungsrat des RBB einen Brief, in dem er um Sparsamkeit beim Gehalt des künftigen Senderchefs bittet. Ist das ein Skandal? Wohl kaum.
Der Ministerpräsident von Brandenburg wendet sich in einem Brief an den Verwaltungsrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Er „bittet“ darum, Hinweise der Rechnungshöfe zu beachten und das Intendantengehalt zu deckeln.
„Böse Fee“ oder „Rammstein-Russin“: Alena Makeeva wird in den Medien zur Schlüsselfigur inszeniert. Wo befindet sie sich nun – und wie ist ihr Verhältnis zu Lindemann?
In München soll die Band Rammstein von Mittwoch an viermal auftreten. Im Stadtrat ist nach den jüngsten Vorwürfen gegen Till Lindemann eine Debatte um Sicherheit bei Konzerten entbrannt.
In einem Bericht von SZ und NDR werfen mehrere Frauen dem Rammstein-Sänger Till Lindemann vor, gezielt junge Frauen für Sex bei seinen Konzerten rekrutiert zu haben. Zwei Fälle sollen nicht einvernehmlich gewesen sein.
Gegen den Sänger von Rammstein werden Vorwürfe sexueller Übergriffe laut. Höchste Zeit, sich die komplizierte Geschichte der Groupies genau anzuschauen – und aufzuhören, Frauen zu Opfern der eigenen Freizügigkeit zu erklären.
Im Medienmagazin „Zapp“ berichtet der NDR kritisch über chinesische Staatspropaganda im deutschen Fernsehen. Dass er selbst daran beteiligt ist, wird allerdings nicht erwähnt.
Der NDR steht offenbar kurz davor, Caren Miosga als Nachfolgerin von Anne Will für die Talkshow am Sonntagabend zu verpflichten. Wäre das eine gute Wahl?
Anne Will hört zum Ende des Jahres mit ihrer gleichnamigen Talkshow in der ARD auf. Eine mögliche Nachfolgerin ist Caren Miosga – es wäre nicht das erste Mal, dass sie Will beerbt.
Das Projekt „Eurovision Song Contest“ wird in Deutschland seit Jahren nur halbherzig verfolgt. Dass der deutsche Beitrag wieder auf dem letzten Platz landete, liegt aber auch an dem verantwortlichen Sender.
Der deutsche Beitrag von Lord of the Lost geht beim Eurovision Song Contest baden. Die ARD ist ernüchtert, berauscht sich aber an den Einschaltquoten. Dabei waren die alles andere als sensationell.
Beim erwarteten Duell Finnland – Schweden in Liverpool setzt sich Loreen gegen Käärijä durch. Obwohl sie beim Publikum weniger gut ankam, schreibt sie als zweifache Gewinnerin ESC-Geschichte. Die Deutschen landen wieder ganz hinten.
Nach einer Gerichtsentscheidung nahm der NDR die Ausgabe von „Reschke Fernsehen“ zum früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt aus der ARD-Mediathek. Jetzt ist die Sendung wieder da, mit neuem Schnitt.
Der Verwaltungsrat des NDR hat über den „Klimabericht“ des Senders beraten. Es gebe viel zu tun, heißt es aus dem Gremium, gerade im Umgang mit den freien Mitarbeitern.
Der Anwalt des früheren „Bild“-Chefs Julian Reichelt hat gegen eine Ausgabe von „Reschke Fernsehen“ eine umfassende Verfügung erwirkt. Der NDR gab an, das Gericht habe die Berichterstattung bestätigt. Doch nun ist die Sendung nicht mehr da.
Die Sendung „Reschke Fernsehen“ hatte über Machtmissbrauch-Vorwürfe gegen den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt berichtet. Ein Gericht untersagt nun viele Behauptungen.
Die Sendung „Reschke Fernsehen“ hatte über Machtmissbrauch-Vorwürfe gegen den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt berichtet. Ein Gericht untersagt nun viele Behauptungen.
Bertelsmann lässt die Geschichte des „Stern“ erforschen. Gleichzeitig ist eine neue Kontroverse um die Hitler-Tagebücher entbrannt. Wurde ihr giftiger Inhalt verdrängt?