Eine Rebellion auf allen Meeren
Was als Aufstand gegen Spanien begann und als Konflikt zweier Weltmächte endete: Das Amsterdamer Rijksmuseum erzählt die Geschichte des achtzigjährigen Freiheitskampfes der Niederlande.
Was als Aufstand gegen Spanien begann und als Konflikt zweier Weltmächte endete: Das Amsterdamer Rijksmuseum erzählt die Geschichte des achtzigjährigen Freiheitskampfes der Niederlande.
Ein ehemaliger SS-Wachmann steht seit Dienstag Gericht. Er ist wegen hundertfacher Beihilfe zum Mord angeklagt. Als Holocaust-Überlebende von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen, kommen dem Angeklagten die Tränen.
In Münster muss sich ein 94-jähriger Mann wegen Beihilfe zum hundertfachen Mord verantworten.
Können wir aus der Geschichte lernen, wie die Demokratie zu retten ist? Die politische Resolution von Münster verkennt die Voraussetzungen, unter denen Aussagen von Historikern über das Meinen hinauskommen.
Hat ein Kind seine erste Ausbildung abgeschlossen, erlischt der Anspruch auf Kindergeld - auch wenn es noch nicht 25 Jahre alt ist. Doch was gehört noch alles dazu, und was nicht mehr?
Weil die Mieten steigen, kämpfen Münsters Studenten um neuen Wohnraum. Einige müssen nun in eine Notunterkunft ziehen. Mit ihrem Problem sind sie nicht allein.
Der Erfolg des Rechtspopulismus berührt das Geschäft der Historikerinnen und Historiker. Darum hat sich die Mitgliederversammlung ihres Verbandes unter Einhaltung demokratischer Spielregeln zur Lage der Demokratie geäußert.
Mit seiner „Resolution zur gegenwärtigen Gefährdungen der Demokratie“ setzt der deutsche Historikertag die befriedende Wirkung der Unterscheidung von Politik und Wissenschaft aufs Spiel.
In Sachen Hambacher Forst scheitert der Bund für Umwelt- und Naturschutz seit Jahren mit seiner FFH-Strategie vor den Gerichten – erfolglos ist der Umweltverband trotzdem nicht.
Beschlossen und verkündet: Mit einer Federstrichfassung der Weltgeschichte ziehen die deutschen Historikerinnen und Historiker in den Kampf gegen rechts. Zur Kritik der Resolution von Münster.
Der Hambacher Forst sei bis zur Klärung der Klage des BUND ein öffentlicher Wald. RWE hofft nun, die Umweltschützer würden ihre Energie gegen die „widerrechtliche Besetzung“ richten.
Der Rechtsstreit um den Hambacher Forst ist noch nicht zu Ende: Das Oberverwaltungsgericht Münster lässt die Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln zu – weil die Richter eine entscheidende Frage noch als ungeklärt ansehen.
Die Rodung des Hambacher Forsts sei für die nächsten zwei Jahre vom Tisch, sagt Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul. Der Bau neuer Baumhäuser, der Berichten zufolge schon vor sich geht, sei jedoch widerrechtlich.
Die Stimmung auf der Großkundgebung war nach der Entscheidung des Gerichtes in Münster am Freitag gelöst. Viele kamen, um für einen endgültiges Ende der Rodungen zu demonstrieren.
Für den Energiekonzern RWE ist der Rodungsstopp ein herber Schlag. Der verzögerte Braunkohleabbau lässt den Aktienkurs abstürzen. Politik und Gewerkschaft sorgen sich um die Arbeitsplätze.
Die für Samstag geplante Großdemonstration gegen die Rodung des Hambacher Forsts darf doch stattfinden. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen entschieden. Unterdessen legte die Grünen-Bundestagsfraktion ein brisantes Gutachten vor – das den Braunkohlebedarf von RWE infrage stellt.
Auf ihrem Treffen in Münster verabschieden die deutschen Historiker mit großer Mehrheit eine Resolution zur Lage des Landes. Unter Berufung auf ihre Fachkompetenz stellen sie sich der AfD in den Weg.
Chiara Hoenhorst wurde bei der Amokfahrt im April in Münster schwer verletzt. Nun meldet sich die 21 Jahre alte Volleyballspielerin nach der Tragödie, die fünf Menschen das Leben kostete, zu Wort.
Lange war Münster die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Um das zu bleiben, wird viel geplant. Die Radlobby sagt: zu wenig – und zu spät.
Wer ein manipuliertes Dieselauto hat, kann sich nicht mehr rausreden: Jedes einzelne Fahrzeug muss die Emissionsgrenzwerte einhalten. Das hat ein Gericht nun entschieden.
Wer gedacht hat, dass die Düsseldorfer Landesregierung nach der Entscheidung des OVG Münster im Fall Sami A. klein beigibt, wurde am Donnerstag eines Besseren belehrt.
Der nordrhein-westfälische Minister bedauert, die Abschiebung von Sami A. Mitte Juli nicht gestoppt zu haben. Er habe „falsch gehandelt“, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag in Düsseldorf. Zurücktreten will Stamp aber nicht.
Die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien war rechtswidrig, das entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Eine Auslieferung könnte allerdings noch an den tunesischen Behörden scheitern.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien rechtswidrig war. Mit der entscheidenden Frage konnte es sich aus prozessrechtlichen Gründen jedoch gar nicht befassen.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien rechtswidrig war. Mit der entscheidenden Frage konnte es sich aus prozessrechtlichen Gründen jedoch gar nicht befassen.
Kaum jemand geht zu studentischen Wahlen. Mit einer Beteiligung von 20 Prozent belegt die Uni Münster einen Spitzenwert. Warum läuft es dort so vergleichsweise gut? Interview mit einem Parlamentspräsidenten.
In Bochum kontrollieren Bundespolizisten 2013 einen Mann, weil er sich auffällig verhält – und eine dunkle Hautfarbe hat. Für die Richterin war das ein Verstoß gegen Diskriminierungsverbot, jedoch nannte sie auch Ausnahmen.
Er hat nicht überall einen guten Ruf, aber der Pumpernickel taugt zu mehr als nur zum Wurstbrot. Er lässt sich auch neu interpretieren – zum Beispiel als Bier oder Eis.
Er raste in eine Menschenmenge: Auch viele Wochen später hat die unverständliche Tat eines Autofahrers noch entsetzliche Folgen. Ein Opfer hat lange im künstlichen Koma gelegen – nun ist der Mann tot.
Innenpolitiker von CDU und SPD wollen die gerichtliche Überprüfung des Falls in Deutschland abwarten – und das Ergebnis der tunesischen Ermittlungen. Sami A.s Anwältin fordert für ihren Mandanten etwas anderes.
Auf Münsters Zentralfriedhof werden verfressene Kaninchen gejagt und fleißige Bienen gehalten. Sogar der Naturschutzbund macht hier Führungen.
In Zeiten des Krieges herbeigesehnt, als scheinbar Selbstverständliches stets gefährdet: Münster huldigt mit fünf Ausstellungen in vier Museen dem Frieden und setzt sich damit ein Denkmal.
Die Polizei ermittelt nicht länger gegen Unbekannt. Die Beamten sind überzeugt, dass der Täter, der sich nach der Amokfahrt selbst erschoss, aus persönlichen Motiven und alleine handelte.
13 der 14 Todesfälle gehen laut der Polizei auf Notwehr oder Nothilfe zurück. In einem Fall sei Fluchtvereitelung der Grund gewesen. Außerdem haben Polizisten mit Schusswaffen 39 Menschen verletzt.
Im Münsteraner Mädchenchor geht es alles andere als konservativ zu. Drei Sängerinnen über Vorsingen, Reisen, stabile Freundschaften und falsche Vorurteile.
Gudio Stengel widmet sich in seinem Beruf dem Schönen. Er baut in Münster Geigen. Zu seinen Stammkunden gehören Berufsmusiker des Sinfonieorchesters.