Welche Gnade, Frau Kanzlerin!
Der Pranger war im Mittelalter ein Instrument, mit dessen Hilfe von der Gerichtsbarkeit schuldig gesprochene Menschen auf öffentlichen Plätzen ausgestellt
Der Pranger war im Mittelalter ein Instrument, mit dessen Hilfe von der Gerichtsbarkeit schuldig gesprochene Menschen auf öffentlichen Plätzen ausgestellt
Dicke Isolierschichten helfen, den Heizenergieverbrauch zu senken. Nur darf man beim Einbau niemals schludern. Ob „solare Gewinne“ durch das Dämmen vereitelt werden, bleibt umstritten.
Eigentlich wollte Ulrich Gallenkamp nur zwei Plastiken restaurieren lassen. Dann sah er die Kirche, in die sie gehörten, und half, gleich den ganzen „Dom“ flottzumachen.
In seinem lesenswerten Beitrag zum Schutz vor Plagiaten in Antike und Mittelalter weist Giuseppe Veltri auf die Reimvorrede des von Eike von Repgow zwischen
Das Investmentbanking hat einen grundlegenden Fehler begangen: Kurzfristige Spekulationsgeschäfte auf Rechnung der Bank und der Banker wurden höher geschätzt und honoriert als die Kerngeschäfte einer Bank mit ihren Kunden. Das muss sich ändern.
Kirsten Boie schreibt den großen kleinen Ritter weiter und erklärt ausführlich die Welt von früher. An „Der kleine Ritter Trenk und fast das ganze Leben im Mittelalter“ stört nur das Belehrungskapitel.
Schloss Kransberg im Usinger Land hat einen neuen Eigentümer gefunden. Investoren wollen in dem etwa 800 Jahre alten Gemäuer eine Ausbildungsstätte einrichten.
Immer nur das eine: Bei seiner Poolparty hätte Hellmuth Karasek lieber 1000 hübsche Damen mit dabei als Prinz Harry. Seal findet, Heidi sollte warten und Bernd Eichinger ging lieber ins Bordell als zur Kirche.
Mit ihm kommt man ohne Schwellenangst ins Mittelalter: Der Mediävist Peter Wapnewski wusste Erkenntnis und Vermittlung des Erkannten stets zu verbinden. An diesem Freitag wird er neunzig Jahre alt.
Sie wandeln auf den Spuren ihres Vaters Willy Praml und unterstützen ihn bei seiner Arbeit: Joanna ist freie Schauspielerin und Regisseurin, Gregors Schwerpunkt ist die Bühnenmusik.
In diesen Tagen beginnt das neue Schuljahr. Heute lernen Erstklässler regulär, Buchstaben, Silben und schließlich ganze Worte zu entziffern. Im Mittelalter war das hingegen ein Privileg für wenige. Damals lernten man mit aufwendig gestalteten Fibeln.
Robert Löhr entwirft eine mordslustige Version des Sängerkriegs auf der Wartburg und hilft dabei der Tradition lustvoll auf die Sprünge.
Donata Elschenbroich ist Expertin für die Kindheit. In ihrer Wohnung im Frankfurter Westend spricht sie über ihren Werdegang, die vorbildliche japanische Kinderkultur und das Betreuungsgeld.
Lange war es vergessen, doch nun werden die Vorzüge der Spinnenseide wieder für die Medizin interessant. Hannoveraner Forscher fertigen künstliche Nervenbahnen und Hautimplantate auf Basis von Spinnenseide.
Eine Fabel aus dem Geist von Shakespeares Königsdramen, die das Mittelalter in die Gegenwart holt und mit der Zukunft verbindet: RTL II zeigt die Serie „Game of Thrones“.
Eine Mailänder Schau zu Tizians Malerei als moderner Rätselkunst beweist: Die Italiener sind keine Naturromantiker, sie lieben die Zivilisation.
Er betrieb das unmittelalterlichste Geschäft der Welt: Eine neue Auswahl aus den Betrachtungen zur Weltgeschichte des muslimischen Aufklärers Ibn Khaldun.
Der Imperator in seinem Labyrinth: Hartmut Leppins Studie über Justinian erzählt ein spätantikes Herrscherleben als Bildungsroman mit Widersprüchen.
Und was geschieht, wenn der Osten in den Westen wandert? Ein Gespräch mit dem Historiker Heinrich August Winkler über die Frage, was das sei: das Abendland.
Steven Spielbergs neue Serie „Falling Skies“ zeigt eine amerikanische Nation, die sich mit den Lehren aus ihrer Vergangenheit vor dem Angriff von Aliens zu retten versucht.
Zwei Bücher kreisen um zentrale Motive im Gesamtwerk von Charles Taylor, einem der einflussreichsten Sozialphilosophen der Gegenwart.
Im Fernsehen die „Borgia“, im Museum die Porträts, und alle, alle wollen das sehen. Ist das Mittelalter also endlich vorbei?
Junge trifft Mädchen, Dichter trifft Sänger, so einfach ist das: Martin Walser findet für die „Schöne Magelone“ den Volkston unserer Zeit.
Das Ampelbündnis denkt offenbar über die Schließung der Mainzer Stadtbibliothek nach. Aus dem Rathaus kommt kein Kommentar.
Seine Schilderung der Welt des Mittelalters hat ihn berühmt gemacht. Nun kann man Johan Huizinga auch als Zeitdiagnostiker kennenlernen.
es. Heusenstamm. Allerlei mittelalterlich anmutendes Volk hat am Samstagabend die Straßen von Heusenstamm bevölkert. Ein Festzug von der TSV-Halle über Frankfurter Straße und Wiesenbornweg zum Schloss Schönborn, dem heutigen Rathaus, ...
Der Sparzwang bedroht die Eigenständigkeit vieler italienischer Kommunen. Rom pfuscht gar in den Heiligenkalender Neapels. Schon werden einige Stadtväter kreativ, um Berlusconis Pläne zu stoppen.
BERLIN, 2. August. Wer sich deutsche Gerichtsshows oder amerikanische Fernsehkrimis ansieht, muss die fulminanten Auftritte eines Robenträgers vor Gericht für den Höhepunkt seines Anwaltslebens halten. Im Mittelalter war das noch genau umgekehrt: Als eigentlicher Kämpfer galt der "Produzent von Schriftsätzen", ...
Einst hießen sie Fürsprecher, Prokurator oder Advokat: Ein Verein von hochkarätigen Hobbyhistorikern vor allem aus der Anwaltschaft hat jetzt die Geschichte des eigenen Berufsstands seit dem Mittelalter nachgezeichnet. Die „Ritter der Gerichte“ haben sich längst zu einer professionellen Branche entwickelt - sich in zwei Diktaturen in Deutschland aber auch selbst schuldig gemacht.
Showdown mit modernen Märchen am Bodensee: Die Bregenzer Festspiele bringen Umberto Giordanos Oper „André Chenier“ auf die Seebühne und die Uraufführung von Judith Weirs „Achterbahn“ ins Festspielhaus.
Wer entscheidet wirklich über die staatliche Sportförderung in Deutschland? Der Wissenschaftler Eike Emrich sieht vor allem die Rolle des Deutschen Olympischen Sportbundes kritisch. Dessen Leistungssportbereich sitzt zwischen den Stühlen.