Die Griechenland-Versteher im Elysée-Palast
In Frankreich regt sich kaum Kritik an der griechischen Regierung. Stattdessen Nachsicht, wo man hinhört. Das liegt nicht nur an den griechischen Vorfahren maßgeblicher französischer Politiker.
In Frankreich regt sich kaum Kritik an der griechischen Regierung. Stattdessen Nachsicht, wo man hinhört. Das liegt nicht nur an den griechischen Vorfahren maßgeblicher französischer Politiker.
Tory oder Labour, hieß es früher bei englischen Wahlen. Diesmal spielen die Parteien ihre eklatanten Unterschiede herunter. Das Kulturleben blickt ratlos auf die mögliche Zeitenwende.
Was für Bücher hat das Mädchen gelesen, welche Bilder hat es angeschaut? Eine Ausstellung zeigt neue Einblicke in das Leben von Anne Frank.
Der französische Außenminister Laurent Fabius bittet die ganze Welt zu Tisch - mit einer globalen Aktion wirbt er für die französische Küche.
Ein Ethiklehrer zeigt seinen überwiegend muslimischen Schülern Karikaturen. Meinungsfreiheit als Zumutung, die man aushalten muss. Wie reagieren sie?
Die provokante Satire von „Charlie Hebdo“ ist den amerikanischen Medien fremd. Die Mohammed-Karikaturen kritisieren sie als „vulgär“. Schämt man sich für den Mut der französischen Kollegen?
In aller Welt greifen Menschen zu der Waffe, derer sich auch die „Charlie Hebdo“-Redakteure bedienten: dem Stift. Einer Karikaturistin der „Washington Post“ gelingt ein besonders schlagender Kommentar.
Im Barock und Rokoko setzten sich die exotischen Getränke durch, die wir so gerne trinken: Tee, Kaffee und Kakao. Ein Besuch im Porzellan Museum Höchst.
Das Buch seiner ehemaligen Partnerin kratzt am Ruf des französischen Präsidenten. Inzwischen haben die Behauptungen der früheren Première Dame eine politische Wirkung entfaltet, die sich angesichts der gescheiterten Krisenpolitik Hollandes als verheerend erweist.
Ob „Blue Moon“ oder „Star of Josephine“: Bunte Steine erzielen auf Auktionen immer wieder Rekordpreise. Zunehmend dienen sie den Käufern auch als Geldanlage. Was den Wert eines Diamanten bestimmt.
War sie die letzte Tochter der Bourbonen? Beim MDR geht die Suche nach der Identität der Dunkelgräfin von Hildburghausen weiter. Und ein rekonstruiertes Gesicht muss unbedingt dabei sein.
Geht es irgendjemanden an, wenn François Hollande eine neue Geliebte hat? Na klar: Im absolutistischen Frankreich ist alles Private politisch.
In der Bretagne hat jeder Mensch das Recht, sich aus dem Ozean nach freiem Belieben zu bedienen. „Manger la mer“ heißt das, und es ist die schönste Art, an der wilden Küste satt zu werden.
Das gut gemachte Baguette war in der Krise, nun erlebt es eine Renaissance. Die verdankt es dem Staat – und ehrgeizigen Bäckern. Einer von ihnen hat es sogar zum Fernsehstar geschafft.
Noch nie wurde eine so umfassende Sammlung von Cartier präsentiert: In einer Ausstellung mit rund 600 Stücken bringt der Juwelier den Pariser Grand Palais zum Funkeln.
Bei der Fachmesse Food Ingredients geht es um die Wurst. Auch um Käse, Kekse, Limonade, Joghurt und Schokolade. Genauer gesagt, dreht sich alles um deren Farbe, Aroma, Konsistenz, Duft und Haltbarkeit.
In New York wird Jeff Koons’ „Balloon Dog“ für 58,4 Millionen Dollar versteigert – und sein Erfinder überall als „teuerster lebender Künstler“ gefeiert. Aber was sagt uns das?
Seit jeher sollen Hüte schmücken. Jetzt auch die Wohnung – ein Schwede und ein Brite bringen Lampenschirme auf den Markt, die an traditionelle Hüte erinnern.
Sensationsgier kennt kein Tabu: Der Mitteldeutsche Rundfunk lässt die „Dunkelgräfin“ exhumieren. Man will herausfinden, ob es sich um Marie Thérèse, die Tochter Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes, handelt.
Für die Haushaltsversicherung ist so etwas eigentlich ein klarer Fall: Paris Hilton ließ einen Schlüssel unter ihrer Türmatte liegen, als sie eines Abends im
JERUSALEM, im Juni. Die gepanzerte Tür vor dem dämmrigen Raum öffnet sich nur für wenige Stunden am Tag. Doch „Marie-Antoinette“ ist im Halbdunkel nicht zu ...
Beim Berlin-Konzert ihrer einjährigen Welttournee „Mrs. Carter“ gibt sie alles und noch mehr – ansonsten sah man wenig von Beyoncé. Bei so viel Diskretion bleiben nur Gerüchte.
Zuletzt hinterließ sie bleibenden Eindruck in „Brautalarm“: Schauspielerin Rose Byrne über Paartherapie, Lust und die irre Idee der Ehe.
Liegt sie falsch, oder wird sie bloß falsch verstanden? England streitet über eine Rede der Schriftstellerin Hilary Mantel über die Rolle der Frauen am königlichen Hofe von Anne Boleyn bis zu Kate Middleton.
Der Gasthof, in dem Günter Grass 1958 debütierte, steht vor dem Aus. Die Wirtsleute wollen nach Südafrika auswandern und auf einer Farm Dinkel anbauen.
Nach langer Sanierungsarbeit ist das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar jetzt wieder geöffnet: Ein Schatzhaus der deutschen Klassik für Forschung und Besucher.
Verteidigungsminister de Maizière hat sich über die „Kaffeehausintellektuellen“ beschwert. Wen mag er damit gemeint haben? Es gibt einen ganz, ganz heißen Kandidaten.
Aus der Perspektive von Marie Antoinettes Vorleserin erzählt Benoît Jacquots Film „Leb wohl, meine Königin!“ von den letzten Tagen am Hof von Versailles.
Place de la Concorde gegen Vincennes: Eine Woche vor dem ersten Durchgang der Präsidentenwahl in Frankreich liefern sich Nicolas Sarkozy und François Hollande und ihre Anhänger ein Fernduell in der Hauptstadt.
Gehört das etwa alles dem Papst? Für manche Schätze aus dem Vatikanischen Geheimarchiv, die nun erstmals öffentlich zu sehen sind, drückt man sich die Nase gern platt. Aber viel subtiler als bei Dan Brown ist es am Ende nicht.
So hat die Berlinale angefangen: mit einer Königin, Angelina Jolie, Nina Hoss und Eisenstein
Siebzehn Filme konkurrieren um den Goldenen Bären und die anderen Preise, sechs weitere laufen im Wettbewerb außer Konkurrenz. Eine Übersicht, ergänzt um die Stimmen der Kinokritiker der F.A.Z.
Vielversprechend: Zur Eröffnung der Berlinale gibt es im Wettbewerb einen Kostümfilm von Benoït Jacquot, der durch neue Perspektiven auf die letzten Tage Marie Antoinettes fasziniert.
Literatur war für sie der Passierschein in eine Möglichkeitswelt: Christa Wolf suchte zeitlebens den Anschluss an das, was sie für wahr hielt. Zum Tode der deutschen Schriftstellerin.
Den Namen Clive Rundle sucht man im Eingang von Nummer 149 Pritchard Street vergeblich. Das in die Jahre gekommene Geschäftshaus in der Johannesburger Innenstadt sieht auch nicht aus wie das Domizil eines gefeierten Modedesigners.
Weithin sichtbar ragen zwei elegante Pavillons aus hellem leuchtenden Haustein mit ihren steilen Dächern und gerundeten Giebeln in der Rue Saint-Antoine auf. Sie flankieren einen niedrigen Gebäudetrakt, der sich mit einem rustizierten ...