Kaum vorbereitet auf die nächste Pandemie
Die Sendung wollte sich der vielfach geforderten Aufarbeitung der Corona-Pandemie widmen – und scheiterte krachend. Man bewarf sich stattdessen mit den alten Argumenten. Für eines aber war der Austausch gut.
Die Sendung wollte sich der vielfach geforderten Aufarbeitung der Corona-Pandemie widmen – und scheiterte krachend. Man bewarf sich stattdessen mit den alten Argumenten. Für eines aber war der Austausch gut.
Die Talkshow-Szene im Wiederholungszwang: In obsessiver Konkretion wird immer wieder der Ampel-Bruch durchgespielt. Doch wegen einer Teilnehmerin hat „Hart aber fair“ sich trotzdem gelohnt.
Bei „Hart aber fair“ diskutiert eine höfliche Runde zur US-Wahl. Einen Politprominenten hat man wohl eingeladen, damit es ein paar Aufreger gibt.
Die Krise bei VW wäre ein Anlass gewesen, die Probleme sowohl der deutschen Hersteller als auch der Nachfrage nach E-Autos mit Erkenntnisgewinn zu beleuchten. Doch es blieb meist bei Platitüden.
ARD dampft Talkshow mit Louis Klamroth ein. Ab 2025 wird sich die Folgenzahl der Serie „Hart aber fair“ reduzieren.
Die ARD streicht die Ausgaben der Talkshow „Hart aber fair“ mit Louis Klamroth radikal zusammen. Nur 20 Ausgaben pro Jahr sollen bleiben, dafür mehr Platz in der Mediathek. Sandra Maischberger indes wird immer präsenter.
Wie stehen die Chancen für ein AfD-Verbotsverfahren? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten plant einen neuen Vorstoß. Bei „Hart aber fair“ werden Argumente dafür und dagegen sachlich ausgetauscht.
„Können wir uns die Reichen noch leisten?“, fragt Louis Klamroth in „hart aber fair“. FDP-Vize Vogel versteht die Frage nicht, Linkenpolitiker van Aken will „alle Milliardäre abschaffen“, und ein Multimillionär kokettiert mit den eigenen Steuertricks.
Moderator Louis Klamroth wollte nach der Brandenburg-Wahl über die Zerrissenheit der Republik reden lassen, aber der Ertrag war überschaubar. Dafür war Klamroth selbst sensationell unhöflich.
Acht Gäste und keine Struktur: Auch „Hart aber fair“ betreibt Wahl-Nachlese. In der Sache bringt das wenig Neues – zeigt aber, wo die Probleme vieler Talkshows liegen. Nicht nur im Umgang mit der AfD.
Katrin Göring-Eckardt und Wolfgang Bosbach streiten über Hintergründe der Morde von Solingen und darüber, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind: Auf den „Mitmach-Terrorismus“ im Internet hat der Kriminalbeamte Sebastian Fiedler eine Antwort.
Wie weit reicht die Solidarität mit Israel? Bei „hart aber fair“ wurde der Gazakrieg als deutsches Befindlichkeitsdrama aufgeführt.
Die ARD will ein neues Konzept für ihre politischen Talkshows auflegen. Für Caren Miosga und Sandra Maischberger dürfte das nichts Negatives haben. Bei Louis Klamroth und „Hart aber fair“ sieht es kritisch aus.
In der Sendung „Hart aber fair“ zum Erfolg von populistischen Parteien in Europa scheitert Louis Klamroth an seinen aggressiven Gästen – und daran, dass er sein Thema aus den Augen verliert.
Bei „Hart aber fair“ wird darüber diskutiert, was den Mangel an bezahlbaren Wohnungen beheben könnte. Die Rezepte werden kurzfristig nicht helfen, aber immerhin fällt die Analyse differenziert aus.
Die Zukunft des alpinen Massentourismus ist in Zeiten des Klimawandels ungewiss. Doch Reinhold Messner sieht das keineswegs apokalyptisch – und ist damit fast allein.
Die Sendung „Aufstand der Fans: Machen Investoren den Fußball kaputt?“ hat Aufklärungsarbeit zum großen Fußballstreit dieses Winters geleistet. Fazit: Abgesehen von den Fundamentalisten finden viele Fans den Investoren-Deal wohl gar nicht so schlimm.
Louis Klamroth gibt sich Mühe, die Diskussion mit dem AfD-Politiker Leif-Erik Holm zu moderieren, doch ständig fallen sich alle ins Wort. Zuschauer meinten, sie hätten ein „Tribunal“ gesehen.
Nach der Trennung von Produzent Frank Plasberg präsentiert Louis Klamroth „Hart aber fair“ umgebaut in völlig neuer Form. Das Experiment glückt fulminant.
Alle Talkshows von ARD und ZDF haben 2023 an Zuschauern verloren. Ist das Publikum die Palaver-Sendungen leid? Die Sender sehen es eher undramatisch.
Das große Paradoxon im Kleinen: Bei „Hart aber fair“ geht es um den Klimaschutz und sogar Peter Altmaier und die „Letzte Generation“-Sprecherin sind sich einig.
5,8 Millionen Euro pro Jahr gibt der NDR für die neue Talkshow von Caren Miosga aus. Das berichtet der „Business Insider“. Miosga verdient als Moderatorin und Produzentin. Anne Wills Show soll noch teurer gewesen sein.
In der Talkshow „Hart aber fair“ debattieren Politiker der Ampel und der CDU über die Folgen des Verfassungsgerichtsurteils zum Klima- und Transformationsfonds. Ein Ausweg aus der Krise ließ sich nur erahnen.
Bei „Hart aber fair“ sollte es um aufgeworfene Fragen aus Ingo Zamperonis Dokureise durch Italien gehen. Doch dann landeten Tausende Migranten auf Lampedusa.
Die ARD setzt auf Moderatorinnen-Power: Caren Miosga beerbt Anne Will, bei den „Tagesthemen“ dockt Jessy Wellmer an, und Sandra Maischberger bekommt noch mehr zu tun. Ein Sonderfall ist Louis Klamroth.
Bei „Hart aber fair“ geht es um die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt. Bauministerin Geywitz schlägt sich achtbar. Aber das wird denen, die vom Eigenheim träumen, wenig bis gar nichts nutzen.
Wie soll das Tier gelebt haben, das wir essen? Oder lieber gar kein Tier mehr essen? Und was, wenn sich viele Menschen Fleisch nicht mehr leisten können? Gute Fragen und eine Diskussion, die nicht recht vom Fleck kommt.
Bei „Hart aber fair“ bekommt das von den Grünen geplante Gas- und Ölheizungsverbot scharfen Gegenwind. Und die FDP präsentiert schon wieder eine neue Position im Klimastreit.
Der Zustrom von Flüchtlingen bringt in Deutschland die Diskussion um Asylrecht und Außengrenzen erneut in Gang. Bei „hart, aber fair“ wurde es schon nach wenigen Minuten spannend und kontrovers.
Über Louis Klamroth, Luisa Neubauer und „hart aber fair“
Der WDR-Rundfunkrat hat über mehrere Streitfälle debattiert. Intendant Tom Buhrow verteidigte Louis Klamroth und das Schweigen des Senders zu einem Radikalisierungsaufruf.
Stunksitzung in Köln: Auf der 646. Sitzung des WDR-Rundfunkrats wurde ungewöhnlich grundsätzlicher Unmut laut. Intendant Tom Buhrow sieht sich auf dem richtigen Weg.
WDR-Rundfunkrat tagt
Warum der Apokalypse so läppisch begegnen? Die Sprecherin der „Letzten Generation“ hat bei „Hart aber fair“ einen schweren Stand. Bürgerkunde ist nicht die Stärke des Klimaaktivismus.
Der Schwung des Zeigefingers weckt nur falsche Nostalgie: Louis Klamroth hat die ARD-Talkshow von Frank Plasberg übernommen. Die Körpersprache hat es ihm nicht verschlagen, aber wo blieb die Lust am Nachfragen?
Darf ein ARD-Moderator mit einer Aktivistin liiert sein? Ist der neue „Avatar“-Film viel zu lang? Kann man Ozelote essen? Die Herzblatt-Geschichten.