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Wenn der Fernseher, wie wir ihn kannten, verschwindet: Wie werden wir leben? Und in welche Himmelsrichtung schauen unsere Möbel?
Wenn der Fernseher, wie wir ihn kannten, verschwindet: Wie werden wir leben? Und in welche Himmelsrichtung schauen unsere Möbel?
Herr Hallmackenreuther, Familie Hoppenstedt und alle ihre Freunde: Das Staatstheater Darmstadt zeigt „Loriots gesammelte Werke“.
Auf dem Boulevard dreht sich in dieser Woche alles um das Wohlbefinden unserer Promis: Angela Merkel hüstelt sich ins Bett, Loriot bringt Christiane Hörbiger ins Krankenhaus und ein schlimmer Verdacht belastet Heidi Klums Liebesglück.
Generationen von Lesern sind mit seinen Karikaturen aufgewachsen: Ein Besuch bei Walter Hanel, der unser Bild von Politikern wie Strauß und Kohl geprägt hat.
Im Stuttgarter Haus der Geschichte kann jetzt jeder auf Loriots berühmtem roten Sofa Platz nehmen. Hier schrieb der Satiriker deutsche Humorgeschichte – in einer Zeit, als die Deutschen noch ziemlich humorfrei waren.
Der Bürgerentscheid zur Frankfurter Rennbahn steht kurz bevor: Am Sonntag heißt es DFB-Akademie oder Pferdesport. Auf der Rennbahn in Sachsenhausen machen sich die Pferdefreunde Mut.
Warum erleben wir nichts mehr wirklich, sondern alles durch einen iPhone-großen Ausschnitt? Dass die Jagd nach dem Moment ihn ruiniert, wusste schon Loriot. Höchste Zeit, etwas daraus zu lernen.
Was ist mit der „Spiegel-Affäre“, und haben die Privatsender wirklich nichts Ehrenswertes produziert? Der theatralischste und blutigste „Tatort“ aller Zeiten triumphiert bei den Grimme-Preisen.
„Sind Sie beim Verkaufen von Versicherungspolicen jemals von irgendeinem großen Fisch angegriffen worden?“ Einer der berühmtesten Sketche von Loriot hat seine Quelle bei einem bekannten englischen Komiker.
Wir brauchen keine neue Bürgerlichkeit, die alte ist noch gut genug. Warum wir uns auf das Glück besinnen sollten, um das uns weite Teile der Welt noch immer beneiden.
Nach dem Umfrageskandal beim ZDF kommt heraus: Auch der NDR hat Online-Abstimmungen manipuliert. Der sorglose Umgang mit den Ergebnissen zeigt, wie sinnlos Ranking-Shows eigentlich sind.
Kippen und Kunst: In Wiesbaden macht der Berliner Wilhelm Klotzek das Rauchen zu einem Thema der Bildenden Kunst. Der Aussteller - ungemein lustig, wie Loriot.
Diogenes ist der größte unabhängige Verlag für Belletristik in Europa. Wie Philipp Keel, junger Chef des Hauses, der Krise begegnen will, die auch hier zu spüren ist.
Über sieben Millionen Zuschauer verfolgen täglich das RTL-Dschungelcamp. Viele der anderen stöhnen über die Aufmerksamkeit. Dabei ist der Wahnsinn vor Ort vergleichsweise harmlos, im Vergleich zum Sturm, der außenrum um die Show tobt.
Loriots akribische Lebensgeschichten: Seinem langjährigen Mitstreiter Stefan Lukschy gelingt es, die Erinnerung an einen großen Komiker wachzuhalten.
Wenn eine Komödie aussieht, als würde Loriot eine britische Sozialkomödie drehen, dann „Ein Schnitzel für alle“. Ohne klischeehaft zu wirken, gelingt eine großartige, schwarzhumorige Milieustudie des Ruhrgebiets.
Das berühmte Loriot-Sofa steht jetzt in Bronze gegossen vor dem Haupteingang des Funkhauses von Radio Bremen.
Dieter Ertel prägte das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit seinen Dokumentarfilmen und Sendeideen. Jetzt ist er im Alter von 86 Jahren gestorben.
Bespielung einer Marke: Das Münchner Literaturhaus stellt den Nachlass Loriots aus. Das ist schön anzusehen, mehr aber auch nicht. Dem Meister und seinem Werk wird die Ausstellung so nicht gerecht.
Ein Gästebuch der anderen, der Loriotschen Art: Jeder, der das Haus Vicco von Bülows betrat, wurde inszeniert - vor einem Vorhang, mit einer Ziersäule. Wir blicken dem Fotografen über die Schulter.
Für Loriot gab er den Lottogewinner Erwin Lindemann, den Kosakenzipfelgast, den Klavierträger: Im Alter von 83 Jahren ist der Schauspieler Heinz Meier gestorben.
tag. LUDWIGSHAFEN, 14. Juni. „Abgezapft und original verkorkt von Pahlgruber und Söhne“. Der Sketch von Loriot, der als Weinvertreter Blümel im Wohnzimmer der ...
9. Juni 2013Liebes Tagebuch, ein schöner, ruhiger Tag. Endlich Freizeit! Habe für meine Frau Iris den Frühstückstisch gedeckt, ihr Obst geschält, den Müll ...
tag. FRANKFURT, 30. Mai. Der Ärger über die Energiewende und die Enttäuschung über den großen Widerstand in Deutschland gegen das Fracking haben die ...
Wer seinen Beruf geliebt hat, dem fällt der Ruhestand oft schwer. Plötzlich ist der Urlaub nicht mehr entspannend, weil der Stress vorher fehlt. Selbst das Ausschlafen macht keinen Spaß mehr. Begegnungen mit dem Rentnerschock.
Vor hundert Jahren wurde Manfred Schmidt geboren. Dank seiner Erfindung von „Nick Knatterton“ hält man ihn für komisch. Das war es mit ihm nicht. Ein Interview mit Annette Riedhammer, der Tochter des Cartoonisten.
Eine Biographie über den Humoristen Loriot darf nicht mehr verkauft werden, weil sie zu viele Zitate des Dargestellten enthielt. Loriots Tochter hatte gegen diese Urheberrechtsverletzung geklagt.
Es gibt diese schöne Geschichte von Loriot, der vor Jahren mit einem Pflaster auf der Stirn in einer Talkshow saß und erklärte, er sei nun mal an der Ecke
Ein Jahr ist Loriot nun tot. Um ihn zu ehren, haben die wichtigsten deutschen humoristischen Zeichner jeweils ein Blatt gestaltet. Alle diese Arbeiten finden sich im Buch „Cartoons für Loriot", dessen Einnahmen wohltätigen Zwecken zufließen. Aber Nachsicht gegenüber einigen missglückten Sachen lasen wir uns damit nicht abhandeln.
Richard Wagner kritisiert im „Ring“ nicht nur den Kapitalismus, sondern auch die Politik. Sein Drama wird zur Allegorie der Staatsschuldenkrise.
Die Vereinigten Staaten verlieren ihr AAA-Rating, in Berlin brennen bei schweren Krawallen jede Nacht Autos. Google kauft Motorola, und mit Loriot verlässt Deutschlands berühmtester Humorist endgültig die Bühne. Die F.A.Z. blickt in zwölf Teilen zurück auf das Jahr 2011: der August.
Wer im Isländischen von einem krönenden Abschluss spricht, sagt: „Dies ist die Rosine am Ende des Würstchens.“ Die Buchmesse könnte dem kleinen Land schmecken.
Kurz vor der Ausstrahlung des Zweiteilers „Der Mann mit dem Fagott“ spricht Udo Jürgens über Schaffenskrisen, Freud und Leid des Alters und das komische Gefühl, das eigene Leben als Fernsehfilm zu sehen.
Der Notgroschen in jeder Bibliothek
Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen, wusste der große Loriot. Die Antike war da noch radikaler: Sie erkannte, dass im Zueinanderpassen der Geschlechter noch das kleinste aller Probleme liegt - erscheint doch das ganze ...