Harte Kruste, gedämpftes Herz
In „Die Geschichte der Frau“ lässt Feridun Zaimoglu zehn Erzählerinnen aus dreitausendfünfhundert Jahren der Menschheitsgeschichte berichten.
In „Die Geschichte der Frau“ lässt Feridun Zaimoglu zehn Erzählerinnen aus dreitausendfünfhundert Jahren der Menschheitsgeschichte berichten.
An diesem Mittwoch wird die Leipziger Buchmesse eröffnet. Tschechien ist Gastland und bringt mehr als sechzig Autoren mit. Es sind Grenzgänger zwischen Geschichte und Gegenwart, Wirklichkeit und Phantasie.
Aus einem Lebenslauf für die Ausländerbehörde wurde ein autofiktionaler Roman: In „Herkunft“ sucht Saša Stanišić bei Lebenden und Toten nach Antworten auf die Frage, wer er ist.
Experimente mit psychedelischen Drogen, das Königreich der Angst, die Gnade der frühen Verdrängung und ein Bericht von der feministischen Front: Diese neuen Sachbücher gehen in die Tiefe.
Namhafte Schriftsteller wie J. Topol, S. Stanišić und A. Rödder stellen ihre aktuellen Werke im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren der F.A.Z. vor
Was ist eigentlich schlimmer: der hohe Ton, die angestrengte Wortwahl, der prätentiöse Bildungsprotz so mancher Neuerscheinungen? Über einen Stil, der nur von Ehrgeiz und Eitelkeit zeugt.
Auch in Leipzig empfangen Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Roman-, Sachbuch- und Kinderbuchautoren zu Gesprächen am F.A.Z.-Stand. Das Programm.
Ein erster Rundgang über die Messe bietet einen überraschenden Anblick: Der neue Antaios-Verleger ist doch gekommen. Und er hat einen guten Platz bekommen.
Sie ist die größte ihrer Art und versteht sich als politische Institution – doch vor der eigenen Tür zu kehren, schien bei der Frankfurter Buchmesse lange nicht nötig. Das könnte sich in diesem Jahr ändern.
Die Frankfurter Buchmesse wappnet sich mit Argumenten und einem Sicherheitskonzept, um Extremisten zu begegnen. Antaios-Verleger Götz Kubitschek wird dieses Mal wohl nicht dabei sein.
Nachdem er sein geklautes Handy wiederbekommen hat, findet ein Mann drauf Hunderte SMS von den Dieben gespeichert – und macht daraus kurzerhand ein Buch.
Andreea Chirica zeichnet Comics in Rumänien. Das ist schwierig genug. Immerhin publiziert sie die Geschichten auf Englisch. Wie aber soll man ihre Bücher finden? Selbst in Bukarest braucht es dazu Hilfe.
Auf der Leipziger Buchmesse bleiben die Tumulte um „rechte“ Verlage aus. Dafür wird klug über den Umgang mit Extremisten nachgedacht. Und die Lesekrise?
Drei Aussteller auf der Leipziger Buchmesse sorgen für Proteste, denn sie rechnen sich dem rechten politischen Spektrum zu. Eine Stippvisite in Gang H.
Die Buchpreisgewinner der Leipziger Messe sind bekanntgegeben worden. Ein wenig mehr Überraschung hätte der Verleihung gut angestanden, im Vorfeld wäre dagegen etwas weniger Überraschung schön gewesen.
Esther Kinskys „Hain. Geländeroman“ bekommt den Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik. „Das sowjetische Jahrhundert“ von Karl Schlögel wurde als bestes Sachbuch des Frühjahrs ausgezeichnet. Sabine Stöhr und Juri Durkot teilen sich den Preis für ihre Übersetzung aus dem Ukrainischen.
Vor der Leipziger Buchmesse droht der Streit um die Präsenz rechter Verlage zu eskalieren. Aber ist die Situation wirklich so verfahren?
In der kommenden Woche ist Rumänien zu Gast auf der Leipziger Buchmesse. Die Autoren haben sich mehrheitlich der Veränderung in ihrem Land verschrieben.
Im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellen namhafte Schriftsteller wie Åsne Seierstad, Felicitas Hoppe und Clemens J. Setz ihre aktuellen Werke vor.
Die Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse ist da. Am 15. März wird er in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung verliehen.
Die Leipziger Buchmesse bietet das besucherstärkste Comicveranstaltung in Deutschland. Dich richtig gut wird es beim parallel in der Stadt veranstalteten Festival des Millionaires Club.
Die Leipziger Buchmesse bietet das besucherstärkste Comicveranstaltung in Deutschland. Dich richtig gut wird es beim parallel in der Stadt veranstalteten Festival des Millionaires Club.
Paranoia auf Weißrussisch: In Minsk werden unabhängige Intellektuelle verhaftet, Verleger haben Angst um ihre Existenz.
Wer es pünktlich zur Leipziger Buchmesse schaffen will, der muss so einiges mitmachen – diesmal in der S-Bahn statt in der Straßenbahn.
Mathias Énards Roman „Kompass“ erinnert nicht zufällig an „Tausendundeine Nacht“. Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse wurde er nun mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.
Natascha Wodin war die große Favoritin im Rennen um die Auszeichnung im Bereich der Belletristik – und hat verdient gewonnen. Doch die Konkurrenz war stark.
Der Roman „Sie kam aus Mariupol“ gewann den Belletristikpreis der Leipziger Buchmesse. Daneben wurden auch die Preise für Sachbuch und Übersetzung verliehen.
Litauen ist Gastland der an diesem Donnerstag beginnenden Leipziger Buchmesse: Was hat uns das Land, dessen Schriftsteller sich erst nach der Wende frei entfalten konnten, literarisch zu bieten?
Baudelaire macht Edgar Allan Poe groß, Jérôme Ferrari verbindet die moderne Arbeitswelt und den modernen Krieg, Claude Simon zeigt früh sein Können, und Dave Eggers fährt einen Wohnmobilroman in den Graben.
Im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellen namhafte Schriftsteller wie Mathias Énard, Jonas Lüscher und Yavuz Ekinci ihre aktuellen Werke vor.
„Lachende Ungeheuer“, „Ein Krokodil für Zagreb“ und die „Neue Rechte“ treffen in der Literaturbeilage im Frühjahr aufeinander.
In der litauischen Comicanthologie „Drawing the XXth Century“ wird aus Kindersicht so über Geschichte erzählt, dass einem als deutscher Leser der Atem stockt. Doch daraus ist viel zu lernen.
Romane von Lukas Bärfuss, Brigitte Kronauer, Anne Weber und Natascha Wodin sind für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert – und „118 Gedichte“, ein Lyrikband von Steffen Popp.
Ganz anders als man denkt, denn es geht gar nicht um Fußball: Guido van Driel erzählt in „Als wir gegen die Deutschen verloren haben“ von einem Mord in einer niederländischen Kleinstadt im Sommer 1974.
Die Leipziger Buchmesse setzt ein Zeichen in der Flüchtlingsdebatte. Das ist von aufgeklärten Buchmenschen nicht anders zu erwarten. Es wird aber auch deutlich, wie komplex die Lage ist.
Gleich zwei Preise gehen an den Frankfurter Schöffling Verlag: Guntram Vespers Roman „Frohburg“ und als Übersetzerin Brigitte Döbert mit ihrem „serbischen Ulysses“. Man darf in Leipzig, so zeigen diese Entscheidungen, ruhig mit dem Überraschenden rechnen.