Als das Deutsche laufen lernte
Erst der Nachsatz macht aus dem halben Lob eine vollständige Beleidigung: „Ihr wäret auskundige Leuth, treffliche verständige Männer, si nisi non esset.
Erst der Nachsatz macht aus dem halben Lob eine vollständige Beleidigung: „Ihr wäret auskundige Leuth, treffliche verständige Männer, si nisi non esset.
Von Jürgen KaubeGeneration X“, „Generation Golf“, „Generation Praktikum“ - ständig werden neue Generationen ausgerufen. Soeben ist ein Buch erschienen, das ...
Dem Staudengärtner Karl Foerster verdanken wir neben manchen Neuzüchtungen den Imperativ: „Es wird durchgeblüht.“ Das ist vielen Gärtnern aus dem Herzen ...
Der Farbverlauf auf dieser Seite hat 13 markierte Einzelfarben. Ebenso gibt es 13 Fragen. Ihre Aufgabe ist es, jede Frage einer der Einzelfarben zuzuordnen und ...
Für die Zeitschrift Prima Woche hat die Woche nicht wirklich prima begonnen. Sieht halt nicht so toll aus, wenn das neue Heft am Kiosk liegt und auf dem Cover ...
Seit wohl 140 Millionen Jahren blasen die Herbstwinde das von den Bäumen gefallene Laub durch die Fluren, seit knapp vier Jahrzehnten bläst der Mensch mit.
Die steilen, terrassierten Hänge des Rüdesheimer Bergs mit der Burgruine Ehrenfels bilden einen der markantesten Punkte entlang des Rheinufers.
Die Spielbank Hohensyburg liegt im Süden von Dortmund auf einer Anhöhe über der Ruhr, in einer Gegend, die schon seit über einhundert Jahren ein populäres
FRAGE: Gut fünf Jahre hat Seeed Pause gemacht. Jetzt habt ihr euer neues Album veröffentlicht, geht auf Tour. Läuft schon wieder alles rund in der ...
In den Nachrufen stand immer wieder der gleiche Satz. Er stammt aus dem Theaterstück, in dem Dirk Bach jetzt in Berlin mitspielen sollte.
Im Jahr 1993 porträtierte Sandra Maischberger Dirk Bach für „Spiegel TV“. Er hatte gerade seine eigene Show bei RTL bekommen und spielte nebenher in Köln ...
Einmal im Jahr schreibt er fürs RTL-Dschungelcamp in Australien die schönsten Gags. Schon deshalb hätte man Micky Beisenherz (35) gewünscht, dass er in seiner ...
Nach allem, was wir wissen, war Arnold Schwarzenegger an den Anschlägen von 9/11 nicht beteiligt. Er hat nie einen Weltkrieg angezettelt.
Einmal wollte ich die Straße überqueren, es war noch in Moskau, als irgendeine Krise die Wirtschaft komplett zu ruinieren schien, und uns, uns ruinierte sie
In Luis Buñuels Klassiker „Der Würgeengel“ sehen wir eine feine Abendgesellschaft, die sich nach dem Besuch einer Opernaufführung zu einem Souper einfindet,
Heute müssen wir hier endlich mal nicht lustig sein, heute ist aller Ernst geboten, heute geht es um eine Persönlichkeit der Zeitgeschichte, die weltberühmt
gelingt, selbst jene Bücher zu zerstören, in denen etwas Wirkliches, so Gemeintes, eine sogenannte Wahrheit steht, die natürlich schmerzhaft ist.
Seit der Hauptbahnhof in Leipzig in ein riesiges Einkaufszentrum umgebaut wurde, kann man dort ewig im Kreis gehen, ohne ein einziges Mal in die Nähe eines
Dieses Gesicht möchte man lange anschauen. Ein sinnlicher Mund, traurige Augen, Sturm-und-Drang-Frisur, und - wie zum Beweis der eigenen Zeitgenossenschaft - ...
Ozean voller Jasmintee schwömmen, und durchs Gewächshaus der „Zeit“ floss ein dunkler Strom aus Poesie: Nichts Weißes, nichts weißt du, nichts wissen wir, aber
Nichts zu besprechen zu haben, keinen Anlass wie ein Buch oder einen Film, sich aber trotzdem zu treffen: das sind gute Voraussetzungen für ein Gespräch.
67 Seiten, 118 Gramm. Ganz leicht, lauter Nussschalen drin. So ein dünnes Buch mit so wenigen Seiten, die auch noch beinahe leer sind, da denkt man sich: Das ...
wir dann, auf der Suche nach Erbauung und gutem, sauberem Text, den Gedichtband „Eintagsfliegen“ unseres Nobelpreisträgers Günter Grass erwartungsfroh in die
So wird das sein, am nächsten Mittwoch, auf dem sogenannten Suhrkamp-Kritiker-Empfang in Frankfurt, in der alten Unseld-Villa.
Jede Epoche besitzt ihre eigene nihilistische Figur. In unserer Epoche ist es die objektiv wild gewordene Wirt- schaft, gepaart mit einem konservativen ...
Man hat Luise sofort vor Augen. Wie sie da wartet, an diesem von Menschen überquellenden Ausgang einer U-Bahn-Haltestelle vor „Macy’s“ in New York.
Thomas Glavinic und ich, wir verstehen uns ganz ausgezeichnet, das heißt, ich glaube, dass ich ihn sehr gut verstehen kann - und vermutlich hat das nur darin
Spritzern Essig, in dem würziger Grünkohl vor sich hin schmurgelt“ - und wenn Sie jetzt vor Begeisterung die Zeitung sinken lassen, müssen Sie aufpassen, dass
Die beiden Hauptfiguren in Thomas Pletzingers erstem Roman, „Bestattung eines Hundes“, sind Schreiber, die nicht glauben, dass ihre Arbeit allzu viel mit der
Über Lisa-Marie Dickreiter weiß man so viel wie über den Mörder in ihrem Debütroman: wenig bis nichts. Das heißt, man weiß schon, dass sie 1978 in der ...
Ein bisschen Selbstzerstörung ist vollkommen angemessen.“ Helene Hegemann spricht nicht vom exzessiven Ketamin- oder Kokain-durch-die-NaseZiehen, das sie in ...
Tattoo, junger Freund, sondern eine Hornbrille. Ich bin zu euch gekommen, um eine frohe Botschaft zu verkünden: Erstens: Strom verdirbt den Charakter.
Die letzte Erzählung in „Monster“, dem im Februar 2012 erschienenen Buch, das Benjamin Maack als einen Großen unter den Jungen ausweist, heißt „Xxxxxxxx“ und
gucken. Das, liebe Liebhaber des gestochenen Buchs und der dicken Rede, war aber nun der Augenblick, um auch mal kurz das Maul zu halten, einfach einen Moment ...
Im Jahr 1970 beschrieb der japanische Robotiker Masahiro Mori einen seltsamen Effekt, an dem sich Ingenieure auch mehr als dreißig Jahre später noch die Zähne
woher hast du die riesige Summe, die wir fordern?“ Worauf er aus seiner Umhängetasche die „Süddeutsche Zeitung“ herauszog, und dann stülpte er sich das