Und wer schützt jetzt die Quellen?
Wikileaks hat damit begonnen, Depeschen amerikanischer Diplomaten zu Tausenden online zu stellen. Die Folgen für die darin Genannten könnten gravierend sein. Doch Julian Assange greift weiter andere an.
Wikileaks hat damit begonnen, Depeschen amerikanischer Diplomaten zu Tausenden online zu stellen. Die Folgen für die darin Genannten könnten gravierend sein. Doch Julian Assange greift weiter andere an.
Die konkurrierenden Whistleblower-Plattformen Wikileaks und Openleaks überziehen sich derzeit gegenseitig mit Vorwürfen. Jeweils die andere Seite soll durch unbedachte Handlungen die Enttarnung von Informanten möglich gemacht haben, ...
Wikileaks-Gründer Assange und Aussteiger Domscheit-Berg überziehen sich mit Schuldvorwürfen. Die Verbreitung unredigierter Dokumente könnte die Sicherheit darin genannter Personen gefährden.
Der Streit zwischen Wikileaks-Gründer Assange, Aussteiger Domscheit-Berg und dem Chaos Computer Club eskaliert. Es geht um die Vernichtung von 3.000 Einsendungen.
Die Internetgemeinde ist schwer erbost: Mehr als 3000 Einsendungen von Whistleblowern sollen angeblich unwiederbringlich zerstört werden. Das Material ist eine Sicherheitskopie von Server-Daten, die Daniel Domscheit-Berg bei seinem Rausschmiss aus Wikileaks angefertigt hat.
Das schon vor Monaten angekündigte Informantenportal "Openleaks" ist am Mittwoch probeweise an den Start gegangen. Es wird initiiert von dem ehemaligen Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheidt-Berg, der sich mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange überworfen hatte.
Amerika ist grösser als Österreich, wirtschaftlich stärker als Griechenland, und kann sich als letzte verbliebene Supermacht sogar einen Krieg mit Stämmen in den schlechteren Vierteln Pakistans, Afghanistans und des Jemen leisten. Das ist schon einiges, aber leider nicht genug, um in den besseren Vierteln Europas wirklich verstanden und geschätzt zu werden.
Frauen sind auf Internet-Konferenzen so selten wie der sibirische Tiger, denn ihr Fell scheint interessanter als ihr Knurren. Für eine gemeinsame Sprache braucht es jedoch nicht mehr Wissen über Technik, sondern einen Crash-Kurs in modernem Leben.
Die Mittel ändern sich, das Leck bleibt: In bester alteuropäischer Tradition bemüht sich Wikileaks um die Verbreitung von Informationen, die nicht von allen gern öffentlich gelesen werden, aber um so interessanter sind. Manche Vorgänger kamen damit zu Ruhm und andere auf den Scheiterhaufen, und allen errichtete man Denkmäler. Es wäre fein, wenn es bei Julian Assange noch sehr lange dauern würde, bis es dazu einen Anlass gibt.