„Ich dachte zu lange, ich muss gefallen“
Desirée Nosbusch wurde populär als das vorlaute Fernsehmädchen der Nation. Dann verlor man sie aus den Augen, bis sie in einer beliebten Serie mitspielte. Ein Gespräch mit einer sehr vielseitigen Frau.
Desirée Nosbusch wurde populär als das vorlaute Fernsehmädchen der Nation. Dann verlor man sie aus den Augen, bis sie in einer beliebten Serie mitspielte. Ein Gespräch mit einer sehr vielseitigen Frau.
Längere Zeit ist es still gewesen um Pulse of Europe. Doch nun zeigt die Bewegung wieder Flagge. Schließlich sei der Angriff Russlands auf die Ukraine auch einer auf die EU, sagt ein Sprecher.
Eine Auktion virtueller Versionen von Erinnerungsstücken von Ex-Beatle John Lennon hat umgerechnet rund 138.000 Euro eingebracht. Eine NFT-Version der handschriftlichen Notizen zum Beatles-Song „Hey Jude“ erzielte dabei den höchsten Preis.
Das Belvedere, Julian Lennon und die Familie Kahlo zeigen, was sich alles als NFT verkaufen lässt. Picassos Erben machen einen Rückzieher, und das ZKM lässt Token verschwinden: die neuesten Kapriolen vom Krypto-Kunstmarkt.
Wenn, ja wenn die Pandemie einmal im Griff sein würde und wir uns wieder mit gutem Gefühl aufmachen und unter Menschen begeben könnten – wo führen wir dann hin? Ein Überblick über unsere Sehnsuchtsziele.
Uri Geller hat sich zu seinem 75. Geburtstag mit einem Museum in seiner Heimatstadt in Tel Aviv ein Denkmal gesetzt. Zu bewundern gibt es zahlreiche verbogene Löffel – aber nicht nur.
Nach Antrittsbesuchen in Paris, Brüssel und Warschau konnte Annalena Baerbock auch den G-7-Außenministergipfel für sich nutzen. Nicht zuletzt, um Deutschlands neue außenpolitische Schwerpunkte zu präsentieren.
Nach Beat-Klamauk und Country-Rock hat Michael Nesmith, Kopf der amerikanischen Band „The Monkees“, auch noch das moderne Musikfernsehen erfunden. Jetzt ist er mit 78 Jahren gestorben.
In den frühen Achtzigern scheint der Sommer der Liebe endgültig vorbei zu sein. Howard Jones und Tina Turner stellen die entscheidende Frage: „What Is Love?“. Ihre Antworten verraten viel Zeittypisches.
„Salon Harry“, Gründungsjahr 1906, hat an der Hamburger Reeperbahn viele Haarmoden überstanden, außerdem zwei Weltkriege, die Wiedervereinigung und nun die Pandemie. Ein Friseurbesuch bei Franz Stenzel und Ute Bickeleit.
Ein ungewöhnlicher Komponist mit einer Liebe zum Gewöhnlichen: Paul McCartney erzählt anhand seiner Lieder selbstbewusst und zugleich bescheiden von seinem Leben.
Bill Murray ist bekannt für seine Schauspielkunst – und für seine Spontanauftritte im realen Leben. Im Interview spricht er über die Zusammenarbeit mit Wes Anderson, seinen ersten Marvel-Film und darüber, dass Berühmtsein manchmal ziemlich angenehm sein kann.
Paul McCartney beleidigt die Rolling Stones, aber die haben andere Sorgen: Sie haben gerade den Hit „Brown Sugar“ aus ihrem Konzertrepertoire gestrichen. Ist dieser rassistisch, oder klagt er Rassismus an?
Die Schau „My Mind’s Eye“ im Fotografie Forum zeigt das vielschichtige Werk des amerikanischen Fotografen Peter Fink. Der Künstler entdeckte die Kamera erst spät. Dann wurde sie aber zu seinem ständigen Begleiter.
Anderthalb Stunden plaudern John Lennon und Yoko Ono aus, was ihnen durch den Kopf geht, während die Beatles sich langsam auflösen: Ein britisches Auktionshaus versteigert verloren geglaubte, bisher unveröffentlichte Interview-Mitschnitte.
Ein monumentaler Moment in der Pop-Geschichte: Fast 40 Jahre nach ihre Trennung melden sich Abba zurück. Neben einem neuen Album soll es auch Konzerte geben. Doch bleibt auch der Abba-Zauber erhalten?
„H wie Habermas“ heißt die neue Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte, die Fundstücke aus dem Archiv des Denkers druckt. Wir veröffentlichen daraus vorab eine Anfrage des Playboys.
Fünf Jahre nach der Sturzflut +++ Peter Gauweiler zu Symbolpolitik +++ Berliner Stadtschloss
Abstrafung und Ausschluss sind Kehrseiten einer Politik, die angeblich alle einschließen will. Anmerkungen zu symbolischem Reflexhandeln, LGBTQ und der Beziehung mit Ungarn. Ein Gastbeitrag.
Japans Kaiser Naruhito eröffnet nach einer schlichten Feier vor leeren Tribünen das umstrittene Sportfest. Das olympische Feuer entzündet als letzte Fackelläuferin die Tennisspielerin Naomi Osaka.
Jim Morrison wollte Dichter und Denker sein. Dabei reicht die Musik, die er mit den Doors hinterließ, vollauf für ein langes Leben, das er leider nicht hatte. Wiederhören mit einem Sänger, der wohl zu viel las.
Was als unkonventionelle Liebeserklärung begann, entwickelte sich im Lauf seiner Interpretationsgeschichte zur Ikone der Queer-Bewegung: „I Got You, Babe“ von Sonny & Cher.
12.000 Euro für eine Strähne von Kurt Cobain: Wie das Sammeln von Haaren Leuten dabei hilft, sich geliebten oder verehrten Menschen näher zu fühlen.
Sie verkaufen überteuerten Wein, fühlen sich in ihrer Villa mit Meerblick „wie im Gefängnis“ oder fordern die vielen arbeitslosen Amerikaner auf zu spenden: Der Umgang mancher Hollywood-Stars mit der Corona-Krise stößt vielen Fans bitter auf.
Danger Dan, Mitglied der deutschen Hip-Hop-Crew Antilopen-Gang, ist rebellisch. Und trotzdem Mainstream. Ein Gespräch über sein neues Soloalbum, politische Kunst und die Notwendigkeit, anzuecken.
Warum sich abrackern, damit die Nachwelt einen nicht vergisst? Vor hunderttausend Jahren machte es eine Neandertaler-Gruppe besser. Ihre Spuren in Spanien zeugen davon.
Die bittere Niederlage im Finale 2018, das Foul von Sergio Ramos und die Patzer von Loris Karius sind nicht vergessen. Nun trifft Liverpool wieder auf Real Madrid. Und Klopps Team ist im Aufwind.
Thomas Tuchel ist nach der Blamage mit Chelsea fassungslos. Ganz anders sieht es bei Jürgen Klopp aus. Mit Liverpool gelingt ein deutlicher Sieg bei Arsenal. Und plötzlich ist die Hoffnung zurück.
Mit näselndem Ton und prinzenhafter Überheblichkeit: Kevin Barrys Roman „Beatlebone“ lässt einen gestressten John Lennon zum Inselflüchtling werden.
Ein Souverän in allen Lagen der Gitarre: Bill Frisell versteht es, aus musikalischen Strukturen reinste Klangfarbenpoesie zu machen. Heute wird er siebzig Jahre alt.
Jetzt wieder geöffnet: Die Ausstellung „Staging Identity“ im Museum Künstlerkolonie. Mit fotografischen Selbstinszenierungen und Ich-Verrätselungen.
In einem neuen Master werden der Einfluss der Band auf ihre Heimatstadt und die Auswirkungen ihres monumentalen Ruhmes auch auf die heutige Kultur behandelt. Der erste Beatles-Studiengang ist es allerdings nicht.
Star-Produzent, Label-Chef, Dr. Dres Partner und Music-Manager bei Apple: Wie Jimmy Iovine die Musikwelt über Jahrzehnte geprägt hat.
Maßlosigkeit und Gewalt eines exzessiven Menschen: Zum Tod des Musikproduzenten Phil Spector, der die „wall of sound“ schuf, das Letzte aus der Popmusik herausholte und wegen Totschlags verurteilt im Gefängnis starb.
Er galt als einer der einflussreichsten Produzenten der Rock- und Popmusik. Zuletzt war er wegen Mordes inhaftiert. Jetzt ist Phil Spector, Erfinder der „Wall of Sound“-Technik, mit 81 Jahren gestorben.
Nicht Englisch ist die Muttersprache des Pop, sondern Smurfing. Kein Song zeigt das besser als „Forever Young“ von Alphaville. Für das Gefühl wohliger Vertrautheit muss man ihn gar nicht verstehen.