Süßes Gift der Erinnerung
Vor fünfzig Jahren passierte in der Popmusik etwas Entscheidendes: Sie lernte, „ich“ zu sagen. Eine verspätete Plattenkritik für das Schwellenjahr 1965.
Vor fünfzig Jahren passierte in der Popmusik etwas Entscheidendes: Sie lernte, „ich“ zu sagen. Eine verspätete Plattenkritik für das Schwellenjahr 1965.
Eine Stadt unter Schock trauert. 40.000 Menschen haben in Kopenhagen der Terroropfer gedacht. Die Menschen eint in ihrem Schmerz eine Hoffnung: dass sich ihr Land nach den Anschlägen nicht zu sehr verändert.
Wenn Sie von den Beatles schon alles auf CD haben, fehlt Ihnen möglicherweise noch eines: die acht Kilo schwere Mono-Box auf Vinyl. Es gibt keine wichtigere Anschaffung.
Das Instrument für den herrschaftsfreien Diskurs: George Harrison meinte, niemand könne die Ukulele spielen, ohne zu lächeln. Auch die übrigen Beatles waren Fans. Über den unaufhaltsamen Aufstieg eines Viersaiters.
Holly Johnson rüstet sich für seine Deutschland-Tournee: Ein Treffen in Köln mit dem englischen Popsänger und ehemaligen Frontman der Gruppe Frankie goes to Hollywood.
Er war an Klassikern wie „Brown Sugar“ beteiligt und spielte mit den Musikstars John Lennon und Joe Cocker. Jetzt ist Bobby Keys, Saxophonist der Rolling Stones, im Alter von 70 Jahren gestorben.
Kein New Yorker Stadtteil zieht die Reichen und Berühmten so sehr an wie die Upper West Side. Was ist an diesem Viertel bloß so attraktiv? Zwei Hausbesuche in der Prominenten-Hochburg.
Es ist wohl das berühmteste Album-Cover der Musikgeschichte: Die vier Beatles, wie sie im Gänsemarsch den Zebrastreifen der Abbey Road überqueren. Jetzt wurden die Fotos, die es nicht aufs Cover geschafft haben, in London versteigert - für 180.000 Pfund.
Es geht um gelbe Regenschirme in Hongkong. Anders als die Generation Z bei uns, demonstrieren dort Studenten. Nicht laut oder gewalttätig. Aber mit asiatischer Beharrlichkeit und vielen bunten Zelten.
Die Dschihadisten des „Islamischen Staat“ zeigen, wie soziale Netzwerke zum Medium des Terrorismus werden: Sie inszenieren Hinrichtungen nicht maximal blutrünstig - sondern als makabere Unterhaltungsshow.
Der ehemalige Beatle George Harrison wuchs nicht in der schönsten Ecke Liverpools auf. Die heutigen Besitzer seines Elternhauses hoffen, dass es einem leidenschaftlichen Beatles-Fan trotzdem viel Geld wert ist.
Rund fünf Jahre nach seinem Tod bringen die Werke Michael Jacksons seinen Erben dreistellige Millionenbeträge. Neben dem „King of Pop“ steht auch Snoopys Schöpfer auf der Forbes-Liste der „toten Topverdiener“.
Ob Miles Davis oder die Beatles: Der Trend geht zur Mono-Aufnahme – auch jenseits des Musikhörens wäre das eine Lösung für etwas mehr Tiefe anstelle von reiner Funktionalität.
Robin Williams, einer der größten Komiker unserer Zeit, ließ im Fernsehen, im Kino, auf Theater- und Stand-up-Bühnen aus Liebe zur Performance kein Experiment unversucht. Ein Nachruf.
Jetzt gehen schon Erstsemester zur Karriere-Beratung. An der Uni belegen sie Kurse wie „Gekonnt auftreten“ und „Teamkommunikation“. Nur folgt danach oft doch nicht die große Karriere. Wir fragen uns also: Was soll der Wahnsinn?
Es ist der höchste Preis, für den das Manuskript eines Popmusikstücks je versteigert wurde: „Like A Rolling Stone“ von Bob Dylan kam bei Sotheby’s in New York für 2 Millionen Dollar unter den Hammer.
Jean-Claude Biver ist die schillerndste Figur der Uhrenszene. Hublot ist die dritte Marke, die er aufpoliert hat. Auf Zeit-Reise mit dem Mann, der die teuersten Uhren verkauft und Geld als Statussymbol ablehnt.
Der Playboy als Zentralorgan des architektonischen Fortschritts? Für das Deutsche Architekturmuseum ist das Magazin eine Kulturzeitschrift - jedenfalls in der Zeit von 1953 bis 1979.
Yoko Ono polarisiert wie kaum eine zweite, zwischen Verehrung und Hass gibt es scheinbar nichts – aber warum bloß?
Der Dokumentarfilmer Eric Friedler erinnert an Abie Nathan, den Mann, der sich im Alleingang zwischen die Fronten des Nahost-Konflikts wagte: „The Voice of Peace“ im Ersten.
Der amerikanische Künstler und Bürgerrechts-Aktivist Trevor Paglen fotografiert seit Jahren die Abhörstationen der NSA. Seine Arbeiten verändern unseren Blick in den Himmel.
Ja, Party und Computer passen zusammen, wenn auch nicht alle mitmachen: vom nächtlichen Leben auf dem Chaos Communication Congress.
Der frühere Beatle John Lennon war als Schuljunge in Liverpool ein „frecher Hund“ und der Klassenclown. Das geht aus Klassenbucheinträgen hervor, die jetzt versteigert wurden.
Der irische Bluesrocker Rory Gallagher ließ sich für seine Songs von Krimis inspirieren. Das „Kickback City“-Projekt setzt ihm mit einer Kombination von Musik und Literatur postum ein würdiges Denkmal.
Auch in Mittelitalien herrscht Landflucht. Nur ein Dorf in Umbrien will nicht aussterben. Brunello Cucinelli und seine Kaschmir-Marke weben an einer Zukunft für Solomeo.
Alles nur eine Frage der präzisen Inszenierung. Nicht nur der Auftakt des Gastspiels des amerikanischen Bandtriumvirats 30 Seconds to Mars lässt ein gewisses ...
Es ist unscheinbar, renovierungsbedürftig und gilt als historisch kaum bedeutsam. Trotzdem hat das erste Zuhause von John Lennon bei einer Auktion gut eine halbe Million Euro gebracht. Steckt Yoko Ono dahinter?
Der Waliser Gareth Bale ist der teuerste Fußballer aller Zeiten. 100 Millionen Euro überweist Real Madrid für ihn. Mit Cristiano Ronaldo könnte er nicht nur die teuerste, sondern auch die beste Flügelzange der Welt bilden.
Die Show „Let It Be“ lässt in der Frankfurter Alten Oper die Karriere der Fab Four wieder aufleben.
Der Beatles-Nachlass ist unerschöpflich. Plattenfirmen und Datenpiraten plündern ihn genüsslich. Nicht jede Veröffentlichung ist seriös, aber einige muss man einfach haben - etwa das legendäre Londoner „Rooftop Concert“.
Die Tribute-Show „Let it be“ präsentiert Stücke der Fab Four aus allen Phasen ihres Schaffens.
Nordkorea lässt im Akkord Kunst produzieren: Das staatliche Unternehmen Mansudae unterhält eine einzige Galerie im Ausland - in Peking.
Herrje, was haben sich die Sportjournalistenkanonen von der argentinischen Tageszeitung „Olé“ bloß dabei gedacht, als sie vor ein paar Tagen die Überschrift
Alice Cooper pflegt im Hanauer Amphitheater erfolgreich sein Image als Horrorshowprofi.
Als im Sommer 2007 die Hypothekenblase platzte, ging der New Yorker Rechtsanwalt Marc Dreier auf Kunsteinkaufstour. In der Gagosian Gallery erwarb er am 18.
An der Hauptstraße von Ostenholz stand Günter mit einem Stuhl. Sonst war im Dorf nichts los. Mittagszeit. Günter ist Ende fünfzig.