Gewächse der Arbeit
Ein deutscher Dauergast bei den Festspielen in Cannes: Wim Wenders ehrt in seinem Dokumentarfilm „Salt of the Earth“ Sebastião Salgado.
Ein deutscher Dauergast bei den Festspielen in Cannes: Wim Wenders ehrt in seinem Dokumentarfilm „Salt of the Earth“ Sebastião Salgado.
Züchtung und Gewalt, die Ideale des Bösen: In Filmen von Bennett Miller und Kornél Mundruczó hält das pure Grauen Einzug in Cannes. „Map of the Stars“, der neue Cronenberg, enttäuscht hingegen.
Warum Bilge Ceylan, der Regisseur von „Winter Sleep“, in Cannes wie ein Woody Allen in Bestform wirkt, warum man den Film „Saint Laurent“ sehen muss - und warum Tommy Lee Jones unbedingt einen Western drehen wollte.
Wie schon im Jahr 2011 droht Dominique Strauss-Kahn das Filmfestival von Cannes zu dominieren. Gegen den Film über seine amerikanische Affäre, der dort außerhalb des Programms lief, will er Klage einreichen.
Begeisterung statt Botox: Christoph Waltz ist entspannt, hat Zeit und wirkt auch sonst ganz anders als die meisten internationalen Stars. Fünf Jahre nach seinem Erfolg mit „Inglourious Basterds“ spricht er über sein neues Leben.
Godard, Loach, Leigh, die Brüder Dardenne: Im Wettbewerbsprogramm der Filmfestspiele von Cannes konkurrieren namhafte Regisseure um die Goldene Palme. Ein Deutscher ist nicht darunter.
Alain Resnais war der intellektuellste und experimentellste unter den großen französischen Regisseuren im Umfeld der „Nouvelle Vague“. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Eine sichere Wahl: Die diesjährigen Filmfestspiele von Cannes werden von „Grace of Monaco“ eröffnet, dem Film über das Leben von Grace Kelly, die zur Fürstin Gracia Patricia wurde. Die Hauptrolle spielt - natürlich - Nicole Kidman.
Jane Campion wird die Jury in Cannes leiten. Eine geschickte Wahl: Die neuseeländische Regisseurin könnte das Filmfestival von einem zwei Jahre alten Vorwurf entlasten.
Regisseur Stephen Frears hat einen Film über den Fall Muhammad Ali gegen Vereinigte Staaten gedreht. Der Abosender HBO zeigt einmal mehr, was Fernsehen dem Kino voraushaben kann.
NEW YORK, 23. September Behind the Candelabra“, Steven Soderberghs Film über die Liebesbeziehung des Pianisten Liberace zu seinem vierzig Jahre jüngeren ...
Anders etwa als in Cannes zu Zeiten der Filmfestspiele oder in St. Tropez den ganzen Sommer über ist es am Orchard Beach, dem Strand des New Yorker Stadtteils ...
Die Goldene Palme 2013 geht an einen französischen Film, der von der ersten großen Liebe eines Mädchens erzählt - zu einer Frau. Zum ersten Mal gab es die Auszeichnung nicht nur für den Regisseur, sondern auch für die Darstellerinnen.
Schwule Pärchen, bitteres Familiendrama und Psychoanalyse. Cannes läuft auf die Zielgeraden zu. Die Männerversteher sind dabei unter sich: Filme von Steven Soderbergh, Arnaud Desplechin und Claire Denis sind Anwärter auf die Goldene Palme.
Blutrot ist die Farbe des Films „A Touch of Sin“: Jia Zhangkes chinesischer Beitrag zum Wettbewerb in Cannes gibt den Getretenen ihre Würde zurück. Und auf dem Heimweg vom Kino stellt sich eine beklemmende Frage.
Während einer live übertragenen Fernsehshow in Cannes löste ein Mann mit zwei Schüssen aus einer Schreckschusspistole eine Panik aus. Der Mann hatte auch eine Granaten-Attrappe und ein Klappmesser bei sich.
Hoffnung, Gier und ein kleiner Rest von Unschuld: Heute Abend eröffnen die Internationalen Filmfestspiele in Cannes mit der Neuverfilmung des „Großen Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald durch den Australier Baz Luhrmann.
Autorenfilmer aus aller Welt, große Namen und auch diesmal nur eine einzige Regisseurin im Wettbewerb: An diesem Mittwoch werden die Filmfestspiele von Cannes eröffnet.
Wenn es an diesem Sonntag wieder heißt „...and the Oscar goes to...“, dann hat daran auch ein deutsches Unternehmen seinen Anteil. Denn die goldenen Umschläge kommen vom Tegernsee.
Am Ende eines unebenen Wettbewerbs steht der richtige Gewinner: Michael Haneke siegt mit „Liebe“ beim Filmfestival von Cannes ein zweites Mal. Die Amerikaner gingen leer aus.
Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht an den österreichischen Regisseur Michael Haneke für seinen Film „Liebe“. Als bester Darsteller wurde Mads Mikkelsen ausgezeichnet.
Die ökonomischen und ästhetischen Versprechen des 3-D-Kinos haben Branche wie Künstler und Publikum seit James Camerons „Avatar“ (2009) in Atem gehalten. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.
Kaum haben wir das alte Jahr hinter uns, mehren sich die Zeichen, dass neue Krisen, Krankheiten und Kulturkarambolagen unvermeidlich sind. Ein Vorab-Ereignis-Kalender zum Aufheben.
Kirsten Dunst ist erst 29 Jahre alt und hat in ihrem Leben und in ihrer Filmkarriere schon viele Höhen und Tiefen durchgemacht. Bei einem Treffen in New York spricht sie über ihre Familie, ihre Männer und die Stadt der Vampire.
Im Land des Finnen Kaurismäki
Den französischen Comiczeichner Blutch kennt in Deutschland kaum jemanden, währed er in Frankreich der Star des Jahres ist. Nun erscheinen gleich zwei Comics in deutscher Übersetzung: "Der kleine Christian" und "Blotch". In ihnen kann man das Beste vom Künstler finden - in höchst grotesker Verkleidung.
Joann Sfar ist der produktivste Comiczeichner Frankreichs - und einer der erfolgreichsten. Jetzt begibt er sich af neues Terrain: als Regisseur. Derzeit dreht er einen Film über das Leben des Chansonniers Charles Gainsbourg. Auf der Berlinale war ein Presseheft zu finden, in dem Sfar seine Comicvision des Films vorstellt.