Ist das noch Emanzipation?
Auf roten Teppichen, in sozialen Medien, auf Bühnen und Laufstegen ist gerade sehr viel nackte Haut zu sehen. Auffällig ist, dass dafür nur bestimmte Frauen gefeiert werden.
Seinen Cannes-Siegerfilm „Ein einfaches Unfall“ drehte er heimlich. Jetzt ist Jafar Panahi in den Iran zurückgekehrt, obwohl ihm wegen seines Werks eine Haftstrafe droht.
Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes gehören zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals. Sie werden jährlich im Mai an der Côte d’Azur veranstaltet. Hauptveranstaltungsort ist das Palais des Festivals et des Congrès in Cannes.
Die Filmpreise der Internationalen Filmfestspiele werden von einer jährlich neu zusammengestellten internationalen Jury vergeben, die hauptsächlich aus Filmschaffenden besteht. Der wichtigste Preis ist die Goldene Palme (Palme d’Or), mit der der beste Film des Wettbewerbs ausgezeichnet wird. Weitere von der Jury für den Gesamtfilm vergebene Preise sind der Große Preis der Jury (Grand prix du jury), der Preis der Jury (Prix du Jury) sowie der Spezialpreis der Jury. Daneben gibt es Preise in den Einzelkategorien weiblicher Darsteller, männlicher Darsteller, Regie und Drehbuch. Weitere Jurys zeichnen hier ebenfalls Wettbewerbsfilme aus. Am wichtigsten sind der FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik (Prix de la FIPRESCI) sowie der Preis der Ökumenischen Jury (Prix du Jury oecuménique). Neben dem Hauptwettbewerb gibt es von Festivalseite noch den Kurzfilm-Wettbewerb mit der Goldenen Palme für Kurzfilme (Palme d’Or du court métrage), den Wettbewerb Cinéfondation, in dem Arbeiten von Filmstudenten prämiert werden, sowie die Reihe Un Certain Regard, in der der Prix Un Certain Regard vergeben wird. Die Trophäen werden von dem Schweizer Juwelier Chopard in Genf hergestellt und gestiftet. Chopard verleiht ebenfalls den Schmuck für die Prominenten.
Das 77. Filmfestival von Cannes findet vom 14. bis 25. Mai 2024 statt.
Auf roten Teppichen, in sozialen Medien, auf Bühnen und Laufstegen ist gerade sehr viel nackte Haut zu sehen. Auffällig ist, dass dafür nur bestimmte Frauen gefeiert werden.
Yoko Higuchi-Zitzmann hat im Filmgeschäft eine große Karriere gemacht. Jetzt gründet sie eine neue Firma – und will sogar Jesus vom Computer spielen lassen.
U2 legt ein Album mit Protestsongs vor und wird dafür von der Popkritik gefeiert wie sonst nie. Warum das ein schlechtes Zeichen ist.
Die Berliner Filmfestspiele sind längst nicht so schlecht wie ihr Ruf. Aber ihre Zukunft liegt nicht am Potsdamer Platz. Deshalb sollte sich Wolfram Weimer etwas einfallen lassen.
Familiengeschichten sind die Spezialität von Joachim Trier. Mit seinem neuen Film „Sentimental Value“ beweist der norwegische Regisseur, dass er es in diesem Genre inzwischen zur Meisterschaft gebracht hat.
Der iranische Regisseur Jafar Panahi ist zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Sein Cannes-Siegerfilm „Ein einfacher Unfall“ ist für einen Oscar nominiert. Der Film handelt von Panahis Erfahrungen im iranischen Gefängnis.
Nach einem Filmdreh musste die Schauspielerin Golshifteh Farahani ihre Heimat Iran verlassen. Den Schmerz des Exils spürt sie mehr als 15 Jahre danach noch immer.
Das Filmfestival von Cannes ist zu Ende gegegangen. Mehr als eine Woche reisten Hollywood-Stars von Angelina Jolie bis Nicole Kidman an die Croisette. Wir blicken noch einmal auf die Outfits der Stars – welches war am schönsten?
„It Was Just an Accident“ beschäftigt sich mit der Gewalt des iranischen Regimes: Der Regisseur Jafar Panahi erhält den Hauptpreis der Filmfestspiele von Cannes. Auch die Berlinerin Mascha Schilinski wird geehrt.
Trump will sich offenbar aus den Ukraine-Verhandlungen zurückziehen, in Cannes wird die Goldene Palme vergeben und Bielefeld hofft gegen Stuttgart auf die Sensation im DFB-Pokal. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Regisseur Jean-Luc Godard lebt bei Richard Linklater weiter, Kristen Stewart und Wes Anderson setzen auf Promi-Nachwuchs und bei Ari Aster geht ein viel zu langer Coronawitz mächtig schief.
US-Präsident Trump will mit dem russischen Machthaber Putin über den Ukrainekrieg sprechen, die EU und Großbritannien treffen sich zum ersten Gipfel nach dem Brexit, und Stephan Weil nimmt Abschied. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Filmfestival von Cannes hat sich neue Regeln für den roten Teppich ausgedacht – nur Tom Cruise darf die brechen.
Die Aussichten fürs Festival von Cannes sind dieses Jahr nicht schlecht: Alte Garde trifft auf junge Wilde, und Hollywood-Stars üben sich in Regie.
Weniger nackte Haut, keine Schleppen: Der neue Dresscode für den roten Teppich fordert die Promis in Cannes heraus. Ehrenpreisträger Robert De Niro wird dafür politisch – und spricht über Kunst als Bedrohung für Autokraten.
Bundeskanzler Merz gibt seine erste Regierungserklärung ab. Die Ford-Mitarbeiter in Köln streiken. Und: Seine womöglich letzte „Mission Impossible“ führt Tom Cruise nach Cannes. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Deutschen halten sich für eine große Filmnation. Aber das Festival in Cannes zeigt ihnen immer wieder die rote Karte. In diesem Jahr sieht es anders aus: Ein deutscher Beitrag läuft im Wettbewerb.
Mehr als dreihundert internationale Filmschaffende kritisieren in einem offenen Brief ein Schweigen ihrer Zunft angesichts des Gazakrieges. Zu den Unterzeichnern zählen Pedro Almodovar, Susan Sarandon und David Cronenberg.
Die SPD stellt ihre Spitze neu auf, das Moratorium im Zollstreit erleichtert die Finanzwelt und in Cannes beginnt das Filmfest. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Ukrainekrieg liegen unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch. Donald Trump reist nach Saudi-Arabien. Und: Macht Schwarz-Rot in Sachen Harmonie da weiter, wo die Ampel aufgehört hat? Der F.A.Z. Frühdenker.
Cannes setzt auf junge Talente. Die deutsche Regisseurin Mascha Schilinski tritt im Wettbewerb gegen Wes Anderson und Richard Linklater an. Und auch Scarlett Johansson wechselt hinter die Kamera.
Der Dokumentarfilmer Sergei Loznitsa wird in der Ukraine verfemt. Dabei zeigt sein Film „The Invasion“ den Angriff auf sein Land in seinem ganzen Horror. Zurzeit ist der Film bei Arte zu sehen.
Vierzig Jahre nach ihrem ersten Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes übernimmt sie den Vorsitz der Jury: Greta Gerwig übergibt an die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Juliette Binoche.
Einsilbige Typen, aufrechte Taktiker, Männer an der Grenze: Zum Siebzigsten des Filmstars Kevin Costner
Ein Leben mit Kunst – Chansons, die klingen, als hätten Barbara und Kraftwerk eine Affäre – ein Kalender, der zuschnappt – Han Solo als Frau – ein Schmuckstück fürs Ohr – eine Vinylplatte, die sich Zeit lässt. Viel Spaß beim Schenken!
Ein Leben mit Kunst – Chansons, die klingen, als hätten Barbara und Kraftwerk eine Affäre – ein Kalender, der zuschnappt – Han Solo als Frau - ein Schmuckstück fürs Ohr – und eine Vinylplatte, die sich Zeit lässt. Viel Spaß beim Schenken!
Todd Haynes hat einige der besten Filme des neueren amerikanischen Kinos gedreht. Im kommenden Jahr leitet er die Jury, die den Goldenen Bären der Berlinale vergibt.
Das vermeintlich linke und progressive Autorenkino Frankreichs ist ein Ort, an dem sich Männer immer wieder wie Despoten verhalten. Schuld ist auch der Kult des Schöpfergenies. Wann wird er überwunden?
Zwei US-Gesandte verhandeln in Israel über eine Waffenruhe mit der Hizbullah. In Georgien wird die Präsidentin zu Vorwürfen der Wahlfälschung befragt. Und Stefan Raab präsentiert seine Pläne für den ESC-Vorentscheid. Der F.A.Z. Frühdenker
Coralie Fargeats Film „The Substance“ erzählt davon, wie eine Frau um jeden Preis jünger sein will und was sie alles dafür tut – es ist der blanke Horror!
Kevin Costner ist zurück auf der großen Leinwand. Im Interview spricht er über die Faszination des Wilden Westens, die Suche nach Finanzierungspartnern und seine Rolle in „Horizon“.
Zeitkritisch mahnend, bezaubernd lyrisch und schockverliebt beschwört Eichinger die Côte d’Azur als einen Ort, der so schön ist, dass es den Verstand übersteigt.
Die Schauspielikone Isabelle Huppert gilt als wortkarg. Hier redet sie über Geister, Japan, ihren neuen Film – und die eigene Vergänglichkeit.
Eine Szene im Psychothriller „The Shining“ machte Shelley Duvall weltbekannt. Nun ist sie an den Folgen ihrer Diabetes-Erkrankung gestorben.
In Paris wurde erstmals der neunstündige Stummfilm „Napoléon“ von Abel Gance gezeigt. Neunzig Orchestermusiker und 65 Chorsänger sorgten für die Livemusik. Ein Ereignis der Filmgeschichte.