Schwarze Büffel an der Côte d’Azur
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
In Cannes war das Kino ein Zuhause. Aber es ist durch Skandale und die Streamingdienste schwer beschädigt. Nun heißt es auch, von einem Filmfestival Abschied zu nehmen.
Cannes hat ein Jahr ausgesetzt, die Berlinale findet in zwei Teilen statt: Ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie steht die Filmbranche auf der Kippe. Was wird aus den großen Festivals?
Das Elektro-Klavier-Duo Grandbrothers probt für das Frühjahr. Dann könnten Auftritte in London, Berlin und Paris anstehen, wenn das Virus sie zulässt. In einem Theater in Bochum ist zu spüren, was lange gefehlt hat.
Zweifel gab es schon lange, jetzt steht die Entscheidung fest: Die Berlinale wird verlegt – auf einen digitalen Branchentreff im März. Wenn alles gut geht, folgt im Juni ein echtes Festival.
Das Filmfestival Cannes verzichtet wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Statt Trophäen vergibt es ein Gütesiegel. Ein solches bekommt auch ein Film eines deutschen Regisseurs.
Aus Toronto kam die Idee, Cannes, Venedig und Berlin sind mit dabei: Unter dem Titel „We Are One“ machen internationale Filmfestivals gemeinsam bei Youtube Programm. Verlieren kann bei der Sache niemand.
Michel Piccoli spielte in seinen Filmen an der Seite von Catherine Deneuve und Romy Schneider. Jetzt ist er im Alter von 94 Jahren gestorben.
Es ist das bedeutendste Spektakel im jährlichen Filmfestspieltheater mit einem der weltweit wichtigsten und umsatzstärksten Branchenmärkte: Warum das Filmfestival von Cannes erst jetzt verschoben wurde.
Hat Woody Allen vor achtundzwanzig Jahren seine Adoptivtochter Dylan Farrow missbraucht? Der Vorwurf ist nicht bewiesen, überschattet aber jetzt die Veröffentlichung von Allens Autobiographie.
Der Kulturszene im Libanon gilt als lebendigste in der arabischen Welt. Nun steht sie wie das ganze Land mit dem Rücken zur Wand.
Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes ist der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho für seine Tragikomödie „Parasite“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Damit ist er der erste Südkoreaner, der den Hauptpreis des weltweit größten Filmfests gewinnt.
"Family Romance, LLC" erzählt die Geschichte darüber, dass man in Japan Menschen mieten kann, damit sie zum Beispiel die Rolle toter Verwandter einnehmen. Werner Herzog zähltzu einem der wichtigsten Vertreter des „Neuen Deutschen Films".
„Sorry We Missed You“ ist ein Filmdrama von Ken Loach, das am 16. Mai 2019 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Premiere feierte. Dort konkurriert der Film im Wettbewerb um die Goldene Palme.
Mitspielen wollte Elton John in „Rocketman“ nicht, doch in Cannes wurde er frenetisch gefeiert. Auch Mati Diop begeisterte – eine Frau, die man künftig kennen sollte.
Die Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft und ein unglaublicher Trip ins All: Über den Film „Bull“ und die VR-Installation „Falling off Snow Mountain“.
Zwei-Sterne-Koch Bruno Oger vom Restaurant Villa Archange hält die Stars des Filmfestivals von Cannes kulinarisch bei Laune. Er kennt die Lieblingsspeisen von Nicole Kidman, Quentin Tarantino und Penélope Cruz.
Weihnachts-Überraschung von Heidi Klum: Das Model postet auf Instagram ein Selfie mit glitzerndem Ring, Freund Tom Kaulitz und einem „Ja“.
Sie gilt als eine der Weinstein-Anklägerinnen der ersten Stunde. Nun wird die Schauspielerin Asia Argento selbst beschuldigt, einen minderjährigen Kollegen sexuell belästigt zu haben – wehrt sich aber vehement gegen die Vorwürfe.
Die französische Regisseurin Agnès Varda bringt ihren Zuschauern das Sehen bei, auch in ihrem neuen Film „Augenblicke – Gesichter einer Reise“. Heute wird sie neunzig Jahre alt.
Für sein Drama „Shoplifters“ erhält der Japaner Kore-Eda Hirokazu die Goldene Palme in Cannes. Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals verleiht die Jury zudem einen Sonderpreis.
Die Zusammenarbeit kam nach einer Anfrage des Vatikans an den weltbekannten Regisseur Wim Wenders zustande. Vorgestellt und gezeigt wurde der Film nun erstmals in Frankreich.
Für Verwirrung auf dem Roten Teppich hatte schon im Vorfeld eine Vorgabe der Festivalleitung gesorgt: Selfies waren Gästen und Promis bei der Eröffnung untersagt.
Alle lieben Cate, aber wissen auch alle, warum? Das Filmfestival von Cannes eröffnet mit einem lauwarmen Film und einer tiefen Verbeugung vor der Präsidentin der Jury, Cate Blanchett.
Ohne Netflix, mit Cate Blanchett als Jurypräsidentin, ohne Selfies, aber mit Potential für Skandale: An diesem Dienstagabend beginnen die Filmfestspiele von Cannes.
Es zieht sich in die Länge: Auf der Berlinale weiß man auch mit Fernsehserien etwas anzufangen, doch wo führt das hin?
Michael Haneke steht für großes europäisches Kino. Jetzt dreht der Oscarpreisträger erstmals eine Fernsehserie: „Kelwins Buch“ spannt eine Geschichte von der Gegenwart in die nahe Zukunft. Wie sieht die aus?
Mit seinem NSU-Drama holt der Hamburger Regisseur Akin den Auslands-Globe nach Deutschland. Der große Gewinner des Abends ist der Independent-Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.
Fatih Akins NSU-Drama nimmt die erste Hürde für eine Oscar-Nominierung. Auch der schwedische Film „The Square“ schafft es in Vorauswahl fürden besten fremdsprachigen Film.
Die amerikanische Filmakademie hat den Produzenten Harvey Weinstein aus seinem Gremium verbannt. Dem Filmemacher wird vorgeworfen, vier Frauen sexuell missbraucht und weitere belästigt zu haben.
Komödiant Pierre Richard war einst der „große Blonde mit dem schwarzen Schuh“, nun ist er zurück im Kino. Ein Gespräch über seine besondere Beziehung zum Nachbarvolk, Hollande, Macron und Online-Dating.
Abbas Kiarostamis letzter Film überrascht mit einem fast meditativen Werk. Sofia Coppolas „The Beguiled“ kann im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes nicht so recht überzeugen.
Vier Mal taucht Nicole Kidman beim Filmfestival von Cannes auf der großen Leinwand auf, zwei Mal davon mit Colin Farrell. Kann das gutgehen?
Auch das Filmfestival von Cannes kommt nicht ohne das Fernsehen aus. Jane Campion zeigt die neuen Folgen ihrer Serie „Top of the Lake“. Die überzeugen nicht wirklich.
Überall dicke Lippen, es ist zum Heulen: Beim Filmfestival von Cannes fehlen viele große Hollywood-Stars – und die von früher sind oft kaum gealtert.
Das Hôtel du Cap-Eden-Roc steht in Cannes für Glanz und Glamour der besonderen Art. Nun hat die Luxusunterkunft ausgewählte Gäste zu einer ganz exklusiven Fotoausstellung eingeladen. Alle warteten nur auf eine.