Wie Netflix in Venedig das Kino erobert
In Cannes werden Streamingdienste vom Festival ausgeschlossen, in Venedig durfte nun ein Streamingdienst die Filmfestspiele eröffnen. Zugleich wurde der Zauber des Kinos beschworen.
In Cannes werden Streamingdienste vom Festival ausgeschlossen, in Venedig durfte nun ein Streamingdienst die Filmfestspiele eröffnen. Zugleich wurde der Zauber des Kinos beschworen.
Paul Schrader ist einer der wichtigsten Regisseure des „New Hollywood Cinema. je älter er wurde, desto politischer wurden seine Filme.
Sex, Zeit und Erinnern: Annie Ernaux sinniert in „Le jeune homme“ über einen viel jüngeren Liebhaber, und ganz Frankreich liest mit. Die Schriftstellerin ist zum nationalen Phänomen geworden.
Französischer Musikstreaming-Dienst Deezer erlebt bescheidenen ersten Handelstag
Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der französische Musikstreaming-Dienst Deezer ist nun an der Pariser Euronext notiert. Allzu berauschend läuft der erste Handelstag allerdings nicht.
Russland war in Europa willkommener Partner. Es gab keine „Demütigung“ – schon gar nicht seit Putin. André Lange legt die Entwicklung im Bereich der Medien dar. Sein „Comité Diderot“ kämpft gegen die europäische Kollaboration mit der russischen Propagandamaschine. Ein Interview.
Montbéliard, die Heimatstadt des Peugeot, wirbt mit seinem alten Namen um deutsche Touristen. Den Franzosen geht „Mömpelgard“ weniger leicht von der Zunge.
Die Palme für Ruben Östlunds „Triangle of Sadness“ überstrahlt jede Kritik an seinem Film. Und die Dardenne-Brüder sind die wahren Veteranen von Cannes. Eine Bilanz zum Abschluss des Festivals.
Der Schwede Ruben Östlund gewinnt für „Triangle of Sadness“ die Goldene Palme von Cannes. Die übrigen Preise zeigen die Verlegenheit der Jury angesichts des diesjährigen Festivalwettbewerbs.
Bei der 75. Ausgabe der bedeutendsten Filmverleihung Europas hat ein schwedischer Regisseur groß abgeräumt. Sein kapitalismuskritischer Film erhielt den Hauptpreis. Auch die Dardenne-Brüder aus Belgien bekamen eine Auszeichnung.
Lebe wohl, Babylon: Tom Cruise kam zum 75. Geburtstag, im Wettbewerb überzeugten vor allem die Filme von Veteranen wie Cronenberg und den Dardenne-Brüdern. Ein Rückblick auf das Festival.
Die Jury unter dem Vorsitz von Vincent Lindon ist um ihre Aufgabe nicht zu beneiden: Eine Bilanz des Wettbewerbs von Cannes.
Geschichten kommen leicht in Gang, die Kunst besteht darin, sie in der Spur zu halten: Über Filme aus Südkorea, Frankreich und Belgien im Wettbewerb an der Croisette.
Auch außerhalb des Wettbewerbs um die Goldene Palme kann man auf dem Festival Entdeckungen machen: Über Filme von Emily Atef, Mia Hansen-Løve und Emmanuel Mouret.
Der ukrainische Regisseur Sergej Loznitsa und die belgischen Brüder Dardenne zeigen an der Croisette ihre neuen Filme. Dabei geht es auch um die Frage, wie stark man Bilder manipulieren darf.
David Cronenberg kommt mit seinem Alterswerk „Crimes of the Future“ nach Cannes und beweist, dass er die Kunst der filmischen Provokation nicht verlernt hat.
Den Folgen der Globalisierung kann niemand entkommen, ob auf einer Luxusjacht oder in einem rumänischen Dorf. Davon erzählen Filme von Ruben Östlund und Cristian Mungiu im Wettbewerb von Cannes.
An der Croisette treffen Filme über Religion und Staat, Krieg und Kolonialismus aufeinander. Die einen spielen nach den üblichen Regeln des Kinos, die anderen verändern sie. Zwei Beispiele.
James Gray und Jerzy Skolimowski sind alte Bekannte auf den Filmfestivals. Allerdings liegt ihr Karrierehöhepunkt schon eine Weile zurück. Daran werden auch ihre diesjährigen Wettbewerbsbeiträge nichts ändern.
In Cannes lässt sich Tom Cruise für seinen neuen Film „Top Gun: Maverick“ feiern. Das Festival und der Star wissen, was sie einander schuldig sind.
Der ukrainische Präsident hielt eine clevere Rede bei der Eröffnungsgala des Filmfestivals. Und im Wettbewerb lief ein Beitrag des nach Hamburg geflohenen russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow.
Die Filmfestspiele in Cannes haben begonnen. Und auf dem roten Teppich ist der Mut zur Extravaganz zurück. Wer trug das schönste Kleid? Stimmen Sie ab.
Das Filmfestival von Cannes beginnt im Zeichen der Selbstbehauptung des Kinos. Doch die Machtverhältnisse in der Branche haben sich verändert, und der Eröffnungsfilm ist nur eine kraftlose Selbstbespiegelung.
Das Filmfestival von Cannes darf nach zwei Jahren Pandemie wieder wie gewohnt stattfinden. Diesmal überschattet jedoch der Krieg in der Ukraine das Event. So wurde der ursprüngliche Name des Eröffnungsfilms „Z“ wegen seiner Assoziation mit Russland geändert.
Vor sieben Jahren wurde der geplante Deezer-Börsengang unter Verweis auf ein schwieriges Marktumfeld abgeblasen. Dieses Mal soll es besser laufen. Geplant ist eine Fusion mit der Zweckgesellschaft (SPAC) I2PO.
Was uns die Wiederaufführung von Sergej Loznitsas vier Jahre altem Spielfilm „Donbass“ erkennen lässt.
Iris Knobloch wird von 2023 an das Filmfestival von Cannes leiten. Als erste Frau - und erste Präsidentin, die nicht aus Frankreich stammt. Das ging nicht ohne Widerstände ab.
In der achten Folge von Germany’s next Topmodel müssen die Kandidatinnen ihre Social-Media-Kompetenz unter Beweis stellen – und Produkte wie eine Klorollen-Mütze bewerben. Beim „Elimination Walk“ wird es extraterrestrisch.
Beim Filmfestival in Cannes standen in diesem Jahr 24 Filme im Wettbewerb, bei vier von ihnen führten Frauen Regie. Die Goldene Palme ging in diesem Jahr an das Grusel-Drama „Titane“ der Französin Julia Ducournau.
Die Jury um den Präsidenten Spike Lee dürfte es in diesem Jahr schwerer haben als sonst, in Cannes einen Gewinner zu küren. Im Programm liefen gleich mehrere Filme, die nicht leer ausgehen dürfen.
Untreue Frauen, mit Männeraugen gesehen: Die Schauspielerin Léa Seydoux ist im diesjährigen Festivalwettbewerb in zwei Romanverfilmungen vertreten. Es fehlt ihr nicht an Eleganz und Lässigkeit, den Filmen jedoch an Leidenschaft und Mut.
Bill Murray arbeitet wieder mit Wes Anderson zusammen. Der inszeniert ihn für „The French Dispatch“ diesmal als Chefredakteur in einer fiktiven französischen Stadt.
Einmal Meisterschaft, einmal ermüdendes Faszinosum und eine gute Portion Selbstgefälligkeit: Filme von Nanni Moretti, Sean Penn und Ryusuke Hamaguchi.
Paul Verhoeven verfilmt eine lesbische Liebesgeschichte aus dem Barock, und Valeria Bruni Tedeschi spielt eine Nervensäge: Eindrücke vom Wettbewerb an der Croisette.
Die Gewinner der Filmfestspiele von Cannes werden jedes Jahr mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Und genauso heißt auch das Restaurant, das die höchste Promi-Dichte während des Festivals aufweist: „La Palme d'Or“.
Wie eine Arche Noah der Unverzichtbaren, aus deren Genie eine verjüngte Kinokultur ersteht: In diesem Sommer hat das Filmfest an der Côte d’Azur die Kraft einer Fanfare.